Anna Lühse

Anna könnt ihr eure Gedanken zum Tippspiel offenbaren, aber auch euer Herz ausschütten, z.B. über unbillige Ergebnisse oder kuriose Vota der Unparteiischen.

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369 Gedanken zu „Anna Lühse“

  1. Ich stelle fest, dass Kallis-Blog momentan boykottiert ist. Kaum Bewegung zu vernehmen. Keiner schreibt. Ist er überflüssig, oder gibts nichts zu erzählen? Oh, doch! Die Rot-Weißen haben, wie ich heute sehen konnte, in Regensburg mit 3:1 gewonnen. Ich drücke unserem RWE-Ulrich die Daumen, dass der Aufstieg doch noch gelingen möge.

    Na, endlich hat mal wieder jemand etwas geschrieben. Daraus lerne ich: Kallis Blog ist nicht überflüssig. Auf welche Gedanken ich doch komme.

  2. BVB-Fans, grämt euch nicht! Ich trauere meinen Punkten auch nicht hinterher, seit ich folgendes Zitat im neuen Asterix gelesen habe: „Der steinige Weg führt schnurgerade zum Triumph.“
    Formuliert hatte den Hoffnung gebenden Satz auf Seite 6 des Bandes „Die weiße Iris“ Visusversus, Oberster Medicus von Cäsars römischen Armeen, im Jahre 50 v. Chr. Zu der Zeit gab es auch in Italien noch keinen organisierten Fußball: Doch wenn man damals schon wusste, dass es später einmal eine Fischstäbchen-Schwemme (S. 16) geben würde, dann ist es heute auch gestattet, zu prophezeien, dass die Schwarz-Gelben in nicht zu langer Zeit wieder Deutscher Meister werden.

  3. Guten Morgen,

    eine coole Tipperei am 7. Spieltag. Nur eine 2, da hat sich Joachim aber was getraut. Mögen die Spiele beginnen.

    Schönes Wochenende
    Ulrich

    1. Da haben wir den Salat, wahrer Ulrich: Du konzentriest dich auf Joachim – und Kalli holt acht Punkte. Aber gräme dich nicht, Kalli ist eben ein Zauberer.

      Was sagt eigentlich dein Gegenpart, der unwahre Ulrich, zur letzten rot-weißen Niederlage? Da solltest du dich mal drum kümmern und auch darum, dass er noch nichts zum Ausscheiden seines Clubs gegen den HSV im DFB-Pokal gesagt hat – wo er sich doch so sicher war. Ich hätte ihn natürlich auch direkt fragen können, aber irgendwie ist der Kerl mir gegenüber launisch und antwortet mir nicht.

  4. Früher war alles viel schlechter? Im Gegenteil: Da gewann der BVB ein Europapokalspiel glatt mit 5:0. Und heute? Da lassen sich die Dortmunder von indisponierten Parisern gleich zwei Dinger einschenken ohne selbst zu stechen. Ich finde heute ist es viel schlechter Die Grafik von Kalli gehört m. E. auf den Müllhaufen der fake news.

  5. Am 19. Juni 2023, 9.05 Uhr, schrieb mein Tippbruder Ulrich Bübel: „Es tut mir leid für alle HSV-Fans, dass ihr Verein nicht in die 2. Hauptrunde des DFB-Pokals 2023/24 gelangen wird. AUS in der 1. Runde ist immer bitter …“ Und süffisant zuletzt: „Ich wünsche allen eine angenehme Woche!“

    Meine Bitte: Kann mir von meinen werten Tippschwestern und -brüdern mal jemand mitteilen, wie das DFB-Pokalspiel RWE vs. HSV am heutigen Sonntag ausgegangen ist? Falls RWE gewonnen hat, gratuliere ich dem Pott-Jungen recht herzlich!!

    1. Funktioniert dein Videotext nicht mehr?
      Sonst dient dieses hyper-neuzeitliche Medium dir doch auch oftmals als Quell deiner umfangreichen geistigen Ergüsse.

      1. Mit der Lügenpresse habe ich nichts mehr zu tun – ich verlasse mich nur noch auf Augenzeugen-Berichte. Und weil ich gestern gepaddelt bin, habe ich das Spiel – auch in der Aufzeichnung – nicht sehen können. Ich vertraue den Tippschwestern und -brüdern, außer wenigen, dass sie mir intelligente Nachrichten zukommen lassen. Weil der Bübel aber noch nicht geantwortet hat, gehe ich davon aus, dass er ebenfalls nicht Bescheid weiß. Aber er kann ja mal seine guten Verbindungen in den Pott nutzen. Reden wollte er allemal – siehe seine Äußerung vom 21. Juni 2023, 13.08 Uhr.

  6. Ich möchte meinem Tippbruder Ulrich zum gelungenen Start seines Clubs RWE in die Drittliga-Saison gratulieren! Ein Tor gegen Halle gemacht und nicht auf einem Abstiegsplatz stehend: das ist doch schon was.Weiter so!!

  7. Mit Begeisterung stelle ich fest, dass unser Mannschaftskapitän die Tipps für die Fußball-Saison 2023 / 2024 bereits online gestellt hat. Dafür meinen herzlichen Dank. So prompt bedient: das gelingt nur dem Kalli!

      1. Was heißt hier Temporär-Misanthrop? Ich besetze die Rolle dauerhaft schon seit den 1990er Jahren. Mein jüngster Sohn verkörperte in dem Schauspiel „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ (Ferdinand Reimund, uraufgeführt 17.10.1828) als Mitglied des Itzehoer Waldorfschulen-Ensembles (8. Klasse) letztere Rolle. Die gefiel mir so gut, dass ich beschloss, selbst Menschenfeind zu sein. Anderen auf die Füße zu treten, ist lustiger, als selbst auf die Nase zu bekommen. Also: Nennt mich nicht Temporär-Misanthrop, halbe Sachen mag ich nicht. Ich hoffe, ich habe nun alle Vorurteile bedient. Und ist es nicht so: „Do, wat du wullt, de Lüüd snackt doch!“

        1. Zu diesem Thema möchte ich noch hinzufügen: Wie lebt ein Misanthrop?
          Ein Misanthrop lebt oft sehr isoliert von der Außenwelt. Diese Isolation kann unter Umständen zu Aggression und Depression führen. Außerdem äußern Misanthropen ihre Kritik oft schonungslos, da sie damit das Verhalten der Anderen verändern wollen. Doch genau das führt
          oft zu weiteren Enttäuschungen. Und:
          Misanthropie ist meist nur eine besondere Weltanschauung. Auf der anderen Seite ist die Soziopathie aber ein ernsthaftes psychologisches Krankheitsbild, was vor allem bei Serienkillern zu finden ist.
          Also in diesem Sinne wünsche ich allen ein gesundes Wochenende.

          1. Aha, jetzt weiß ich über mich Bescheid. Jetzt ist mir auch klar, warum ich so gerne „Schiffe versenken“ oder „Hau den Lukas“ spiele. Aber wieso muss erst ein Zugereister kommen und mir den Schleier von den Augen nehmen? Konnte das kein Einheimischer machen? Kalli, was ist bloß mit dir los?

  8. Es tut mir leid für alle HSV-Fans, dass ihr Verein nicht in die 2. Hauptrunde des DFB-Pokals 2023/24 gelangen wird. AUS in der 1. Runde ist immer bitter …
    Ich wünsche allen eine angenehme Woche.

    1. Zurückhaltende Bescheidenheit.
      Seit jeher ein Erkennungszeichen von Anhängern beider Vereine dieser Partie in der 1. DFB-Pokal Hauptrunde.

      1. Wenn beide „Frühausscheider“ in der 1. Hauptrunde aufeinandertreffen: Dann müssten nach der Logik unserers Rekordkönigs auch beide gleichzeitig ausscheiden. Oder geht es hier gar nicht um Logik, sondern nur darum, deutsche Traditionsvereine abzuqualifizieren und zu verunglimpfen?

        Was mich betrifft: Ich nehme es mit Humor! Und auch der Mann aus Rot-Weiß sollte nicht zum Besen greifen, sondern berücksichtigen, dass das Traume der verpassten Deutschen Meisterschaft 2022/2023beim Verfasser der Schmähschrift Spuren hinterlassen hat.

        Aber wenn wir schon beim Erstrundenaus sind: Sicherlich kennt der begnadete Staistikker „Old Kalli“ die Vereine Eintracht Braunschweit (05/06), VfL Wolfsburg II (01/02), Wattenscheid 09 (96/97), SpVgg Fürth (90/91), Hamburg SV (83/84), Hannover 96 (73/74), Kickers Offenbach (71/72), Eintracht Frankfurt (68/69), TSV 1860 München (63/64) oder Concordia Hamburg (52/53). In den (eingeklammerten) Jahren setzte es Erstrunden-Niederlagen für den BVB 09 im DFB-Pokal. Merke: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen.

        1. Da hat sich unser Tippultimus mit der Recherche ja eine Heidenmühe gegeben.
          Allerdings für die Katz, denn wegen seiner ganzen „Mit-Humornehmerei” hat er nicht bemerkt, dass „Old Kalli” garnicht im Glashaus sitzt. Wann will er er ihn da denn gesehen haben?

          1. Das es unserem begnadeten Oft-mals-König, Old White Kalli IX, offensichtlich nicht in die Wiege gelegt ist, Deutsche Sprichwörter treffend zu deuten, veröffentliche ich für ihn die nachstehende Übersetzungshilfe: „Wer im Holzhaus wohnt und dazu noch von Fensterscheiben umgebenen ist, sollte nicht mit Brandpfeilen schießen, denn er könnte sich selbst verbrennen. Und nicht immer reicht das Wasser des Gartenteiches nicht aus, um die Flammen dauerhaft zu löschen.“
            Warum nur für ihn? Na, ja, alle anderen dürften es begriffen haben!! Beweis: Ausbleibende Kommentare

            1. Auch wenn Old White Kalli IX. seinen Lebensabend als Rentner und nicht als Pensionär fristet ist er trotzdem in der Lage, Deutsche Sprichwörter zu deuten.
              Wenn die Sprichwörter jedoch jeglicher Grundlage entbehren versteht er den Zusammenhang nicht, warum der Tippultimus diese ausspricht.
              Wo ist liegt die Begründung? Hat der Oft-mals-König jemals seinen Lieblingsverein großmäulig überschätzt (wie ein Tippbruder)und eine dicke Lippe riskiert (wie ein anderer Tippbruder)?

              1. Ohauahaua-ha, er wäscht seine Hände in Unschuld und denkt gar nicht daran, farbenfrohe Traditionsvereine, außer schwarz-gelbe, zu negieren. Aber: Vor Jahren wünscht er dem HSV den Abstieg aus der Bundesliga – wie übrigens auch der Rot-Weiße aus fernen Landen. Der erfolgte zwar zurecht, aber, obwohl kein Mescalero: Den Geruch klammheimlicher Freude über die Abstufung dünstete Old White Kalli IX. weidlich aus. Seitdem halte ich meine Fenster stets geschlossen, obwohl ich vernommen habe, dass seine Sympathiewerte für die Hamburger gewachsen sind. Mangels Klasse konnten die Hanseaten seinem Wunsch nach Rückkehr ins Oberhaus jedoch bislang nicht nachkommen. Ich meine: Das ist auch gut so, wie die Aufstiegsspiele gegen den VfB Stuttgart jüngst offenbart haben.

                Dennoch kann ich nicht übersehen, dass unser Massenkönig seinen mir ebenfalls ans Herz gewachsenen schwarz-gelben Zauberverein, den Begriff wählte ich für mich im Jahre 1997, von anstößigen Bemerkungen freihält. Dabei ist durch die Statistik belegt, der IX. verschwieg es, dass das Erstrundenaus beim HSV nicht die Regel und schon gar kein Erkennungszeichen ist. Herausgearbeitet hatte ich nur deshalb mit dem Wissen anderer, dass auch die 09er in ihrer langen Geschichte nicht frei von Fehlleistungen sind – auch in der 1. DFB-Pokalhauptrunde. Das muss man nicht unbedingt erwähnen, aber man muss aus Gründen der Sorgfalt demjenigen mit dem vorhandenen Wissen auf die Sprünge helfen, der sie, die Fehlleistungen, verschwiegen hat. Man könnte auch sagen (schon wieder ein Sprichwort): Wie man in den Wald hineinruft, schallt es heraus.

                Dass der BVB im Jahre 1997 mit 2:0 gegen Cruzeiro Belo Horizonte den Weltpokal gewann, biegt zwar frühere und spätere Fehlleistungen nicht gerade, ist aber Beweis dafür, dass Sternstunden hin und wieder möglich sind. Und warum sollten beim Aufeinandertreffen von Essen und Hamburg nicht auch Sternschnuppen funkeln. Dass der eine oder andere ausscheiden wird, gehört zum Gesetz des Wettbewerbs. Das beweist aber nicht, dass beide in anderen Begegnungen zwangsläufig als Verlierer dastehen müssen.

                1. Da unser Tippultimus nicht Willens ist, auf meine Entgegnungen einzugehen und immer weitere „Fakten“, die nichts mit der Sache zu tun haben, an seinen ergrauten Haaren herbeizieht, möchte ich den sinnlos gewordenen Dialog zu diesem Thema hier beenden.

                  Mir persönlich fällt es schwer, meine Hände in Unschuld zu waschen. Zum einen liegt dafür kein Grund vor und zum anderen fehlen mir dafür die körperlichen Voraussetzungen.

                  Natürlich darf der Tippultimus uns weiterhin mit seinen historischen Daten aus der Welt des Fußballs versorgen.

    2. Ich frage mich, was den Wirtschaftsflüchtling U. B. antreibt, eine so kesse Lippe zu riskieren. Kaum im gelobten Land angekommen, drischt er auf die ein, die ihn wohlwollend aufgenommen haben. Vielleicht sollte er sich künftig von Demut leiten lassen.
      Ich selbst weiß genauso wenig wie er, wer siegen wird – oder hat er das „Zweite Gesicht“? – dann rette er sich vor der Inquisition! Ich jedenfalls habe mich gefreut, als ich der Paarung gewahr wurde. Bei mir: Nix von Häme. Doch merke er sich: Hochmut kann vor dem Fall kommen. Wir sprechen uns noch.

      1. Der Ausdruck Wirtschaftsflüchtling ist unsäglich. Er drückt eine ganz große Arroganz gegenüber Menschen aus, die in Armut leben müssen! Aber was soll man von ehemaligen Beamten schon groß erwarten: müssen während der aktiven Dienstzeit keine Sozialversicherung zahlen (die Beiträge hierfür werden von uns normalen, hart und ehrlich arbeitenden Menschen abgezwackt). Sodann gehen sie, natürlich früher als wir normalen Menschen, in die Pension (nicht Rente). Natürlich werden auch da horrende Summen gezahlt. Außerdem bekommen sie ab der Pensionierung auch noch 70 % aller anfallende Krankheitskosten vom Staat bezahlt!
        Zum Dank, dass wir auch dazu finanziell beitragen müssen, wird man dann auch noch als Wirtschaftsflüchtling rassistisch beschimpft und diskriminiert. Vergessen wird natürlich, dass ich mal nach SH gekommen bin, um hier ehrliche Missionarsarbeit zu verrichten.
        Wir sprechen uns am Abend des 12. August 2023 wieder.

        1. Na, endlich mal ein schriftlicher Beitrag mit Tiefgang!

          Und: Wer wie ich dem Staat bis zum Alter von 65 Jahren und vier Monaten treu gedient und dabei – gegenüber anderen – finanzielle Nachteile hingenommen hat, freut sich natürlich, dass er im Alter so alimentiert wird, wie er es mit Beginn der Beamtenlaufbahn zur Kenntnis genommen hat und wie es ihm damals garantiert wurde.
          Übrigens: So wie ich hätten es viele andere auch machen können. Aber 1969 wurde ich belächelt, als ich mich im Vergleich zu den Verhältnissen in der freien Wirtschaft „für relativ geringes Gehalt“ in den Dienst des Staates stellte. Übrigens: Nach deutschem Recht hätte es jedem Spätkritiker frei gestanden, sich ebenfalls dem Gemeinwesen anzudienen. Insbesondere Menschen aus anderen Bundesländern waren und sind hier immer gern gesehen – jetzt und immerdar. Und für begnadete Fußballer wäre sogar Platz in der Landesauswahl der Landespolizei Schleswig-Holstein gewesen. Ich wäre im Rückblick stolz darauf gewesen, wenn ein Kollege namens Ulrich Bübel Tore für unser Land geschossen hätte. Möglich gewesen wäre es, weil die Tore in SH nicht kleiner waren und sind als in NRW.

          Was das Königstreffen am 12. August betrifft: Ich werde gern zur Inthronisierung der neuen Königin kommen – und gebe gern meinen Obolus, damit Würdenträgerin freigehalten werden kann. Als Pensionär geht es mir – bis auf die kleinen Wehwehchen und der Ärger mit Brandbeschleunigern – einfach blendend.

          Letzte Frage noch: Was macht Wyk/Föhr 2023 mit dem Wirtschaftsflüchtling? „The same procedure as last year, Herr Bübel?”

  9. …was für ein Blödsinn, wenn alte weiße Männer ins Fachsimpeln kommen, es geht hier auch um eine gewisse Wertschätzung für die Frau, die uns Männern gezeigt, wie man tippt. Ist es wirklich so schlimm, sie >Königin< zu nennen.

    1. Altersstarrsinn, Blödsinn, Alte Weiße Männer …
      Was lässt der woke Joachim sich wohl als nächste Beschimpfung einfallen, um Ute mit geschlechterneutraler Sprache angeblich „Wertschätzung” entgegenzubringen?
      Antifeminismus?
      Fehlender diskriminisierungssenibler Sprachgebrauch?
      Man(n) darf gespannt sein.

      Übrigens: Weisheit kennt keine Farbe oder Altersgrenzen.

      Konfuzius sagt: Ein edler Mensch beurteilt niemanden nur nach seinen Worten. In einer kultivierten Welt blühen Taten, in einer unkultivierten Worte.
      Aber wer ist schon Konfuzius im Vergleich zu Verfechtern des Gender Mainstreaming?

    2. Königin? So habe ich die neue Würdenträgerin genannt. Mal nachlesen: 29.5.23, 8.54 Uhr. Wenn das nicht zur Kenntnis genommen wird, muss man ja von „weißen Männern“ reden. Richtig wird es dadurch aber nicht.

  10. …auch ich habe den Termin fest eingeplant, ist doch der Dückerstieg immer eine Reise wert. Ich schließe mich der Meinung von >Rot-Weiß-Essen BübelTippkönigin< auftauchen darf oder sollte der Altersstarrsinn schon Einzug gehalten haben. Wir feiern übrigens nicht nur Ute's Platz 1, auch mein 6. Platz ist eine Erwähnung wert und dann natürlich Hermann's Hattrick des letzten Platzes, jetzt kann er die begehrte Trophäre behalten und hat dann auch einen tollen Sonnenschutz beim Paddeln. Wir sehen uns…

    1. Altersstarrsinn? Verstehe ich nicht! Wieso ist man altersstarsinnig, wenn man die deutsche Sprache korrekt anwendet (Stichwort: Generisches Maskulinum)? Für die Ausländer unter uns hier ein Hinweis. Darunter versteht man (Ausländer hört zu): „Das generische Maskulinum ist eine Personen- oder Berufsbezeichnung in der grammatisch männlichen Form. Generisch bedeutet, das Wort soll als allgemeingültiger Oberbegriff dienen: Eine Personengruppe, die sich aus allen Geschlechtern zusammensetzt, wird männlich bezeichnet.“ Das ist schon seit vielen hundert Jahren bekannt. Auch Deutschlands Dichter und Denker wie Schiller und Goethe oder Siegfried Lenz und Günter Grass sangen mit Hilfe des „Generischen Maskulinums“ ihre Lieder. Und so kann man es bei ihnen immer noch lesen – sogar bei Bertold Brecht und Wolf Biermann. Alles Müll? Oder soll das nur auf den schon übervollen Zeitgeistfriedhof, auf dem sich die Woken zuhauf die Grabeforken in die Hand drücken?

      Wäre eigentlich nicht nötig. Ein Blick in die Ferne gibt Aufschluss: Auch während der Regentschaft von Queen Elizabeth hat es kein englisches „Königinnenhaus“ gegeben. Es hat immer geheißen: „Königshaus“ – wie auch in Dänemark, Schweden, Holland, Spanien. Also Ausländer: Kümmert euch um Wesentliches: Regt euch darüber auf, wenn Müll in den Flüssen landet; wenn Raucher ihre Kippen in die Gegend schnippen und damit den Boden mit Giftstoffen belasten; wenn radikale Klimaschützer die Gesetze missachten und Gerichtsentscheidungen ignorieren; wenn Polizisten von Kriminellen attackiert und mit Steinen beschmissen werden. Aber regt euch nicht darüber auf, dass ein Deutscher die deutsche Sprache korrekt benutzt.

  11. Natürlich gratuliere ich ebenfalls noch der neuen Tippkönigin Ute zum überlegenen Sieg in der abgelaufenen Saison. Der Punktevorsprung ist schon genial!
    Selbstverständlich gebrauche ich hier das Wort „Tippkönigin“ und nicht „Tippkönig“, wie in der Terminänderung zur Inthronisierungsfeier geschrieben wurde!
    Es grüßt der Rot-Weisse.

  12. Ich gratuliere ebenfalls:

    Ute als neue Tippkönigin und Anhängerin des FC Bayern München sowie von Robert Lewandowski, der mit dem FC Barcelona Meister in Spanien geworden ist;

    dem Dückerstieg für voraussichtlich gute Einnahmen;

    Herrn Bübel, dass die Rot-Weißen ein weiteres Jahr in der dritten Liga spielen dürfen;
    uns, dass wir spannende Abläufe in den ersten drei Ligen miterleben durften;

    dem aufopferungsvoll kämpfenden „Dorfverein“ Heidenheim zum direkten Aufstieg in die Bundesliga;
    dem FSV Wyk/Föhr zum Aufstieg in die Verbandsliga;

    mir, dass ich meinen Titel verteidigt habe und wiederum eine Krone aufgesetzt bekommen werde, wogegen Kalli diesmal in die Röhre gucken muss;

    allen anderen, dass sie mehr Punkte als ich auf dem Konto liegen haben.

    1. Danke für die Glückwünsche! Ich würde sagen es läuft nicht schlecht für mich.
      Schönen Tag wünscht Euch
      „Königin“ UTE

  13. Als scheidender Titelträger gratuliere ich meiner Nachfolgerin Ute IV. zum grandiosen Titelgewinn.
    Lange gab es nicht mehr einen solch überlegenen Tippkönig.

    Ob man Hermann IIX. zu seiner Beständigkeit – immerhin ein Hattrick – beglückwünschen sollte, kann ich nicht sagen. Als empathischer Mensch werde ich es unterlassen.

  14. Nach dem ich wieder aus dem Koma erwacht bin, kann ich jetzt nur noch Ute zum Sieg gratulieren und nur dazu, alles andere fällt unter die Schweigepflicht, denn was ich denke reicht für mindestens 2 Jahre Knast ohne Bewährung. Wir sehen uns im Dückerstieg…

    1. Nach dem heutigen „Aufstiegskrimi” frage ich mich:
      Treffen wir uns im Knast, um Joachim zu besuchen, oder im Dückerstieg?

  15. Bayern vs. Freiburg 1:2! Da stellt sich doch die Frage: Wer wird der nächste Bayern-Trainer. Oder müssen „Brazzo“ und/oder Kahn jetzt gehen. Oder andes gesagt: Hochmut kommt vor dem Fall, dafür sorgt schon der Fußballgott. Fragt sich nur: Was hat der liebe Gott gegen die Schwarz-Gelben?

    1. Ihr Verhältnis zum Fußballgott müssen die Schwarz-Gelben schon selbst klären.
      Wer so „sündigt” wie Torwart Kobel vor dem 0:1 wird von ihm für den Rest des Spiels schon mal bestraft.

      Brazzo/Kahn hatten ja die ganze Nacht Zeit für die Suche. Haben sie schon einen Tuchel-Nachfolger gefunden?

      1. Diese Frage, lieber Kalli, kann ich noch nicht beantworten – ich warte aber noch auf Antwort von den Münchnern, denen ich diese Frage heute Morgen gestellt hatte. Ich nehme an, sie suchen noch. Aber es wird schwer sein, geeignete Kandidaten zu finden, die sich den Bayern-Gewohnheiten bedingungslos unterwerfen und mit sich selbst überschätzenden „Stars“ eine Bande eigehen wollen.

        Geantwortet wurde mir um 08.07 Uhr (bisher) lediglich:

        „Liebe Absenderin / lieber Absender,
        vielen Dank für Ihre Nachricht. Dies ist eine automatisch generierte Antwort, die jede/r vorab erhält.
        Sie und jeder einzelne Fan sind uns wichtig: Wir antworten jedem Fan persönlich und schnellstmöglich.
        Bitte beachten Sie jedoch, dass auch Ihr Service Team des FC Bayern München gelegentlich Pausen macht und E-Mails nur während folgender Geschäftszeiten bearbeitet werden: Montag – Freitag 08:00 – 20:00 Uhr
        Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Geduld!
        Ihr FC Bayern München Service Team“

        Sobald sich Olli oder Brazzo bei mir gemeldet haben, berichte ich nach.

        1. Hallo Hermann,

          hast Du uns die Antwort aus München vorenthalten? Oder hast Du noch keine erhalten? Oder liegt die Antwort womöglich im Spamordner? Oder ist da ein ganz großes Ding am laufen? Dem einstigen Libero aus dem Mittelfränkischen sagt man mittlerweile nach, dass er sich bei einem religatösen Rautenverein in Elbnähe eingekauft hat. Sein Plan wäre demnach, so ein Insider, den FC Bayern zu entkernen und mit mehr oder minder hanseatischen Akteuren wiederaufzubauen. Er hätte dann zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. An der Elbe entgeht man der Relegation und an der Isar weht mal wieder ein frischer Wind.

          Es grüßt ein ideenloser
          Tippgeselle

          1. Nö, Antwort aus Bayern habe ich bislang nicht erhalten. Die zieren sich wohl noch. Aber ich kümmere mich – nach der Meisterschaft für Dortmund.

            Was den HSV betrifft: Ich bin eher der Auffassung, dass der in Liga 2 bleiben sollte. So hätte ich wenigstens die Aussicht, ihn sonnabends auf Sport 1 mitzuerleben. Privatfernsehen, wie er in Königshäusern in Schlotfeld üblich ist, will ich mir nicht leisten.

            1. Lass das man nicht den Karl-Heinz lesen,

              gleich drei Fehler in einem Satz (dem letzten):
              1. Privatfernsehen gibt es nicht im Hause der Nörnbergs, wohl aber rentenorientiertes* Pay-TV.
              2. Königshäuser sind in einer Republik nicht üblich, schon gar nicht parallel. Adelig wird es in Schleswig-Holstein mit Christoph zu Schleswig-Holstein, seinesgleichen auch Chef des Hauses Schleswig-Holstein.
              3. Schlotfeld bezeichnet die Gemeinde im Kreis Steinburg. Und die Gemeinde Schlotfeld gliedert sich siedlungsgeografisch in einzelne Wohnplätze. Neben der zentralen Dorf­lage namens Dorfstraße befinden sich ebenfalls die Häusergruppen Amönenwarte, Mühlenweg, Ösau und Rotenmühlen im Gemeindegebiet. Insofern ist Amönenwarte korrekt.

              *’rentenorientiertes‘ meint: Anders als bei Pensionären orientiert sich die Höhe der monatlich möglichen finanziellen Ausgaben eines Rentners gemeinhin an der Höhe der wiederum monatlichen Rentenzahlung und dann auch erst nach Abzug aller dem Pensionär fremden Nebenkosten.

              Wäre der HSV wieder erstklassig, dann könntest Du sogar den zukünftigen Meister wenigstens einmal in der Saison live im Volksparkstadion erleben. Das ist der arbeitenden Bevölkerung und Rentnern nicht möglich (siehe Erklärung zu ‚rentenorientiertes‘).

              Es grüßt ein immer noch ideenloser
              Tippgeselle

          2. Es bedarf keiner Antwort aus München mehr: Der Verein ist erneut Meister geworden. Und Meister, wenn auch glücklich und mit vielen Schrammen im Lack, entlaubt man nicht ihres erfolgreichen Trainers.
            Außerdem sind die Steine des Anstoßes, Olli und Brazzo, zu Schotter zermahlen worden. Und die Neuen kann man nicht in Geiselhaft nehmen für das, was ihre Vorderen verbockt haben. Aber es bleibt dabei: Hochmut kommt vor dem (tiefen?) Fall.
            Und diesen unendlichen Absturz hätte ich auch gern dem unwahren Ulrich gegönnt. Aber leider hat sich seine Prognose, zumindest für gegenwärtige Zeit, bewahrheitet. Er schrieb am 14. März 2023 um 10.21 Uhr: „RWE: Nach 14 Jahren endlich wieder 3. Liga. Leider wird das der BVB in diesem Jahrhundert wohl nicht mehr schaffen – nach 2012 endlich mal wieder deutscher Meister zu werden.“

            Auch wenn der Klassenerhalt für die Rot-Weißen eine tolle Leistung ist: Ich übersehe nicht, dass Mitaufsteiger Elversberg in die 2. Liga durchmaschiert ist – zuletzt mit etwas stotterndem Motor, aber letztlich souverän. Das erwarte ich auch von RWE, das einst einen Horst Hrubesch an den HSV abgegeben hatte. Ja, das waren noch Zeiten, als der BVB mit einer 5:0 Packung nach Hause marschiert ist: Der Busfaher hatte sich geweigert, die Truppe nach Dortmund zu fahren. Ja, so hätte es sich abspielen können. Damit kein Missverständnis aufkommt: Dortmund ist für mich diesmal Meister des Herzes

  16. Liebe Tippschwestern und -brüder,
    ich wünsche euch ein frohes neues Jahr mit vielen richtigen Tipps. Vor allem wünsche ich mir aber, dass die Schiedsrichter objektiv pfeifen – auch gegen die sogenannten Stars der Szene aus prominenten Vereinen – und dass sie ein waches Auge auf Regelwidrigkeiten haben – so wie der französische Schiedsrichter im Falle Neymar Jr., der die „Schwalbe“ sofort erkannt hatte und letztlich rot gegen den Brasilianer zog (siehe den von Kalli bereitgestellten Film auf seiner Homepage). Hätte der sportlich begnadete Nymar Jr. einen ähnlich guten Charakter wie Pele gehabt, wäre er sicher nicht fähig gewesen, den Betrug zu begehen.
    Aber Neymar Jr. ist ja kein Einzelfall. Ich erinnere mich noch gut an einen Herrn Hölzenbein, der im WM-Endspiel von 1974 vor dem 1:1 gleiches tat. Wer die Bilder sieht (https://www.youtube.com/watch?v=mInd6q4sdHk): Ganz Deutschland war begeistert vom irregulär zustande gekommenen Ausgleich. Wir waren wieder Weltmeister. Die spielerisch besseren Holländer hatten das Nachsehen.
    Das sagte übrigens Hölzenbein in der Nachbetrachtung (17.5.2018) seiner Schwalbe: „Na klar war das eine. Ich bin ja immer noch verletzt. Das Bein tut mir heute noch weh.“ (https://www.rheinpfalz.de/lokal/zweibruecken_artikel,-h%C3%B6lzenbein-44-jahre-danach-ja-es-war-eine-schwalbe-_arid,1172437.html).

    1. Zum WM-Finale 1974:
      Hölzenbein-Schwalbe hin oder her. Was Nestbeschmutzer und Hollandfreunde wegen des angeblich unverdienten deutschen Sieges gerne verschweigen ist ein weiteres Tor von Gerd Müller in der zweiten Halbzeit, welches zu Unrecht wegen angeblichen Abseits nicht anerkannt wurde.

      1. Was hat das mit der Schwalbe von Hölzenbein zu tun? Wieso ist der Nestbeschmutzer und Hollandfreund, der Unfaires anprangert? Und was kann ich dafür, dass die Holländer im Finale den besseren Fußball gespielt haben?

        1. – Schwalbe von Hölzenbein
          nicht nur die Holländer wurden benachteiligt

          – unfaires Spiel
          wer bestreitet das?

          – besserer Fußball
          Geschmacksache
          spielt Überheblichkeit besseren Fußball?

            1. Nur der wahre Ignorant bezieht den Begriff „größer“ in diesem Zusammenhang auf die Körpergröße. Aber was soll oder will man schon erwarten?

              1. Lasst uns doch mal einen der Protagonisten zu Wort kommen – Neymar schrieb nach dem Tod von Pelé:

                «Vor Pelé war die 10 nur eine Zahl. Diesen Satz habe ich irgendwann in meinem Leben gelesen. Aber dieser schöne Satz ist unvollständig. Ich würde sagen, dass der Fußball vor Pelé nur ein Sport war. Pelé hat alles verändert. Er verwandelte Fußball in Kunst, in Unterhaltung. Er gab den Armen und den Schwarzen eine Stimme und verschaffte Brasilien ganz generell Sichtbarkeit. Der Fußball und Brasilien haben durch den König an Bedeutung gewonnen. Er ist von uns gegangen, aber sein Zauber wird bleiben. Pelé ist EWIG!»
                Ich denke: Damit ist die Frage von Kalli geklärt, wer der Größte der beiden brasilianischen Ausnahmespieler ist. Es bedarf keiner weiteren Erörterung.

                Aus: https://www.watson.ch/sport/fussball/892546416-so-emotional-verabschiedet-sich-neymar-von-seinem-idol-pele

                1. Der Größere war also

                  lt. Hermann
                  Neymar, weil er 1,75 m groß ist und bessere Schwalben fabrizieren kann als Hölzenbein

                  lt. Kalli
                  Pelé, war vom Können einmalig und von der Fairness stets Vorbild (auch wenn er nur 1,73 m groß war)

                  1. Wenn der notorische Gegenanschreiber Kalli den Herrn Neymar jr. richtig verstanden hätte, dann hätte der notorische Gegenanschreiber Kalli auch gewusst, dass sich der Herr Neymar jr. in dieser Frage klar auf die Seite von Herrn Pelé gestellt hat. Dem schließe ich mich gern an.
                    Übrigens: In Zentimetern bewerte ich nichts. Die habe ich nur ins Spiel gebracht, damit der notorische Gegenanschreiber Kalli einen weiteren Grund hat, seinen Spitzfindigkeiten freien Lauf zu lassen. Im konditionellen Bereich ist er ja superhöchstbest – und das feut mich ungemein.

                    Was den Herrn Hölzenbein betrifft: Dem darf man nicht böse sein, weil die damaligen deutschen Nationalspieler von der Kondition her sicherlich nicht so weit entwickelt waren, wie es heute in der Weltspitze der Fall und gängig ist. Das gilt übrigens auch für andere Sportarten – insbesondere im Bereich des Langstreckenlaufes. Was ich damit sagen will: Der Herr Hölzenbein war von der Ausdauer her offenbar so wenig ausgebildet, dass er nach wenigen Metern Ballgerenne wie ein nasser Sack umfiel. Der Schiedsrichter hat das wohl missverstanden, sonst hätte er den unberechtigten Elfer ja nicht gegeben. Konnte ja kein Schiri ahnen, dass die deutschen Muskeln derart schlecht trainiert waren. Meine Vermutung: Das Manko verdeckten damals die etwas längeren Haare.

                    1. „Notorisch Gegenanschreiber” klingt aus dem Munde eines permanent Gegenanschreibers irgendwie lustig.

  17. Buenas noches,
    ich bin’s, der Vater von Leonel. Ich habe euren Blog entdeckt, als es mir gestern beim Finale langweilig wurde. Interessante hier bei euch. Alles Fachleute! Nun geht es uns Gauchos auch so wie euch. Wir müssen nach nur sieben Spielen die WM verlassen und nach Hause fahren. Mein Hijo, der Leonel, der fliegt noch erst nach Portugal. Dort will er einem alten portugalischem Stürmer so eine Goldkugel zeigen, die von zwei Fussballern getragen wird, die ist, glaube ich, aus Gold. Er hat das Teil von einem Glatzkopf und einem Emir bekommen. Der hat ihm doch gleich noch so einen durchsichtigen Bademantel vermacht. Aber egal! Also, euch weiter viel Spaß bei eurer Bundesliga-Tipperei. Wenn ich mal in Europa bin, dann schaue ich mal bei euch vorbei. Ist ja alles nah beieinander, bei euch in Europa.
    Hasta la Vista, Hombres

    1. Na, hör mal, Jorge Horacio M., Vater von Messi, das war kein durchsichtiger Bademantel, sondern ein Bischt, zwar nicht so schwer wie ein Poncho der Gauchos, aber ebenfalls etwas Traditionelles. Du weißt doch, was Ponchos sind? Oder hast du Clint Eastwood nicht in den Filmen Für eine Handvoll Dollar, Für ein paar Dollar mehr oder in Die glorreichen Halunken miterlebt? Der Clint schoss fast so schnell, wie dein Sohn in Katar scharf schoss. Übrigens Halunken: Diese WM wurde Gott sei Dank nicht von Ultras beherrscht, die Polizisten halbtot prügelten (war 1998 übrigens ein Deutscher, der in Lens den Schädel seines Opfers zertrümmerte), und auch Szenen wie 1986 gab es nicht zu sehen, als ein deutscher Torhüter seinen französischen Kontrahenten ins Krankenhaus foulte. War vieles gut in Katar, wohl auch, weil es keinen Alkohol zu saufen gab. Ist für Teile der zivilen Welt ja unerlässlich, besoffen durch die Gegend zu torkeln und anderen das Leben schwer zu machen. Aber dafür stand diese WM ja nicht.

      Nun hat sich ja alle Welt darüber aufgeregt, dass dein Sohn den Bischt vom Emir bekam. Kann ich verstehen, denn unsere Angela Merkel hat unsere Nationalkicker in der Kabine besucht, ohne etwas mitzunehmen. Woher auch, die Finanzen sind bei uns klamm. Aber sie wollte da sein, hat sie natürlich ganz selbstlos gemacht, ohne an das eigene Prestige zu denken. Das machen die Politiker bei uns gerne – wie auch viele Kommentatoren: Stellen sich neben Weltmeister oder Olympiasieger und plaudern aus der Hüfte und wollen gar nichts von dem Glanz abhaben, der andere umgibt. Ja, so sind wir. Übrigens: Kennst du das Buch Animal Farm. Da heißt es doch: Vier Beine gut, zwei Beine schlecht. Und weißt du Jorge, die mit den vier Beinen, das sind wir Deutsche, und die mit den zwei Beinen, das sind immer die anderen. Denn merke: Niemand hat die Moral so hoch verinnerlicht und steht in der Praxis über ihr, wie wir Deutsche, und das bedeutet: Eigentlich muss ich dir gar nicht schreiben, weil du gar nicht mein Niveau erreichst. Und deshalb merke dir: 2026 gibt es nur einen Weltmeister – und der heißt Deutschland. Der verhinderte Schifahrer Neuer hatte so etwas ja schon für Katar vorgesehen, aber da haben sich so ein paar Zweibeiner aus Fernost gegen uns gestellt. Kommt sicher nie mehr wieder vor. Also hasta la vista, schau gerne bei uns vorbei, aber schraube dir vorher zwei Beine mehr an den Unterkörper. Weißt ja, zwei Beine sind schlecht!

  18. Was meint ihr, Tippschwestern und -brüder? Argentinien vs. Kroatien (3:0): Das Beste, was ich seit langem gesehen habe. Was Messi und Co. auf den Platz gebracht haben, gab es in der Gesamtheit höchst selten zu sehen.

    1. Der euphorischen Beurteilung von Allesseher Hermann kann ich mich nicht anschließen, da ich das Spiel nicht verfolgt habe. Wenn der „kicker” von „abgeklärtem Spiel” der Argentinier spricht kann ich mir jedoch gut vorstellen, wie das Spiel bei 12:9 Torschüssen und 61:39 % Ballbesitz für Kroatien sowie 15:8 Fouls für die wie immer vorbildhaft fairen Argentinien gelaufen ist.
      Wenn die Marokkaner heute wie gewohnt ein fulminantes Offensiv-Feuerwerk abbrennen wünsche ich ihnen, dass sie den Finaleinzug schaffen und dann hoffentlich verdient Weltmeister werden.
      Mein Interesse daran, diese Spiele live am Fernseher zu verfolgen, tendiert jedoch, wie bisher an der gesamten Fußball-WM, gegen null.
      Allen Fußballbegeisterten wünsche ich viel Spaß beim zuschauen!

      1. Ich will mich so ausgedrückt verstehen: Die Argentinier spielten fern jeder Vorstellungskraft, überirdisch. Das muss ein möglicherweise verblendeter Außenstehende wie der Kicker auch erst einmal verstehen, das Spiel von Messi und seinen Freunden. Eigentlich ist das ja gar nicht so schwierig: Urteilen sollte nur der, der beurteilen kann und nicht der, der glaubt, was Magazinverkäufer von sich geben. Natürlich möchte ich, dass meine geliebten Freunde, die Franzosen in Endspiel kommen – und wenn es die Marokkaner sind, werden sie es sicher verdient haben. Ja, so geht Sport! Wunschkonzerte gibt es nur im Theater – früher auch im Radio, werden die wissen, die schon etwas länger alt sind.
        In dem Sinne wünsche ich allen viel Spaß beim Zuschauen!!

        Den Permanentverweigerern guter Spiele kann ich da die Bundesliga empfehlen. Manche derjenigen, die in Katar unterwegs waren, sieht man auch auf deutschem Rasen – natürlich nicht in so großer Herausforderung wie in der Wüste, aber doch so, dass man sich schon jetzt auf die nächste Euro freut und wünscht, dass die Deutschen gute Gastgeber werden und schon vorher erkennen, dass in frühes Ausscheiden aus dem Turnier keine Blamage ist.

        1. Auf die Äußerungen von Hermann antworten ich nicht, denn leider ist es wie (fast) immer: er tut so, als würde er nicht verstehen, was ich mit verständlichen Worten sage.

          An Fußballspielen, welche die Vorstellungskraft übersteigen, habe ich noch nie Interesse gehabt. Da lasse ich mich lieber von Allessehern als Permanentverweigerer beschimpfen. Jedem das Seine.
          Einen Sehzwang für Fußballübertragungen gibt es zum Glück noch nicht, auch wenn Befürworter dieses ganzen Irrsinns (exorbitante Spielergehälter und Ablösesummen, Super-League, WM in Kanada/USA/Mexiko) den schon gerne hätten, um diesen ganzen Milliardenrummel finanzieren zu können.

          Ich würde mir wünschen, dass Frankreich seinen Titel erfolgreich verteidigt. Hoffentlich gelingt es diesmal mit einem verdienten Sieg (nicht wie 2018).

  19. Wann und wo wird die Nationlmannschaft zurückerwartet?
    Und die alles entscheidende und wichtigste Frage:
    In welchen Farben ist das Flugzeug lackiert?

    1. Sehr geehrter Herr Nörnberg,

      wir fliegen um 14.30 Uhr Ortszeit (12.30 Uhr MEZ) die deutsche Nationalmannschaft von Doha nach Frankfurt. Unsere Turboprop-Jet der europäischen Weltklasse gehört der spanischen Fluggesellschaft Iberia und ist in auffallenden Regenbogenfarben lackiert. Übrigens zahlt der DFB keinen Cent für den Flug. Das ist doch Ehrensache, dass wir das übernehmen.

      Grüße aus dem Flieger
      P.Ilot

      1. Ach, die Tippgemeinschaft lebt? Na, sowas. Und ich dachte schon, ich wäre der Einzige aus unserer Runde, der weiß wo Katar liegt und was sich dort abspielt. Tja, Deutschland ist ausgeschieden, überraschte mich aber nicht. Ich glaube, das gegenwärtige Championat ist des erste in vielen Jahrzehnten, zu dem eine deutsche Mannschaft angereist war, die mehr auf Politik denn auf Sport fixiert war. War aber auch interessant mitzuerleben, wie eine Kapitänsbinde den Sprung auf den ersten Platz der Tagesschau-Meldungen schaffte. Das war von den Unsrigen wenig professionell vorgelebt – und deshalb fahren die Jungs auch nach Hause. Vielen Queren und sonstwie Erbosten ist die WM ja ohnehin ein Dorn im Auge. Ich leide unter dem Ausscheiden nicht, auch wenn ich es unserer Mannschaft gegönnt hätte, länger dabei zu sein. Aber: Ob deutschland dabei ist oder nicht: Prima Fußball wird in der Wüste weiterhin gespielt, und irgendeiner wird Weltmeister werden. Ich vermute mal: Hätte Deutschland das Endspiel erreicht und wäre nicht Sieger geworden: Unsere Presse hätte Neuer und Co. auch in die Pfanne gehauen. Für die kommende EM wünsche ich mir deshalb, dass Deutschland von einem Team vertreten wird, das ausschließlich aus journlistisch ausgebildeten Fußballern besteht. So habe ich die Hoffnung, dass nach ihrem Ausscheiden fair mit den Gescheiterten umgegangen wird.

        Tschüss dann!

  20. ’n abend allerseits,
    ich bin da leider nicht mehr so auf dem Laufenden, deswegen die Frage:
    Wenn die Nationalmannschaft von der WM heute wieder zurück ist, geht dann morgen die Bundesliga wieder los? Es hat mich einer von euch angerufen, für den soll ich fragen.
    H. Faßbender

    1. Das ist nicht der Fall.
      Das frühe Ausscheiden der Nationalmannschaft führt nicht zu einer Änderung des Bundesliga-Spielplans
      Bei einem Ausländeranteil von über 52 % wäre ein normaler Betrieb im Fußball-Oberhaus ohnehin kaum denkbar.
      Vielleicht gelingt es ja einem cleveren Organisator, ein Kurzturnier zur Solidarität für LGBTQ ins Leben zu rufen, evtl. sogar ganz ohne die unwoke Geschlechtertrennung.

    2. `n abend Herr Faßbender,
      hier die Eilentscheidung des DFB:
      Die 1. Liga wird für diese Saison und die kommenden drei Jahre komplett abgesagt. Die Luschen in den dortigen Vereinen will die nächsten Jahre keiner mehr sehen.
      Die 2. und 3. Liga beginnt wieder am 24. Dezember 2022 mit dem normalen Spielbetrieb.
      Keine Spiele werden mehr live im TV übertragen. SKY und DAZN erhöhen ab sofort ihre monatlichen Beiträge auf 99,99 EUR.
      Ausnahme: sämtliche Spiele mit Beteiligung von Rot Weiß Essen werden live und in Farbe und mit englischen Unterton in allen europäischen Fernsehanstalten übertragen.
      W.Lippens

  21. An unsere Mitspielerin Ute: Was ist an >Das reicht jetzt aber< von letzter Woche nicht zu verstehen. Du
    hast an zwei Spieltagen 539 Punkte eingefahren. Was fühlt Hermann, der mit 696 Punkten an 13 Spieltagen, nur Letzter ist. Armer Kerl, naja, wenn wir ehrlich, viel besser haben die anderen auch nicht getippt. Ausnahme Kay. Also, beherzige bitte meinen Rat, das kommt uns allen zugute, sonst muss ich Dir leider ein Angebot machen, dass Du nicht ausschlagen kannst. Don Pauli

  22. Danke für die Glückwünsche! Ich bleibe am Ball – aber wie heißt es so schön „am Ende kackt die Ente ;)“ Der 13. Spieltag sieht ja bisher ganz gut aus.

        1. Nachdem Ute 9, 8 und dann 7 richtige Tipps hintereinander raus gehauen hat, enttäuscht sie nun mit gerade 3 Richtigen auf der ganzen Linie. Man kann gespannt sein, ob sie sich durch diesen herben Rückschlag jemals erholen wird.
          In diesem Sinne – Nur der RWE!

          1. Na, na, na, Herr Bübel, wohl schlecht geschlafen und noch schlechter aufgewacht?! Was soll die Anmache in Richtung unserer künftigen Tippkönigin? Angesichts von über 600 Punkten, die Ute vor Ihnen liegt, erkenne ich bei ihr keinen Rückschlag. Wenn ich mir ihre Tipps ansehe, dann hat doch nicht sie versagt, sondern die Luschen, die mal wieder grottenschlecht gespielt haben.

            Und was soll der Hinweis auf RWE? Wir wissen ja, dass Sie aus dem Ruhrpott kommen -aber Ihre Zeiten dort sind doch längst vorbei. Wahrscheinlich gibt es die Bank, die Sie damals durchgesessen haben, auch nicht mehr. Und glauben Sie doch nicht, dass Sie dort noch einer kennt geschweige denn vermisst. Die Menschen sind so, insbesondere die aus dem Ruhrpott, ich kenne sie alle.
            Offenbar sind Sie immer noch nicht im Norden angekommen, wo man für den HSV, St. Pauli oder Werder Bremen zu schwärmen hat, ersatzweise auch für Holstein Kiel oder den TSV Satrup oder Stern Flensborg.

            Eigentlich hätten Sie ja geläutert sein müssen, nachdem Sie im Sommer auf der schönsten Insel im Wattenmeer Urlaub gemacht hatten. War nun doch alles umsonst, sage ich!! Dabei hat mir mein Arzt untersagt, mich aufzuregen. Na, ja, Ärger bereiten will ich ihm ja auch nicht, deshalb reiche ich Ihnen zur Versöhnung die Hand – aber nur, wenn Sie schwören, Ute nicht mehr von der Seite anzumachen. Und glauben Sie mir, die macht in dieser Saison ihren Weg. Wenn nicht, dann lade ich Sie zu einem Glas Bier auf Föhr ein – wenn sich die WDR nicht weigert, Sie zu transportieren. Mit den Insulanern ist schlecht Kirchen essen, fürchte ich für Sie.

  23. Freunde und Freundinnen, als ich heute die letzten Ergebnisse eingetragen habe, traute ich zuerst den Augen nicht. Ute hat es geschafft meinen Rekord von 9 (in Worten: NEUN) richtigen Tipps einzustellen, erst als zweiter Tipper und als erste Frau. Sie hat zwar nicht ganz den Rekord von Hermann mit 328 Punkten erreicht, aber 315 Pukte sind nicht schlecht, zumal der Rekordhalter nur einen einzigen Punkt ertippt hat. Das ist krass. Herzlichen Glückwunsch, aber das reicht auch jetzt, wir wollen schließlich auch noch eine Chance haben. Pauli

      1. Endlich mal wieder Lebenszeichen im Blog. Ziemlich wenig passiert hier in der letzten Zeit -schreibfaul odder watt? Ich muss mich aber auch an meine eigene Nase fassen!
        Also Ute, auch meinen herzlichen Glückwunsch zum Neuner. Kommt ja nicht alle Tage vor…
        Muss mich allerdings Joachim anschließen: bitte nicht übertreiben in der Zukunft. Schließlich wollte Kay diese Saison gewinnen!
        Gruß an alle – und RWE noch viele Siege.

    1. Mann, Joachim, das war doch Trick. Hätte ich auch viele Punkte gemacht, wäre doch der Erfolg von Ute gar nicht so spektakulär. Und was heißt hier erste Frau? Sie ist doch auch nur ein Mensch. Dennoch: Toller Erfolg, Ute! Weiter so!!

  24. Liebe Schwestern und Brüder in Sachen Fußball!

    Meine liebe „Alexa“ stellte eben die Frage, wo der Fußball seinen Ursprung hat. Nein, nicht in England, im 3. Jahrhundert vor Christus spielte man in China CUJU, ein fußballähnliches Spiel. Und ich dachte immer, die Engländer hätten es aus dem Nichts erfunden. Irgendwie scheinen mir die Chinesen etwas Besonderes zu sein, denn die ersten Handschriften stammen ja auch von dort.

  25. Gerade fiel mir ein Cartoon von Kalli in die Augen: Damals in Oberhausen, als der Fesselballon von RWE nicht aufsteigen wollte. Glücklicherweise hat sich das geändert. Doch nicht nur das: Die Rot-Weißen aus Essen haben sogar die Blauen aus Saarbrücken mit einer Niederlage nach Hause geschickt: Weiter so, damit der Aufwärtstrend anhält. Das wünsche ich jedenfalls unserem RWE-Fan, dem mittlerweile schon halbwahren Ulrich!

    1. Was ist mit Dortmund? Endlich haben die mal wieder gegen eine europäische Spitzenmannschaft gewonnen. Ja, ja, der Haaland mach eben den Unterschied, schießt glatt das 2:1 – gut, dass die Dortmunder den haben.

      1. Da ist Hermann der Bildschirmtext wohl gehörig durcheinander geraten.
        Oder hat Ingrid ihm falsch vorgelesen?
        Macht nichts, wir kennen ihn ja und sind gnädig.

  26. Zuzätzlich zu den Forderungen der Deutschen Umwelthilfe fordere ich, dass Mannschaften, die kurz vor Schluss mit 2:0 führen, nicht noch 2:3 verlieren, so dass ich wertvolle Punkte verliere.

    Und was RWE betrifft: Nach 2:0 Führung noch Unentschieden zu spielen, hat mich auch nicht begeistert.

    Dafür bin ich erfreut darüber, dass der FSV Wyk/Föhr auch sein zweites Saisonspiel klar gewonnen hat.

  27. Ich begrüße die Entscheidung unseres Königs, eine andere Lokalität zu wählen. Hörte ich doch auch schon mehrmals von Gästen, die im „La Grappa“ waren: Lecker, aber für die Kinderportion „sauteuer“!
    Meine Vorschläge wären daher
    1. Dithmarscher Hof – Dithm. Platz 8 – deutsche Küche – durchweg gute Bewertungen erhalten. Früher war ich selbst des öfteren mal da…immer gut.
    oder
    2. La Fattoria – Bahnhofstr. 7 – mediterrane Küche – ebenfalls ausgezeichnete Bewertungen. Kenne ich auch von früher – urig und immer gut…Klein aber oho.
    Möge der Entscheider entscheiden!

    1. Als Mitesser und des Königs Praegustator empfehle ich eine Boxberg Pfanne oder andere Gerichte der Speisekarte des Restaurants „Am Boxberg“ (https://am-boxberg.de).
      Es wäre möglich auf der Terrasse oder gar im Restaurant selbst zu dinieren. Soweit mein Vorschlag. Es verbleibt dem König, eine weise Wahl zu treffen.
      Es grüßt, der mit dem gleichen Vornamen des Vorredners.

      1. Mann, Boxberg, das ist im Aukrug. Sau weit weg von hier – und das bei den Spritpreisen. Auch wenn ich wegen Inselaufenthalt nicht teilnehmen kann: Dann empfehle ich doch eher den von Ulrich dem Unwahren angesprochenen Kinderteller doppelt zu bestellen. Das gleichen eingesparte Spritpreise aus, und außerdem bleibt das Steuergeld im Kreis Steinburg. Der wahre Ulrich sollte doch etwas patriotischer empfinden, finde ich. Ansonsten wünsche ich allen guten Appetit. Wird klappen, weil, wie gut unterrichtete Kreise schon wissen, der Dauertippkönig seine Restaurant-Auswahlt schon getroffen hat. Das Wort „Patriotismus“ ist ihm jedenfalls von der Bedeutung her geläufig. Und wenn der Kalli etwas begriffen hat, dann haben seine Entscheidungen schon Hand und Fuß.

        1. Mann, Kinderteller doppelt bestellen, bedeuted in dem Laden doch auch ca. 40 EUR pro Person. Dann noch 2 Kaltgetränke dazu und man liegt bei 45 – 50 EUR! Hinzu kommt noch für jeden ein Siebtel der Kosten für den König. Der würde wohl, wie ich ihn kenne, das teuerste Rindersteak bestellen und sich mindestens drei Halbe hinter die Binsen kippen. So kommt jeder dann auf ungefähr 56 EUR komplett.
          Auf den Gedanken, solch eine Rechnung vorab mal in Erwägung zu ziehen, kommt Hermann natürlich nicht. Hat er doch als ehemaliger – schon damals gut verdienender – Polizeibeamter seit Jahren eine sehr gut betagte Pension (nicht zu verwechseln mit Rente) und da sind ihm alle anderen Mitspieler selbstverständlich egal. Inselaufenthalt, hohe Spritpreise, sauteure Unterkunft und Verpflegung – all das spielt bei ihm natürlich keine Rolle.
          Es kann aber auch daran liegen, dass ihm kein Abakus (Rechenhilfsmitel) zur Verfügung stand. Denn ich gehe mal davon aus, dass Menschen, die heute noch mit Teletext arbeiten, auch keinen digitalen Rechner vor Ort haben und eben noch mit dem herkömmlichen analogen Rechenschieber rechnen müssen. Ist der defekt, sind solche Leute aufgeschmissen…
          Wir sehen uns dann am 05.08.2022 in dem Restaurant, welches uns sicher bald benannt wird.

          1. Sehr wohl gekontert, werter Namensvetter,
            ich gebe noch zu Protokoll, dass es bei Hermann auch noch Nachhilfe beim Begriff Patriotismus bedarf. So hockt er auf einer weit entfernten Insel, jenseits des Kreises Steinburg, um dort seine Pension zu verprassen. Das ist wahrer Patriotismus, wie er im Buche steht, Mann, Mann, Mann. Und er reist selbst hunderte von Kilometern und verbraucht Sprit ohne Ende. Oder ist er mit seiner Gemahlin gar mit dem 9,- €-Ticket gereist, wie es sonst nur die Punks und die langhaarigen „Bombenleger“ aus meiner Jugendzeit tun? Da stimmt doch etwas gehörig nicht mit seiner Argumentation, dass Patrioten im Kreis Steinburg reisen, essen und trinken sollten. Ich meinerseits bin ein Weltbürger und stehe dazu meine verdienten Euros auszugeben, wo ich es möchte und auch kreisübergreifend zu reisen und zu speisen. Logischer Weise habe ich daher auch keinen Verein, dem meine ausschließliche Ergebenheit gehört. Das hat mir mein Großvater mütterlicherseits eingeprägt: „Möge der bessere gewinnen und schaue Fussball nur wegen der Technik.“ Und selbst hier ist der Hermann auch nicht gerade patriotisch. Er schwärmt doch heimlich für den FC B aus Spanien. Und die haben sogar polnische Mittelstürmer in ihren Reihe, neuerdings. Wie patriotisch! Und zu guter Letzt die Frage: Wieso äußert sich der Exilföhrer eigentlich zur Bitte unseres Königs Vorschläge zur Wahl eines Restaurants zu unterbreiten, wenn er wohlweislich gegen unser Tippspielgesetz verstößt und auch in diesem Jahr unserem Inthronisierungsessen fernbleibt? Ein Patriot und auch ein Weltbürger würden sich ordnungsgemäß abmelden und anschließend zu diesem Thema schweigen. Nicht so der Hermann, er fabriziert hier eine der größten Schwalben der Fussballgeschichte, fast wie Peter Wisgerhof anno 2011.
            Der echte Ulrich aus dem echten Norden.

            1. „Recte iudicas“ – wie wir Lateiner sagen! Den Worten des echten und wahren Ulrichs ist wohl kaum etwas hinzuzufügen. Den Begriff „Patriotismus“ hat Hermann wohl tatsächlich nicht so ganz verstanden und hat mit seinen Aussagen ein fatales Eigentor fabriziert! Apropos Peter Wisgerhof und Schwalben: hier möchte ich ebenso die von Andreas Möller anno 1995 anführen. Die war auch nicht schlecht!
              Im Moment fallen mir mehrere Begriffsbeschreibungen für Hermann ein: Tippspielgesetzesverstoßer, Inthronisierungsessenfernbleiber, Pleitevereinsliebhaber, Patriotismusverachter. Wie ist er bloß auf die schiefe Bahn geraten? Wir, seine Tippfreunde, sollten mit vereinten Kräften versuchen, ihn wieder ins rechte Fahrwasser zu bringen.
              In diesem Sinne bis bald – Ulrich II.

              1. So viele Nettigkeiten auf einmal? Womit habe ich das verdient?

                Übrigens Fahrwasser: Neulich bewegte ich mich mit meiner Gattin im Paddelboot von Hannoversch-Münden nach Nienburg. Waren fast 270 interessante Kilometer an acht Tagen. Gereist bin ich natürlich mit unserem neuen Auto, das alte war mir nicht mehr komfortabel genug. Um das Auto an den Endpunkt zu bringen, mussten wir uns natürlich wieder zum Ausgangspunkt hinbewegen – das realisierten wir mit dem Neu-Euro-Ticket, das tatsächlich nur neu Euro gekostet hatte. Erstanden hatten wir es in Itzehoe. Ich achte nämlich sehr darauf, dass die Steuern auch im Lande bleiben. Ich bin eben Vielzweckpatriot.

            2. Wahrer Ulrich, für wie einfältig hälst du mich eigentlich? Den Urlaub bestreite ich doch nicht aus meiner Pension. Die benötige ich für mein Luxusleben. Föhr finanziere ich aus dem, was ich bei der Rundschau als Freier verdient habe.

              Was den FC Barcelona betrifft: Derjenige, der für diesen Verein spiele, steigt in meiner Achtung mindestens auf bis in den Himmel. Die Stadt, das Stadion, die Mannschaft – es kann nichts besseres geben, es sei denn, man hat bei Rot-Weiß Essen auf der Bank gesessen oder ist Weltbürger.

          2. Damit keine falschen Vorstellungen durch den Raum geistern: Ich logiere seit Jahren im Polizeierholungsheim Friesenhof auf Föhr. Die Anlage gehört einem Verein, dem jeder zu erschwinglichen Rentner-Gebühren beitreten kann. Logis ist nicht teuer, Verpflegung regelt jeder selbst. Von wegen Sau teuer!
            Weitere Infos – insbesondere Preise – könnt ihr beim Erholungswerk der Polizei einholen, der gemeinnützige Verein nimmt übrigens auch Rentner auf – auch Nichtmitglieder oder ehemalige Fußball-fast-Profis könnten dort Urlaub machen, sofern sie sich mit Normalsterblichen einlassen wollen: https://www.erholungswerk-der-polizei.de/
            Schon mal ein Vorausblick auf das Jahr 2023: Wegen dringender Familienangelegenheit kann ich in den ersten beiden Augustwochen an keinerlei Audienzen teilnehmen. Das gilt auch für die Tipp-König-Feier. Sollte ich also Tippkönig werden, findet die Party ohne mich statt – es sei denn, ich kann den Termin frei bestimmen.

            1. Ehernes Gesetz:
              Die Inthronisierungsfeier findet am ersten Bundesliga-Spieltag freitags 18:00 Uhr statt.
              Den Termin frei bestimmen darf nur der Fußballgott.
              Gottgleich bezeichnen kann sich derjenige, welcher bereits mindestens neun mal den Titel errungen hat. Deppentitel zählen nicht mit.

              Kleine Denkaufgabe:
              Es soll Tipper geben, die sind häufiger Depp als König geworden.
              Wer mag das wohl sein?

              1. Ehernes Gesetz? Das hört sich wahrlich seriös an. Insofern wäre es geradezu ungeheuerlich, wenn es von uns Tippschwestern- und -brüdern nicht beachtet werden würde. Doch Vorsicht, es ist einer bestimmten Clique zugeschrieben! Die Erkenntnisse führen auf den deutsch-italienischen Soziologen Robert Michels zurück. Dessen zwischen 1907 und 1911 vorgelegten Werke zur Demokratieentwicklung sind in der Wissenschaft geläufig als „Ehernes Gesetz der Oligarchie“. Danach bilden Parteien und ANDERE GROSSGRUPPEN immer bürokratische Organisationen heraus, deren Spitzen sich zu oligarchischen Machteliten entwickeln.

                Und so eine Machtelite sehe ich nun auch in unserem Kalli. Mit harter Hand will er bestimmen, was für die Tippgemeinschaft richtig ist. Ergo: Nichts darf geändert werden, alles muss so bleiben. Wie spießig!
                Als ich sein „Ehernes Gesetz“ (den wichtigen Nachklapp „der Oligarchie“ hat er uns wohlwissend verschwiegen?) vernahm, raubte es mir den Atem. Nach geraumer Zeit setzte zuerst die Schnappatmung und danach die Gelassenheitsatmung wieder bei mir ein – doch erst, nachdem mich meine Gemahlin auf die Hautverfärbungen aufmerksam gemacht hatte: zuerst war ich rot wie die Zornesröte, danach lief ich blau und grün an, ehe ich ins Violette wechselte. Hätte mich meine bessere Hälfte nicht aufgefordert, Luft zu holen, hätten sich die Farbmischungen sicherlich noch bis zum Schwarzen hin gesteigert.
                Aber wo Schatten ist, ist auch Licht. Meine Erkenntnis: Ich muss ja gar nicht bei dem Griechen anwesend sein, um die Deppenkappe zeitnah zu erhalten. Sie kann mir ja auch vorbeigebracht werden. Wie das möglich ist? Jüngst hatte ich einen Traum: Zwei sind unter meinen Tippschwestern und -brüdern, die sich aufmachen werden in den hohen Norden, um dort Zeit zu verbringen, wo der Himmel am höchsten ist und die Luft am reinsten, wo auch ich sein werde. Wer es sein wird? Noch liegt Nebel über ihnen, doch ich erkenne Größe, Fairness und Kameradschaft. Nur so viel: Sie wollen wie ich die Natur und die Ruhe genießen, so wie man sie nur in der Friesischen Karibik finden kann. Und wenn der Kalli, der alte Oligarch, mir mitteilen lässt, auf welche Smartphon-Nummer das Deppenfoto 2021/2022 gesandt werden soll, dann könnte der sich als gottgleich wähnende Kalli das Foto auch auf seine Oligarchen-Homepage stellen. Gottlob verlangt sein „Ehernes Gesetz“ ja nicht die direkte Anwesenheit des Würdenträgers, um beachtet zu werden. Mal sehen, wie viel Größe bei ihm vorhanden ist.

    1. Hermann, vielen Dank für diesen Hinweis.

      Fußball kann so viel mehr sein als das diesjährige Campions League Finale.
      Da musste man bei der ZDF-Übertragung auf so wunderbare Klänge im Hintergrund verzichten und nur das unsägliche Geschwafel der Kommentatoren ertragen, und am Ende gewinnt dann noch das schlechtere Team – nur aufgrund der überragenden Leistung ihres Torwartes.

      Kann mir eventuell jemand bei der einprägsamen musikalischen Untermalung des Filmbeitrages von 1961 weiterhelfen? Ohrwurmartig hat sie sich in meinem Ohr eingenistet.
      Wer hat dieses einmalige Opus geschaffen?
      Wie lautet der Titel?
      Hat jemand das Œuvre des Künstlers auf CD?

  28. Verehrtes Publikum,
    es ist auffällig ruhig geworden, stelle ich fest. Sonst wird hier alles in Grund und Boden kommentiert. Sind euch jetzt die Buchstaben ausgegangen? Wo sind die Kommentare zum Pokalendspiel, zum Pokalsieger, zum 5. Club in der Champions League, zur Relegation sowohl zur 1./2. Liga und zur 2./3. Liga? Da gäbe es doch Anmerkungen en masse zu verfassen! Ich darf also bitten.
    Es grüßt
    Z. Eitgeist

    1. Eigentlich steht es mir nicht zu, als Erster innerhalb unserer Tipprunde das Wort zu ergreifen. Das wollte als ich, Letzter der abgelaufenen Saison den Königen, Vizekönigen, Prinzessinnen und Vizeprinzessinnen überlassen. Doch die schweigen majestätisch.

      Was gibt es also zu sagen: Ein schwacher FC Bayern ist Meister geworden, die Verteufelten haben den Pokal geholt – weil besser als die Freiburger -, und der Pokal der Europaliga ging an die Eintracht aus Frankfurt. Hut ab vor den Hessen, insbesondere deshalb, weil sie den FC Barcelona mit großer Moral ausgeschaltet haben. Grandiose Leistung, auch wenn Messi und andere Weltstars beim Gegner nicht mehr mit dabei waren.

      Dass der HSV den Sprung ins Oberhaus verpasst hat, war für mich zum Schluss nicht ganz abzusehen, doch der Felix, dem der HSV seinen größten Triumpf zu verdanken hat, hat es wieder einmal gerichtet. Ist auch in Ordnung, denn die Hanseaten waren den Berlinern im Rückspiel nicht gewachsen. Spielerische Momente sah ich zwar im Ansatz, doch wie man Beton aufweicht, muss der HSV noch lernen. So wäre er keine Bereicherung für die Erste Liga.
      Gefreut hat mich, dass mit Braunschweig und Kaiserslautern zwei deutsche Traditionsclubs in die Zweite Bundesliga zurückkehren und dass der Osten in Magdeburg einen Ausgleich für das Wegbleiben von Dresden hat. Und nicht zu vergessen: Rot-Weiß Essen ist endlich wieder drittklassig. Das freut nicht nur den unwahren Ulrich.

      Dortmund sehe ich als bestraft an: Setzen einen Erfolgstrainer ab und holen sich einen, von dem sie rosiges erwartet hatten. Dass es so nicht gekommen war, rührt mich nicht. Da hat die Etage des BVB offensichtlich danebengegriffen: Frühes Ausscheiden in allen Pokalwettbewerben, ohne Mumm in der Meisterschaft und deshalb abgeschlagen Vizemeister. Da war Haaland wohl nicht mehr zu halten, der will jetzt in England richtig Fußball spielen. Mal sehen, wie der im Kreise von vielen internationalen Topspielern einschlägt: Bayern wollte ihn jedenfalls nicht haben.

      Für die kommende Saison wünsche ich mir mehr Spannung. Letztes Mal sah es schon nach wenigen Spieltagen so aus, dass Bayern national wieder marschieren wird. Dass es diesmal anders kommt, ist zu wünschen. Wenn es anders kommt, wundert es mich aber auch nicht. Es fehlt bei uns die breite Spitze. Momentan ist außer Bayern München nichts vorhanden. Das deutsche Mittelfeld fängt bei Dortmund an.

    2. Ich möchte den Worten von Z. Eitgeist beipflichten: es wird hier viel zu wenig geschrieben und kommentiert! Dabei habe ich festgestellt, dass auch ich mich nicht davon ausnehmen kann – habe mich hier in den letzten Wochen ebenfalls sehr rar gemacht.
      Aber bedenket: Rot-Weiss Essen ist in die 3. Bundesliga aufgestiegen und somit – ob des Feierns – hatte ich keine Zeit zu schreiben. Diese Feierlichkeiten sind aber nun abgeschlossen und so werde ich mich hier wieder mehr einbringen. Ich gehe davon aus, dass sich hier tatsächlich jeder aus unserer Mitspieltruppe angesprochen fühlt: ihr könnt diesen Traditionsverein aus dem Westen – bei dem immerhin Helmut Rahn und Willi Lippens spielten – bei jedem Spieltag auf Magenta Sport sehen.
      Nun wünsche ich erstmal allen ein schönes Wochenende und wir sehen uns bei bester Gesundheit am 5. August 2022 wieder – hoffentlich alle!
      Es grüßt Ulrich der II oder Unwahre – wie Hermann immer mal wieder zu sagen pflegt.

  29. Ich weiß gar nicht ob ich schon an der Reihe bin? Aber egal. An Karl-Heinz folgende Worte:
    Meinen herzlichen Glückwunsch zum mittlerweile zig-fachen Gewinn unseres Tippspiels.
    Auch sei Dir für Deine opulente Datenpflege gedankt. Niemals wird hierfür eine KI Einsatz finden, denn Du pflegst als Daten-Admin unser aller Tippspiel mit Akribie in höchster Ausprägung. Wir übrigen, die wir uns allesamt erfolglos und teilweise in erschreckendem Maße auch vergebens abgemüht haben, werden Dir bei Deinem Gelage zur Königswürde mit großen Augen zusehen und die vollen Kosten übernehmen. So will es das Tippspielgesetz – so soll es sein!

    Es grüßt
    Ulrich, im Gegensatz zum rot-weißen, eher farblos.

  30. Moin in die Runde!

    Nach Abschluss einer harten Tipp-Saison melde ich mich auch zu Wort. Ich danke allen für den fairen Wettkampf, und unserem Aller-Kalli gratuliere ich zu seinem Sieg. Dem Rest wünsche ich, dass er unserem diesjährigen Tippkönig das Leben beim nächsten Mal so schwer wie möglich machen wird. Ich selbst halte mich da raus, fühle mich auf Platz 8 sehr wohl – andernfalls hätte ich auch besser getippt.

    Dass der Kalli den Sieg davongetragn hat, verdankt er eigentlich mir. Am 31. Spieltag stürmte plötzlich der rot-weiße Ulrich respektlos an die Spitze, legte 20 Punkte vor. Na, da habe ich es dem schwarz-gelben Kalli aber ordentlich gegeben. „Reiß dich zusammen“, teilte ich ihm mit, gedacht hatte ich zudem: „Willst doch wohl nicht so landen, wie dein Lieblingsclub.“ Von da an ging es plötzlich, und am Ende beträgt die Differenz zu Ulrich II stolze 196 Punkte. Trösten mag sich der diesjährige Zweite am Aufstieg seines Liebslingsclubs in die dritte Liga – ich erinner mich gerade, dass ich mit ihm und Kalli – und wer war damals noch mit in Kiel? – ein 2:0 gegen Holstein miterleben durfte. Mögen die Rot-Weißen weiterhin Erfolg haben.

    Was unsere Tipprunde betrifft: Da sind wir trotz aller Sprachunterschiede – wie die „*-Debatte“ zeigt – auf einem sehr guten Weg. Das Gleiche wünsche ich der Bundesliga, die angesichts der Dominanz der Münchner Bayern in der Bedeutungslosigkeit versinkt. Und das bedeutet auch, dass der zehnfache Deutsche Hintereinandermeister ungefordert bleiben wird, solange er sich nicht dauerhaft gegen starke Mannschaften behaupten muss. Dortmund, Bayer und RB gehören nicht dazu. Dieses Manko hat natürlich Auswirkungen auch auf den Champions-League, wo sich der Serienmeister wieder einmal schwer tat und gegen den Siebten der spanischen Liga nach Traumtor vorzeitig ausschied. Bekümmern muss mich das aber nicht, weil mich Spanien und England – sportlich gesehen – mehr überzeugen. Und solange es die wahre europäische Super-Liga nicht geben wird, ändert sich gar nichts für die titelhungrigen Leistungsverweigerer von der Isar. Erbärmlich ihr Auftreten nach dem Gewinn der Meisterschaft.

    So, genug der Kritik: Kommt gut über die Runden – und bleibt schön gesund. Auf ein Neues!

  31. Rot-Weiß Essen ist der Aufstieg in die 3. Bundesliga gelungen.
    Ich freue mich gemeinsam mit Tippbruder Ulrich B.
    Der 1923 entstandene Verein wird diese Erfolgsgeschichte hoffentlich fortsetzen, sodass wir die Traditionsmannschaft recht bald wieder im Fußballoberhaus begrüßen können.

    Ebenso wünsche ich dem bereits vier Jahre vorher entstandenen Hamburger SV viel Erfolg bei gleichem Vorhaben.

  32. Auch wenn der Administrator wieder kotzen muss, wir haben zwei weibliche Tipperinnen in umserem Team, die ich mit Respekt behandeln möchte, deshalb auch die Anrede *innen. Also bitte, so geht es nicht. Wenn hier solche Regeln aufgestellt werden ist es meine letzte Mail. Mit sportlichem Gruß. Joachim

    1. Der Administrator würde es außerordentlich bedauern, wenn Tipper Joachim sich mit fadenscheiniger Begründung hier nicht mehr einbringen täte.

      Allerdings muss er so viel Toleranz aufbringen, dass der Administrator sich das Recht herausnimmt, nach bestem Wissen und Gewissen auf die Einhaltung der Deutschen Rechtschreibregeln zu achten. Wenn ihm so viel daran liegt, die beiden „weiblichen Tipperinnen” angeblich „mit Respekt” behandeln zu wollen (was der Administrator ausdrücklich versucht), kann er die Formulierung „Sportsfreunde und Sportsfreundinnen” wählen. Diese ist jedoch überflüssig wie ein Kropf, da es in der Deutschen Sprache das generische Maskulinum gibt, um unnötig lange Formulierungen zu vermeiden. Der Begriff „Sportsfreunde“ beinhaltet sowohl männliche, weibliche und sonstige Geschlechter.
      Ein „*” in der Wortmitte ist in der Deutschen Rechtschreibung nicht vorgesehen, wird jedoch von einer ideologisch verblendeten Minderheit benutzt, um besonders „woke” (entschuldigt den Ausdruck) zu erscheinen. Es beleidigt typographisches Empfinden extrem.

      Übrigens: „Weibliche Tipperinnen” ist ein Pleonasmus. Dieser gilt als schlechter Stil und sollte vermieden werden.

  33. Sportsfreunde*innen¹, die Saison ist vorüber und es gab nur Gewinner:
    Karl-Heinz der Nuller-König hat mit dem heutigen Spieltag mal wieder bewiesen, dass keiner so gut die Null platzieren kann wie er.
    Ulrich Bübel, kann seinen sehr guten zweiten Platz verschmerzen, da sein Verein jetzt endlich einen Platz an der Sonne inne hat.
    Martina, beste Frau und einen dritten Platz.
    Kai, hat diese Saison bewiesen auch im Mittelfeld gut zu tippen.
    Ulrich Rontzkowski, trotz eines 5. Platzes hat er sich immer bemüht weiter nach oben zu kommen.
    Ute, immerhin zweitbeste Frau, auch wenn sich Ihr Verein in den letzten Spielen hat arg hängen lassen.
    Ich, auch ein 7. Platz kann erfreuen, da ich immer noch einen hinter mir gelassen habe.
    Hermann, letzter Platz, kennen wir von Ihm, er kann mehr, zeigt es aber nicht jede Saison, auch eine Deppenkappe kann stylish getragen werden.
    Wegen des Termins müssen wir mal sehen, da die Saison sehr früh anfängt (5. August) und an diesem Tag sicher noch einige im Urlaub sind.
    Ich freue mich auf die neue Saison, kann ich dann doch wieder versuchen einige Nullen mehr zu tippen. Schönes Wochenende und ja, Daumendrücken für den urururalten Verein. Bis denne…

    ¹der Administrator muss kotzen

    1. So geht es aber wirklich nicht, Joachim.
      Sie schreiben in Ihrem Beitrag, es gab nur „Gewinner”.

      Diese Formulierung ist zutiefst diskriminierend und somit verwerflich. Um alle Geschlechter korrekt abzubilden hätten Sie zwingend die Formulierung „Gewinner und Gewinnerinnen” wählen müssen.
      So entlarvt Sie das einleitende „Sportsfreunde*innen” als opportunen Blender, der lediglich dem Zeitgeist hechelnd hinterher läuft ohne mit Überzeugung wirklich woke zu sein.

      Ist es der Versuch wert?

      1. Bevor hier noch scharf geschossen wird: ein Vorschlag zur Güte. Der Gender-Kommissar und der Administrator: Sie haben natürlich beide recht. Und dennoch hat es in unserer Tippgruppe noch keine offizielle Ehrenbezeugung für Frauen gegeben. Dies mag Joachim Veranlassung gegeben haben, *-Zeichen in die Welt zu setzen. Das ehrt ihn – zunächst einmal. Aber will er damit fortfahren? Das würde mich ermüden. Der Leidtragende wäre also ich, und das will ich nicht – ich will Kommentare schlank lesen können, ohne *-Zeichen.

        Aber ich will Joachim entgegenkommen. Deshalb die Frage an alle in unserer Gemeinschaft von Mittippenden (zur Klarstellung: das sind Frauen wie Männer): Gibt es irgend jemand unter euch, der sagt, dass Männer über Frauen stehen und wertvoller sind als sie? Wer dies bejaht, soll es uns auf Kallis Homepage mitteilen. Falls bis zum 20. Mai 2022 keine Stellungnahme erfolgt, können wir in unseren schriftlichen Aussagen so bleiben wie bisher von der Mehrheit befürwortet – ohne lästiges *-Zeichen.

        Deshalb: Wenn bis zum 20. dieses Monats keine üble Stellungnahme erfolgt, ist von jeder Mann und jeder Frau in unserer Gruppe deutlich gemacht, dass fehlende *-Zeichen keine Diskriminierung weiblicher Wesen bedeuten. Und dann hoffe ich, dass alle wieder gut schlafen können. Um mit den Worten des Gender-Kommissars zu sprechen: „Es lebe das generische Maskulinum.“

        1. Möge der Tippgemeinschaftssyndikus die weisen Zeilen von Hermann in unser Tippspielgesetz aufnehmen und so auch für die Nachwelt erhalten. Einer für alle – alle für eine!
          So will es das Tippspielgesetz – so soll es sein!

          Mit juristischer Hochachtung
          Ulrich

  34. Ex-Nationalspieler Leo Wilden (u. a. 1. FC Köln; war 1962 mit bei der WM in Chile, wurde von Trainer Fritz Herberger aber nicht eingesetz) ist gestern gestorben. Von ihm fand ich bei Wikipedia folgendes Zitat, das sich auf ein Europapokalspiel des FC gegen Dundee/Schottland bezieht:

    „Wir liefen in blütenweißen Trikots auf, so nach dem Motto: ‚Wir sind das Real Madrid Deutschlands!‘, und dann haben wir acht Stück bekommen! Wir waren zu überheblich. Damals flog ein Späher ’rüber, beobachtete ein Spiel und kam zurück. Dem Tschik hat er dann gesagt: ‚Macht euch nicht verrückt, das ist keine Mannschaft.‘ Und was das für eine Mannschaft war! Die spielten wie eine Maschine.“

  35. Da wir uns ja – bis auf zwei permanente Falschtipper – einig sind, dass die Bayern heute den zehnten Titel in Folge holen, gatuliere ich meiner Tippschwester Ute schon jetzt zum Erfolg ihrer geliebten Mannschaft.

    Allerdings: Oliver Kahn irrte sich, als er davon sprach, dass das noch keiner europäische Mannschaft zuvor gelungen ist. „Skonto Riga“ und „Lincoln Red Imps“ (Gibraltar) schafften das in ihren Ländern bereits zum 14. Mal, und der Berliner FC Dynamo (innerhalb der DDR-Oberliga) war von 1979 bis 1988 ebenfalls 10 Mal hintereinander Landesmeister. Ich bin mir aber sicher, dass die einzige deutsche Mannschaft von großer internationaler Klasse auch in den Jahren 1923 – 1927 (u.s.w.) den nationalen Titel holen wird. Ich erkenne niemanden in Lauerstellung.

    1. Wie konnte Oliver Kahn nur dieser Fauxpaus unterlaufen?
      Hätte er doch nur vorher unseren allwissenden Tippbruder Hermann konsultiert.

      Mannschaften wie „Skonto Riga“ und „Lincoln Red Imps“ sollte allerdings jeder auf dem Schirm haben, ob Fußballfan oder nicht. Gehört einfach zur Allgemeinbildung.

  36. Nach Jürgen Grabowski ist jetzt ein zweiter ehemaliger Fußballnationalspieler in kurzer Zeit gestorben: Torwart Wolfgang Fahrian. Der Ulmer debütierte am 11. April 1962 im Hamburger Volksparkstadion beim 3:0 der Deutschen über Uruguay und wurde von Fritz Herberger bei der darauffolgenden WM in Chile in allen vier Partien (gegen Italien – 0:0; gegen die Schweiz – 2.1, gegen Chile – 2:0, gegen Jugoslawien – 0:1 im Viertelfinale) eingesetzt. Mit der Nominierung überraschte der Bundestrainer das Team ebenso wie die Presse. Bis dahin war Hans Tilkowski Deutschlands Nummer 1. In Berührung mit dem DFB kam Fahrian aber schon im Jahr 1961, nachdem ihn Herberger in einem Testspiel gegen Luxemburg die zweite Halbzeit spielen ließ.

    An das Spiel gegen Uruguay erinnere ich mich noch sehr gut: Ich weilte damals wegen einer „Kinderlandverschickung“ in Bad Sachsa/Harz. Einen Fernseher gab es dort jedoch nicht. Deshalb verfolgten wir Kinder zusammen mit den Erzieherinnen das Spiel im Radio. Das Radio war auch die erste Informationsquelle, die uns bei der WM im Mai/Juni 1962 zur Verfügung stand: Es gab damals für Bilder „keinen direkten Draht“ von Chile nach Deutschland. Die Spiele der Deutschen wurden in Chile aufgenommen, und dann kam die Rolle per Flugzeug zu uns, so dass die Partien nur zeitversetzt gezeigt werden konnten. Meiner Begeisterung hat das aber keinen Abbruch getan: Ich fand es toll, überhaupt aus Südamerika Stimmen zu hören. Übertragen wurde im Radio wohl auf Langwelle, ich habe heute noch im Ohr, wie die Töne „wie auf Wellen“ daherkamen – mal deutlicher, mal etwas verzerrt.

    Noch einige Infos zur damaligen WM:
    Mit Mittelstürmer José João Altafini (Mailand) hatten die Italiener einen Mittelstürmer, der 1958 noch als „Mazzola“ bei der WM in Schweden für Brasilien eingesetzt worden war, und mit Omar Savori einen Mann, der gebürtiger Argentinier war und 1961 zu Europas Fußballer Nr. 1 gewählt wurde. Über ihn schreibt Wilhelm Fischer in dem Buch „Von Bern bis Chile – Herbergers tapfere Elf“: „Im Hauptberuf Fußballer für Juventus Turin, Schauspieler und Rempler im Nebenberuf. Sein Selbstbewußtsein ist ebenso groß, wie seine sportliche Einstellung klein ist.“ Das Unentschieden der Deutschen gegen die Italiener schmerzt mich noch immer, weil Uwe Seeler noch in Halbzeit eins nur die Latte traf.

    Aus den alten Berichten geht ebenfalls hervor, dass ein Essener zu „Herbergers 40 Fußballer erster Wahl für Chile“ gehört hatte: Horst Trimhold stürmte damals für Schwarz-Weiß, blieb am Ende aber unberücksichtigt. Gern hätte ich auch etwas Nettes zu Kalli sagen wollen, aber ein Dortmunder zählte nicht zum 40er-Aufgebot für die WM in Chile.

    1. Höchst interessant finde ich die Information von Hermann bzgl. der WM in Chile im Jahre 1962. Endlich werden die wichtigen Dinge des Lebens wieder ins Gedächtnis gerufen, die wir sicherlich schon alle fast vergessen hatten. Lobenswert auch die Erwähnung von Horst Trimhold, der seinerzeit das Kicken bei Schwarz-Weiß Essen erlernte.
      Hinzufügen möchte ich noch, dass er einen jüngeren Bruder, Holger Trimhold, hatte, mit dem ich in meinem „Wiederholungsjahr“ im Essener Aufbaugymnasium (heute UNESCO-Schule) ein Jahr in der Schulklasse zusammen saß. Schon damals war er in unserer Schulmannschaft mit Abstand der stärkste Spieler. Auch er debütierte beim ETB Schwarz-Weiß in der damaligen Regionalliga und ging dann in die 1. Bundesliga zum VFL Bochum und Eintracht Braunschweig – danach ging es nach Griechenland. Seine aktive Karriere beendete er dann bei RW Essen. Weiterhin interessant, dass Holger Trimhold im Juli 1975 mit der Militär-Nationalmannschaft in Hagen Fußballweltmeister wurde.

  37. Ich sollte mich auch mal wieder langsam hier zu Wort melden, denke ich. Leider sind es immer nur die gleichen Mitspieler, die Kommentare verfassen. Dabei ist doch dieser Blog eine tolle Einrichtung für alle, mal etwas los zu werden!
    So habe ich mich z.B. unendlich gefreut, solch eine wichtige Information von Hermann zu erhalten, dass der bestohlene Kripobeamte in dem Film „Taschendiebe“ aus den 60er Jahren gar nicht wusste, wie das Spiel HSV gegen den KSC ausging. Vielen Dank nochmal dafür.
    Auf die unqualifizierten Kommentare und Aussagen der beiden Schreiber/Rentner/Pensionäre aus dem März d.J. möchte ich allerdings nicht eingehen.
    Zuletzt dann doch noch ein Lob an Ulrich dem I: Seitdem er ab Anfang Februar seine Tipps nackt sitzend in einer Tiefkühltruhe abgibt, hat er sich tatsächlich gesteigert. War er damals noch 6. in der Tabelle, hat er sich nun durch die grandiosen sieben richtigen Tipps vom Wochenende auf Platz 4 katapultiert…
    In diesem Sinne wünsche ich allen eine angenehme Woche

    1. Na, endlich mal was Gutes von Ulle aus Essen: Will „den beiden“ Schreibern/Rentnern/Pensionären aus dem März d. J. das Handwerk legen. Bin ich voll dafür, gehen mir auch auf den Keks. Nur: Ulrich II nennt Schreiber, Rentner und Pensionäre. Das sind drei. Wo versteckt sich der Dritte, oder hat sich Ulle bei der Anhäufung von obskuren Zeitgenossen nur verzählt? Ich bitte um Aufklärung!

    2. Ich habe, wie Tippbruder Hermann, ebenfalls Schwierigkeiten mit der Zuordnung.
      Jedenfalls kann ich im März d.J. keine unqualifizierten Kommentare und Aussagen in diesem Blog entdecken.

      Besser wäre es, wenn Ulrich B. sich nicht in Legendenbildung versucht sondern ganz einfach die von ihm gemeinten Personen klar benennt.

  38. Heute Nacht zeigte N3 den Film „Taschendiebe“ aus der Serie „Hafenpolizei“. Die Handlung ging auch auf das Bundesligsspiel „HSV vs. Karsruher SC“ ein. Am Ende war dem bestohlehnen Kripobeamten aber nicht klar, wie das Spiel damals endete (gab damals noch keinen Videotext). Ich hätte ihm jetzt helfen können: Der HSV siegte 8:0. Ich denke, dass interessiert auch alle meine Tippbrüder und Tippbrüderinnen.

    Bis dann mal wieder.

  39. Hallo zusammen,

    ich kann aktuell gar nichts von unseren HSV und St. Pauli Fans vernehmen, die doch gerade aus dem Häuschen sein müssten. Oder wollt ihr mit euren Kommentaren bis Freitag, 21. Januar 2022, 20:20 Uhr warten, wenn dann das Ergebnis zwischen dem aktuellen Pokalsiegerbesieger gegen den Pokalsiegervon1983besieger feststeht?

    Mit neugieriger Erwartung wartet euer
    Tippbruder Ulrich, d.e.u.w. U.

    1. Lieber wahrer Ulrich,

      natürlich sind wir HSV- und St. Pauli-Fans aus dem Häuschen. Und weil ich gerade erst von draußen reingekommen bin, nehme ich deine Zeilen zum Anlass, mich an dieser Stelle öffentlich zu freuen. Es gibt sicherlich niemanden in unserer Tipprunde, der den Hamburger Clubs das Weiterkommen neidet. Es gibt sogar jemanden in unserer Tipprunde, der den St. Pauli-Sieg vorausgeahnt hat: „Dortmund ist immer für eine Überraschung gut“, sagte mir wenige Stunden vor Anpfiff der momentan Beste in unserer Tipprunde. Freuen wir uns auf das Weitere. Und vielelicht gibt es in Berlin ja ein Endspiel HSV – St. Pauli. Ich würde es beiden Clubs gönnen, Pokalsieger zu werden.

      1. Vielleicht kommt es ja, wie in der Saison 1921/22 bei der Deutschen Meisterschaft, zu keinem Sieger. Dann wird einfach die Stadt Hamburg zum Pokalsieger erklärt und die Fans aller Vereine (FC St.Pauli, SC Germania, Hamburger FC, FC Falke 06, Hamburger SV) können sich freuen.

        1. Laut der Wikipedia soll es aktuell 63 Hamburger Fußballvereine geben. Kalli nennt gerade mal fünf. Doch was ist mit den anderen 58? Sollen deren Fans sich nicht freuen dürfen?

          1. Die können sich natürlich auch freuen.

            Ich habe nur die Vereine benannt, welche bei einem möglichen Finale beteiligt wären. Das erschließt sich reduziert denkenden Gemütern natürlich nicht auf Anhieb.
            Für diese Überforderung bitte ich um Entschuldigung.

            1. Und warum fehlt in der Aufzählung meines superhöchstbesten Tippbruders Kalli der Hamburg-St. Pauli Turnverein von 1862? Na, mal raus mit der Sprache. Hat der etwa Dreck am Stecken?

            2. Es tut mir immer wieder weh festzustellen, was so einige unter uns – immer die gleichen zwei – aus lauter Langeweile so von sich geben. Müssen sich, anders als wir anderen, ja auch keine Gedanken darüber machen, wie sie monatlich „über die Runden kommen“. Mehrfache Rentenbezüge bzw. eine satte Pension reichen ja auch dicke aus. Finanziert wird das alles durch uns , die wir noch im Schweiße unseres Angesichts täglich malochen müssen und so manches Mal nur noch im Keller an Kartoffelkeimen lutschen können. Da liegen sie den ganzen Tag auf dem Sofa, lassen sich von ihren Ehefrauen von vorn bis hinten bedienen und schlagen den ganzen Tag bei Wikipedia und Google nach. Schreiben dann irgendwelche uninteressanten Kommentare, die inhaltlich auch noch falsch sind.
              So gibt es aktuell den FC Falke 06 überhaupt nicht! Der Verein heißt: Hamburger Fußball-Club Falke e. V., kurz HFC Falke genannt und wurde am 17. Juli 2014 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen (als Gründungsdatum gilt allerdings der 19. Juni 2014).
              Auch das musste mal gesagt werden – uff, ich habe gesprochen.

              1. Na, da will sich wohl einer mit fremden Federn schmücken – und wählte dann glatt das falsche Zitat: „Uff, ich habe gesprochen“, ist natürlich der reinste Quatsch. Richtig hätte es heißen müssen: „Hugh, ich habe gesprochen“. Wobei bemerkt: Die Wendung, „Ich habe gesprochen“, hätte der Verfasser auch gern weglassen können, denn mit dem Ausruf „Hugh“ machte der betreffende Redner deutlich, dass er bereits zum Ende gekommen ist. Die Indianer gehörten bekanntlich keiner Spezies von Menschen an, die unnötig viel von sich gegeben haben.

  40. Wunderbar, die Dortmunder schießen wieder Tore und sind den Bayern dadurch etwas näher gekommen. Klar, dass der Konkurrenz das nicht passen kann. Da muss man Sperrfeuer schießen! Und ich denke, der Gegner hat dabei auch einen Verbündeten: Haaland soll der Kerl heißen, der Unfrieden im Club stiften soll. Doch halt: Die Bayern können der Auftraggeber nicht sein, die wollen den norwegischen Siegfried nicht, die haben ja einen Ballermann mit schwarzem Haar. Der FSV Wyk übrigens auch nicht, dem fehlt das Geld und der Wille, sich mit einem überspannten Jungmillionär abgeben zu wollen. Warum der Haaland sich Mannschafts schädigend verhält, weiß er wohl nur selbst. Deshalb: Ab mit ihm, denn alt genug ist die Dortmunder Vereinsführung ja, um zu wissen, dass charakterlose Gesellen ein System zum Wanken bringen können.

  41. Brief an Ute!

    Ute, wie du weißt, interessiere ich mich auch für das, was in anderen europäischen Ligen passiert. Das kundgetan zu haben, dafür bin ich an dieser Stelle von Tippbrüdern schon arg gescholten worden. Jetzt kommt mir mein Überblick hoffentlich ungescholten zugute. Ute, Herr Lewandowski hätte den Ballon d‘ Or auf jeden Fall verdient gehabt. Es hätte Messi, den ich für einen Super-Stürmer halte, gut zu Gesicht gestanden, wenn der bei der jüngsten Verleihung für einen Eklat gesorgt hätte: Er hätte Lewandowski den Pokal in die Hände drücken müssen, um damit deutlich zu machen, wer ihn tatsächlich hätte bekommen müssen. Auf 2020 zu verweisen, qualifiziert den Argentinier noch nicht als gerechten Sportler. Robert ist für mich der Beste vor Salah, der sogar nur Siebter wurde. So sind die Fehlentscheider leider ungeschoren davon gekommen. Mal sehen, aber ich fürchte, Ronaldo ist im kommenden Jahr wieder dran. Die Verantwortlichen scheinen wohl hauptsächlich nur Argentinier und Portugiesen zu kennen.

    Dein Tippbruder Hermann

    1. Nicht nur Ute als Bayern-Fan wird diese Wahl als skandalös empfinden.
      Auch ich als als Borusse verstehe dieses Gefühl der Ungerechtigkeit aus eigener subjektiver Erfahrung nur zu gut.
      Wie oft wurde und wird dem BVB übel mit gespielt. Ich habe deshalb schon vor langer Zeit aufgehört dies zu zählen.

      Ich habe nur eine Erklärung für die Nicht-Wahl von Robert Lewandowski:
      Er ist bei Borussia Dortmund zum Weltklassestürmer herangereift.

      1. Da hat der Kalli Recht, wenn er betont, dass Herr Lewandowski beim BVB zum Weltklassestürmer herangereift ist. Ohne den späteren Robert wären die Bayern auch nicht von Erfolg zu Erfolg geeilt. Allerdings: Die Bayern-Truppe hat es nicht soweit bis zum nächsten katarischen Misthaufen, wie der BVB, der diesen Weg hoffentlich nie einschlagen wird. Das sollte den Kalli zumindest trösten. Und dass die Bayern das blutbeflekte Geld brauchen, haben sie ja jüngst bei ihrer Jahresversammlung deutlich gemacht. Ohne Millionen, die auch mit Hilfen unterbezahlten Arbeitern zustande gekommen sind, kein Erfolg!

  42. Hättet ihr das gewusst?

    Im Deutschen Fußballbund waren am 31.12.2020 über 24.000 Vereine organisiert. Wer da noch über die Platzierung von Dortmund oder des HSV unquallifiziert rumlabert, ist nicht mehr mein Freund, sondern bekommt von meinem 45er Colt Besuch.

    Tschüss dann!

  43. An alle geschickten und ungeschickten Mitwirkenden dieser Tippkohorte,

    wir haben aktuell einen Tippdurchbruch! Ein Münsterdorfer hat sich seit geraumer Zeit vom seinem 8. Platz entfernt und maßt sich an, die Podiumsplätze zu ergattern. Zwar ist die Tendenz wieder rückläufig, dennoch: Bitte verhalten Sie sich umsichtig und achten die 3G Regel: Getippt, Gemailt und Gewonnen. Nur so ist sein Streben einzudämmen.

    Herzlichst
    Ihr Virologe

    1. Ich nehme erfreut zur Kenntnis: Man spricht über mich. Bedauerlich für alle anderen, an denen Professor Drosten wortlos vorbei gegangen ist!

      Was meinen Aufstieg in der Tipprangliste betrifft, kommt der natürlich nicht zufällig daher. Monatelanges Training hat ihn erst möglich gemacht. Soll heißen: Ich habe mich mit anderen Ligen – z. B. die von Spanien, Frankreich, England und Nordfriesland – beschäftigt und wurde so immer sicherer. Die Kenntnisse, die ich mir beim Ergebnisstudium angeeignet habe, kommen mir jetzt zugute – auch in punkto Vorausschau: Schon jetzt kann ich sagen, dass Deutschland Fußballweltmeister werden wird – wenn nicht schon im nächsten Jahr, so doch irgendwann wieder einmal. Was Katar betrifft, da bin ich mir sicher, zittern die Anderen aber schon vor unseren Ballferigkeiten. Sieben andere Nationalmannschaften haben Jogis ehemalige Jungs in jüngster Zeit
      nacheinander aus dem Stadion geschossen, so dass die Norddeutsche Rudschau zurecht titelt: „DFB-Team bereitet wieder Spaß.“ Ganz recht: Wer dezimierte Liechtensteiner mit 9:0 abfertigt, sollte vor Brasilien, Spanien oder England auch befreit aufspielen.

      Was meine jüngere Zukunft betrifft, da bin ich mir auch sicher: Ich garantiere, dass ich meine Tipps immer rechtzeitig abgeben werde, und ich vertraue darauf, dass andere es ebenfalls machen. Kampflos will ich auf jeden Fall keine Punkte bekommen. Das wäre ja so, als hätte ein König kein Land, das es zu regieren gilt.

  44. Nun sei doch nicht so pessimistisch, Kalli, der BVB 09 wird schon nicht untergehen – auch nicht nach einer hohen Niederlage gegen ein – an diesem Abend – überragendes Team.
    Bedenke, dass sich nur der weiterentwickelt, der aus Niederlagen lernen kann. Ich denke, dass der jetzige BVB-Trainer weiß, wo er den Hebel ansetzen muss. Und mal ganz ehrlich: Wenn der Reuss nicht ins eigene Tor geköpft und der Haaland dann gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit den Ausgleich gemacht hätte, dann wäre das Spiel doch ganz anders gelaufen. Ich denke, du wirst im Rückspiel einen ganz anderen BVB zu sehen bekommen. Deshalb: Sei optimistisch, hole die beiden Saufköppe aus dem Boot und mach sie wieder nüchtern.
    Und, wenn du dich nicht selbst auf Wasser traust, werfe ihnen die Ruderblätter zu, mit denen sie sich helfen können. Welche eine Idee: Nachts bei Dunkelheit auf fremde Gewässer zu gehen ohne die richtige Ausrüstung. Das wäre ja gerade so, als wenn der BVB an dem Abend gegen Ajax nicht gekämpft hätte.

  45. Und somit tue hiermit feierlich kund, dass ich dem FC Bayern München nach vollendeter Dortmunder Pleite in Mönchengladbach und dem nichtsnutzigen Auftritt von Wolfsburg in Hoffenheim schon jetzt zur Deutschen Fußball-Meisterschaft 2021/2022 gratuliere.

    Persönliche Anmerkung: Solche Dortmunder und solche Wolfsburger brauche ich nicht!

    1. Auch ich brauche ganz viele Dinge nicht.
      Die Mannschaften von Dortmund oder Wolfsburg wären mir nicht so schnell eingefallen.
      Aber Hermann sorgt zum Glück für wichtige Erkenntnisse.

  46. Kalli, du hast, was den HSV betrifft, nicht weit genug gedacht. Hier eine weitere Überlegung:

    Die Champions-League-Teilnahme des HSV bringt nicht die einzigen Belastungen für den Verein mit sich. Da HSV-Spieler dann natürlich auch das Gerüst der Deutschen Nationalmannschaft bilden werden, muss sich die medizinische Abteilung der Hamburger sicherlich noch einiges einfallen lassen, um die Jungs in Form zu halten. Dortmund oder Bayern in der nationalen Liga einfach so wegputzen, geht dann nicht mehr. Aber 3:0-Siege sind ja auch ganz schön.

    1. Wenn du die erste Seite meiner Homepage nicht nur oberflächlich lesen würdest hättest du feststellen müssen, dass ich mir nicht über den körperlichen Zustand der HSV-Spieler Gedanken gemacht habe, sondern über den geistigen Zustand der HSV-Fans.

      1. Der geistige Zustand der HSV-Fans ist nicht anders zu bewerten, als der von Anhängern anderer Vereine. Deshalb solltest du gelassener bleiben, wenn irgendwer aus dem blau-schwarz-weißen Lager etwas von sich gibt. Die Toleranz hat natürlich da aufzuhören, wo menschenverachtendes von den Rängen gebrüllt wird oder Plätze gestürmt werden.

        Wenn ein HSV-Fan im Überschwang von der Champion-League schwadroniert, lass ihn doch. Ich höre ja auch nicht damit auf, daran zu glauben, dass der BVB irgendwann mal wieder Deutscher Meister wird.

        1. Sicherlich wünschen sich Anhänger i.d.R. ihrem Verein Erfolg und Titel. Nach meiner subjektiven Wahrnehmung sind es aber vor allem HSV-Fans, die ihren Verein permanent überbewerten, und das jetzt bereits seit Jahrzehnten

            1. Um „Frieden“ mit etwas zu machen müsste ich ja erst mal „im Krieg“ mit damit sein.
              Bin ich mit dem HSV jedoch nicht.
              Außerdem erkenne ich nicht, dass der HSV „gefährlich“ für mich sein sollte, weder halb noch ganz

      1. Verehrte Tipprunde,

        wenn Hermann etwas schreibt, dann ist das unmissverständlich. Deshalb sollte Hermanns Wort vom 26. August 2021, 8:28 Uhr, Gültigkeit haben. Wie auch von unserem zu jeder Tag- und Nachtzeit schaffenden Administrator Karl-Heinz wiederholt zur Beachtung angezeigt wurde.
        Wenn es noch einer Abstimmung, in diesen Wochen spricht man auch von einer Wahl, bedarf, dann sollten wir aber jetzt alle schleunigst abstimmen, damit die neue Verordnung endgültig Rechtsgültigkeit bekommt.

        Meine Stimme: Ich bin für Hermanns Vorschlag! Von mir auch erst ab KW 38 und danach keine Kompromisse mehr.

        Seid gegrüßt
        Ulrich Rontzkowski

      2. Meine lieben Tippkollegen*innen,
        da in der 1.Bundesliga keine Montagsspiele mehr ausgetragen werden, haben wir Tipper jetzt Zeit von Montag bis Donnerstag unsere 9 Zahlen zu übermitteln. Es sollte doch machbar sein in 96 Stunden, 5.760 Minuten, 345.600 Sekunden die Tipps aus dem Kaffeesatz zu lesen.
        Also, an all die Tippbrüder die sich angesprochen fühlen, die Tipps müssen rechtzeitig abgegeben werden, sonst droht durchgehend die 3 und wir anderen bekommen mehr Punkte. Das verfälscht natürlich die Tabelle. Reißt Euch am Riemen und haltet die
        Zeit ein.
        So, jetzt geht es weiter mit der Meisterschaftsfeier, der Aufstiegsfeier, dem Pokalgewinn usw. So ein Tag, so wunderschön wie heute …

        1. Also, bei meinem Punktestand wäre ich dafür, wenn nur noch ich seine Tipps rechtzeitig abgeben würde. Das erhöht meine Chance, endlich mal wieder Tippkönig zu werden. Insbesondere den Mann aus NRW bitte ich, standhaft zu bleiben.

      3. Also, ich muss mich auch mal zu diesem Thema äußern. Ich finde selbstverständlich auch, dass Hermanns Wort vom 26. August 2021, 8:28 Uhr, Gültigkeit haben soll. Es kann nicht angehen, dass irgendwelche Mitstreiter immer zu spät mit ihren Tipps ankommen. Schließlich haben wir eine klare Abmachung – und die sollte schließlich auch eingehalten werden.
        Um mit den Worten von Ulrich (dem Wahren) zu sprechen: die neue Verordnung soll endlich und endgültig Rechtsgültigkeit bekommen! Und…keine Kompromisse mehr.
        Ich hoffe nun, dass sich ALLE daran halten und unser Administrator nicht mehr auf die permanent ohne Not spät tippenden Penner warten muss. Ich weiß zwar nicht, wer das denn hauptsächlich immer war aber ich denke, dass sich in erster Linie die Münsteraner Tipper angesprochen fühlen müssen.

          1. Und ich hatte mich schon gefragt, ob Münster ein Stadtteil von Essen ist. Nun hat sich mein Tippbruder aus NRW aber nur in der Bezeichnung geirrt. Entlarvt hat er mich dennoch: Ja, Schwestern und Brüder: Ich war es, auf den mein ungeduldiger Freund Kalli fast immer warten musste. Doch nicht nur das: Ich habe meistens erst nach jedem Spieltag meine Tipps abgegeben. Das dauerte dem Kalli dann aber doch zu lange, und so hat er zusammen mit dem Essener für mich noch RECHTZEITIG getippt und meine guten Tipps in den Ascheimer geschmissen. Wie ihr an meinem letzten Saisonergebnis sehen konntet, sind die beiden aber von keiner Ahnung beleckt. Mein achter Platz ist für sie kein Ruhmeszeichen. Ich bedauere deren Entgleisungen.

            1. Hallo Hermann,
              wie auch immer, es kann nur besser werden. Auf alle Fälle kann man heute schon (Freitagvormittag) alle Tipps einsehen. Jetzt hoffe ich nur, auch in Deinem Interesse, dass die Tipps auch von den 18 Mannschaften und den Unparteiischen angesehen werden, um entsprechend die Ergebnisse zu liefern. Ab heute steht fest: Nicht mehr nur unsere Unkenntnis wird den nächsten König küren, sondern die Bundesligisten selbst werden es tun. Sie werden nun so spielen wie wir getippt haben, denn sie suchen sich Ihren König selbst aus. So war es immer gewollt.
              Grüße Ulrich

              1. Das würde ja bedeuten, dass du die Wahlmonarchie favorisierst. Ich dagegen halte es eher mit der Erbmonarchie. Ich bin dafür, wie in Belgien, Schweden oder Dänemark, dann den zum König zu machen, der der Älteste ist. Und das bin ich!!
                Zu Bedenken gibt mir für meine Überlegungen, dass die Erbmonarchie in traditionellen Gesellschaften gegenüber der Wahlmonarchie oft vorgezogen, weil – politikwissenschaftlich beurteilt – deren Legitimation höher eingeschätzt wird als die einer Wahl. Die erfolgt vielleicht sogar ohne gesellschaftlichen Konsens, was zum Konflikt – im Grenzfall sogar zu einem Bürgerkrieg – führen kann. Ich möchte also nicht miterleben, dass der unwahre Ulrich auf den wahren Ulrich eindrischt, nur weil Essen mal nicht Deutscher Fußballmeister wird. Und glaube mir, wahrer Ulrich, die NRW-Leute scheuen vor nichts zurück. Also: Es lebe dauerhaft dein und euer König Hermann I. (ff).

                1. Es hätte doch auch etwas, wenn der BVB heute schaut, wie z.B. Karl-Heinz getippt hat und es sich erwählt genauso das Ergebnis beizusteuern. Dann würde der BVB schon viel dafür tun, dass Karl-Heinz Tippkönig wird. RWE wird sich aus gegebener Situation gar nicht um unsere Tipps oder die meines Namensvetters scheren. UND: Ein Ulrich schlägt oder drischt auch nicht auf einen anderen Ulrich ein. Das ist in der neuzeitlichen Weltgeschichte nie vorgekommen. Wir Ulrichs halten da zusammen.
                  Aber mal nachgefragt: Wir wollen doch alle tippen, oder? Wenn immer der älteste, also Du geschätzter Hermann, König wird, dann bräuchten wir doch gar nicht mehr tippen. Für Deinen Vorschlag der Erbmonarchie wirst Du, so schätze ich, keine Einstimmigkeit bei uns Tippern erzielen, da ich als jüngster der Runde sonst erst ab 2056 oder sogar noch später, mit einer Königswürde rechnen könnte. Das ist mir aber zu spät.

  47. Weiß nicht, was unser Rentner-Administrator noch will. Da gebe ich heute um 13:00 Uhr bereits
    meine Tipps ab und jetzt – um 20:40 Uhr – hat er immer noch nicht alles reingestellt… Da fragt man sich doch, was macht er den ganzen Tag!?

    1. Sicherlich nicht den ganzen Tag vor dem Computer schmachten, um sehsüchtig auf eine eMail von permanent ohne Not spät tippenden Pennern zu warten.

      1. „Ohne Not spät tippende Penner“ – in welchem Zoo kann man diese Exoten begucken? Muss man sich vor ihnen fürchten? Sind sie wandlungsfähig?

        1. Aus sich selbst heraus wandlungsfähig?
          Das möchte ich bezweifeln.

          Vielleicht gibt es andere Lösungsansätze.
          Hat jemand konstruktive Vorschläge?

          Appellieren und bitten sind jahrzehntelang kläglich gescheitert.

          1. Da kann ich helfen, denn ich bin für gute Vorschläge bekannt:

            „Wer bis zum Ende des Tages, der dem aktuellen Spieltag vorangeht, nicht getippt hat, hat kein Anrecht, mit all seinen Tipps in die Wertung zu kommen.“

            Die Regelung ist knapp und von jedermann zu verstehen, der der deutschen Sprache mächtig ist. Das schließt auch die Menschen ein, die in grauer Vorzeit über unsere Landesgrenze gekommen, um hier ein besseres Leben führen zu können. Das bei einigen vorherrschende Gedöns, erst wenige Sekunden vor dem ersten Anpfiff in die Puschen zu kommen, wird damit schärfstens mit null Punkten sanktioniert. Und überhaupt: Was ist das für eine Art, unserem besten Kalli soviel Scherereien zu machen, nur weil man sich nicht organisieren kann? Es mag ja in einigen Gebieten unseres Vaterlandes üblich sein, Administratoren zu verärgern, doch diese Unart brauchen wir in Schleswig-Holstein nicht. Die kann ruhig im Pott bleiben, um dort zu versauern. Im wahren Norden soll echte Klarheit einkehren!

            1. Wie ein Chirurg führt Hermann präzise das Skalpell seiner ebenso scharfen wie zutreffenden Analyse.

              Würde er diese beeindruckende Kompetenz auch beim Tippen zeitigen, die Mitspieler stünden chancenlos da und würden neidvoll aus der Wäsche gucken.

              Sein Vorschlag zum spätesten Abgabetermin findet meine vollumfängliche Zustimmung.

              Schweigen zum Thema wird als Zustimmung gewertet.

              1. Ich schweige nicht, ich stimme bewusst dem Vorschlag unseres weisen Hermanns zu.
                Endlich echter Klarer im wahren Norden, das hat doch was. Allerdings habe ich eine völlig gegensätzliche Auffassung zum Thema: „Kompetenz beim Tippen.“ Hermann war meine Bastion, sozusagen ein Schutzwall, vor dem achten Platz, das möchte ich zukünftig nicht missen wollen. Eine Ausnahme gibt es allerdings. Würde Hermann wirklich so beeindruckend tippen, wie von Karl-Heinz beschrieben, dann würde ich das neidlos anerkennen. Dann müsste allerdings einer von euch das Verweilen auf dem letzten Platz übernehmen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass es solch einen ehrenwerten Mittipper gibt. Danke Joachim.

  48. Fußball-EM: Bisher kaum etwas mitgekriegt, aber Sieger wird wohl der werden, der die buntesten Trikots trägt. Oder verstehe ich den Fußball falsch, wenn ich erwarte, dass sich auf dem Spielfeld zwei Mannschaften im faieren Wettkampf begegnen, von denen der siegen soll, der die meisten Tore schießt? Gegenwärtig habe ich den Eindruck, dass Ideologen die Scene beherrschen wollen – nach dem Motto: Seht her, wir sind die Guten, die einen Kulturkampf bestreiten, dem sich alle unterordnen müssen. Ich habe den Verdacht: Mit der Farbwahl will man die ungarischen Fußballer vorführen. Aber: Diskriminiert man sie dann nicht auch, weil der Eindruck entsteht: Alle Ungarn in einen Topf?
    Oder soll nur wieder einmal am deutschen Wesen die Welt genesen?

    1. Das „kaum etwas mitgekriegt“ reicht aber offensichtlich aus, um zu solchen Gedanken und Aussagen zu kommen?! S0´n großer Quatsch der niedergeschriebene Verdacht. Und außerdem sollte nicht nur der Eindruck entstehen sondern in die Tat umgesetzt werden: natürlich nicht alle Ungarn in einen Topf sondern nur einige Politiker in den Topf. Vom Inhalt dann die berühmte ungarische Gulaschsuppe kochen – und dann weg damit: Mahlzeit. Sowas ist nur eine Schande für die EU – ach, watt saggich – für die gesamte freie Menschheit!
      Und außerdem regt sich darüber nicht nur das deutsche Wesen auf sondern auch aufrechte Menschen überall auf der Welt. Aber du kriegst ja kaum was mit.

  49. 1:0 für Frankreich, aber die entscheidenden Tore machen immer noch die Dortmunder. Weiter so, damit Neuer nichts zu halten bekommt.

  50. Ich beglückwünsche unseren neuen König zum Sieg in unserer Tipprunde sowie die vor mir liegenden Kurfürsten, Großherzöge, Grafen, Herzöge, Pagen und dergleichen. Meine Anteilnahme gilt allen, die noch hinter mir liegen. Doch verzagt nicht, irgendwann küsst euch auch mal die Sonne und ihr steigt auf – aber vermeidet es, wie Ikarus zu enden. Euer Glück, wenn ihr dann in der Stör landet. Da könnte ich euch retten und mit in mein Paddelboot aufnehmen.

    1. Ave Kroppinius,
      der Sieg sei Dir gegönnt. Leider ist es Hermann und mir nicht gelungen die 2.000er Marke zu überschreiten. Nun eine angenehme Sommerpause.
      Es grüßt
      Ulrich, der echte.

        1. Ja, so ist es zweitbester Ulrich,

          ich hatte noch neben meiner schulischen Ausbildung in den Sommermonaten das Fach „Gallionisch“ belegt. Dies wurde bei Sonnenschein auch mal nachmittags im Freibad unterrichtet. Naja, wir haben es uns auf autodidaktischem Weg beigebracht. Hierzu dienten die Fachbücher von René Goscinny und Albert Uderzo. Wie Du siehst, ist davon eine Menge hängen geblieben. Von den übrigen Fächern kann ich das nicht behaupten. Ich verstehe bis heute nicht, was ein Dreisatz im Fach Mathematik zu suchen hat. Ein Satz und auch drei Sätze gehören ins Fach Deutsch. So sind beispielsweise meine dreisätzigen Aufsätze legendär. Diese Aufsätze sind immer noch in einem Glaskasten in meiner alten Schule öffentlich zugänglich. Es ist eine hohe germanistische Kunst, Dinge von epochalem Ausmaß, in aller Kürze zu benennen. Leider ging mir diese Fähigkeit im Laufe der Jahre verloren. Das habe ich mit Hermann gemeinsam: Verloren und langatmig. Aber wir sind auch von Grund auf ne ehrliche Haut (Häute).

          Es grüßt
          der echte Ulrich

          1. Da ich mich schon lange nicht mehr geäußert habe, möchte ich hiermit kundtun, dass der wohl bedeutendste Dreisatz innerhalb der deutschen Litaratur von Siegfried Lenz 1969 geschrieben worden ist. Seine Erzählung „Einstein überquert die Elbe bei Hamburg“ erstreckt sich zwar über knapp 13 Buchseiten (Hoffmann und Campe), enthält aber nur drei Sätze.

            Da man sich ja zurzeit für alles entschuldigt, enschuldige ich hiermit auch Siegfried Lenz – insbesondere bei den Menschen, für die drei Sätze zu lang sind, um sie noch zu verstehen. Ich entschuldige auch den Verlag H+C, dass er nicht schon im Jahre 1975 so weitsichtig war, den Buchrücken regenbogenfarbig zu gestalten. Im Original erscheint er lediglich in schwarz / rot, also in den Farben der Anarchie. Von Intellektuellen hätte man durchaus erwarten dürfen, dass sie ihrer Zeit voraus sind. Wem diese Feststellung zu schnodderig daherkommt: Ich entschuldige mich natürlich für das Geschriebene – auch dafür, dass meine Einlassungen mehr als einen Dreisatz in Anspruch genommen haben.

            Eure ehrliche Haut:
            Hermann

    2. Auch von mir einen herzlichen Glückwunsch an unseren diesjährigen Tippkönig Joachim. Wurde ja auch mal wieder Zeit.
      Schöne Restpfingsten und Gruß an alle.

  51. Moin, Tippschwestern und Tippbrüder!

    War gestern beim Arzt: 1. Covid19-Impfung. Ging ab wie Schmitts Katze. Einziges Ärgernis. Niemand vom Fernsehen war da, um den Pieks zur besten Nachrichtenzeit in die Welt zu strahlen. Ihr könnt euch vorstellen, dass meine Laune auf dem Untersten war. Dann noch eine halbe Stunde warten in der Praxis – man kann ja nicht wissen, deshalb vorsichtig sein. Zeitschrift „Stern“ in die Hände gekriegt, wollte ich eigentlich nicht lesen – wegen der Veröffentlichung der „Hitler-Tagebücher“, damals peinliche Sache für den Verlag. Hat ja auch viel Geld gekostet, den Schwachsinn aufzukaufen. Na, ja, die Himmelsstürmer haben es ja offenbar dicke.

    Dann aber ja doch geblättert. Folgendes Gedicht von Thomas Gsella gelesen:

    Super League

    Die Super League, sie war ein Krampf.
    Weg mit den Geldvereinen!
    Voran im Fußballklassenkampf
    Für eine League der Kleinen!

    Statt Milan gegen Liverpool
    Und München gegen Barca:
    Castellammare gegen Suhl,
    Farborough gegen Mazy

    Und Moya gegen Künzelsau,
    Trivento und Llanbydder:
    Holt, Fußballmann und Fußballfrau,
    Holt euch den Fußball wydder!

    Tja, und dann war ich gedanklich direkt bei der Karikatur, die der Herr von Amönenwarte kürzlich genüsslich im Internet auf seiner/UNSERER Homepage präsentierte: Die zweite Super-League mit HSV, Schalke und Herta und Co. Ist natürlich Quatsch, weiß die Nummer 1 der Warte natürlich auch. Hat er aber auch nur platziert, weil er den Hamburgern (wieder einmal!) eins auswischen wollte. Ausdrücken wollte er damit aber auch, dass die von den derzeit größten Fußballclubs Europas initiierte Revolution gegen den Allerweltsfußball ein Schuss in den Ofen ist. Ihm langt ja die Champions-League, wie sie sich jetzt präsentiert. Ich sage: Viel zweit- und drittklassiger Fußball in Gruppenspielen, etwas Spannung in den 1/16- bis ¼-Finals und dann etwas Showdown in den letzten drei Begegnungen.

    Schon vor Jahren habe ich mich gefragt, was soll der Quatsch? Liverpool gegen Trabzonspor oder Craiova gegen Barcelona oder Real Madrid. Untermaßige gegen Überflieger, langweilt doch nur. Meine Idee: Her mit einer Liga für ganz Europa, aber nur mit den Besten, die will ich sehen – oder im Videotext miterleben. Nun hätte es soweit sein können. Aber nein, diejenigen, die fortschrittlich denken, wurden genötigt, von meiner Idee abzulassen. Stattdessen dann der Hinweis von ganz oben: Wir erweitern die Champions-League auf 36 Vereine. Toll, dann kann endlich noch mehr Zweitklassigkeit über den Rasen stolpern. Ich freue mich schon auf Borussia Dortmund (1. Kl.) gegen CRF Cluj (nicht 1. Kl.).

    Mit der Verneinung der sportlichen Leistung hat man dem Fußball keinen Gefallen getan. Früher unterschieden wir doch auch: Pokal der Landesmeister, Pokal der Pokalsieger, UEFA-Pokal. Jeder auf seinem Niveau. Warum denn jetzt nicht die Liga der Besten, auch wenn sie ausgesucht sind. Warum sollen sich die Meister und die, die ihnen ebenbürtig sind, mit denen aus der zweiten bis vierten Reihe auseinandersetzen? Wo ist da der sportliche Reiz? Aber jede Woche Ausnahmemannschaft gegen Ausnahmemannschaft sehen, das wäre doch was gewesen. Und wieso eigentlich Champions-League? Champions gibt es in jedem Land doch nur einmal. Die Reihen mit Zweiten, Dritten und Vierten aufzufüllen, widerspricht der reinen Idee doch gewaltig.

    Ich kenne Thomas Gsella nicht, aber ich denke, er fühlt momentan wie ich: Da haben einige Fossilien die Chance nicht erkannt, die mit der Super League wachsen würde.

    1. Ich könnte vieles zu Hermanns Pamphlet schreiben, habe dazu aber keine Lust.
      Ist von vielen kompetenten Leuten an anderer Stelle alles schon gesagt worden.
      Außerdem könnte es so klingen, als würde ich die UEFA verteidigen, was ich nicht möchte.

  52. Liegt es am gelben Blütenstaub? Oder sind es die Reste des schwarzen Kohlenstaubs aus dem Ruhrpott, die dem Herrn von Amönenwarte die freie Sicht auf alle Belange des Fußballs verstellen? Offenbar kann er nur noch bis Hamburg gucken. Darüber hinaus: Blicke abgeschottet, zuviel Nebel allerorten?!
    Jedenfalls: Seit geraumer Zeit richtet der Fan eines ehemals bedeutenden Vereins im europäischen Fußball sein Augenmerk vornehmlich nur noch auf den Hamburger SV. Zweite Super-League, jüngste Entlassung eines HSV-Trainers: Da spekuliert unser aller Kalli kräftig oder er reibt sich ab. Da merkt er auch nicht, dass er im Glashaus sitzt und dass seine geworfenen Steine auch das eigene Gehäuse treffen können. Und was soll ich sagen: Haben sie schon längst! Denn auch seine schwarz-gelben Dortmunder sind in diesem Jahr wieder mal nicht ohne Fehl und Tadel. Haben doch seine Schwatzkes und Zorks zunächst einen fähigen Trainer von Bord gekippt und dann einen installiert, dem sie schon kurz darauf das Vertrauen entzogen haben, indem sie ihn für die kommende Saison ins zweite Glied schieben. Einer aus Gladbach soll es nun richten, der aber auch noch keine großen internationalen Erfolge gefeiert hat. Mönchengladbach sieht man weder in Deutschland noch in Europa an der Spitze. Kosten lassen sich die Gewaltigen aus Dortmund ihren Rausch Millionen. Na, ja, sie haben es ja offenbar dicke – durch den Fan oder die Sponsoren, die sind ja willig, aber wie lange noch? Bis zur nächsten Klatsche gegen die Bayern?
    Gut, die Dortmunder sind im DFB-Pokal weitergekommen. Championsleague-Teilnahme 2021/2022 ist noch offen, kann aber noch klappen. Unserem aller Kalli wünsche ich sie sogar. Fest steht aber auch, dass die gut aufgelegten Dortmunder lediglich ein Kieler Team mit 5:0 vom Platz gefegt haben, dem es sichtbar an Klasse gefehlt hat. Da mussten Reus und Co. ja glänzen. Machen sie ja meistens, wenn es gegen Untermaßige geht. Gegen die Oberen, zuletzt Bayern (2:3, 2:3, 2:4) oder City (1:2, 1:2), sieht es dann schon anders aus. (Und wie war es gegen Frankfurt? Zuletzt 1:2.) Da hauen die Mächtigeren auf die Trommel – und die gegen Untermaßige Glänzenden gehen leer aus. Tja, und das alles thematisiert unser Kalli nicht – weil er nur noch bis Hamburg gucken kann und Dortmund nicht sehen will?
    Natürlich ist es aus Hamburger Sicht unbefriedigend, mit ansehen zu müssen, wie auch in dieser Saison Aufstiegsträume verspielt werden. Dass der Trainer gehen muss, gehört zu dem Spiel, dass alle Führungsetagen spielen, wenn es für sie nicht weiter geht. Das bekam Favre zu spüren, das traf jetzt Thioune. Nur, warum sich über das Letztere lustig machen? Fall Favre schon vergessen? Wohl nicht! Eher Blick verstellt, sind ja neblige Zeiten!

    1. Ungnädig schleudert der Großhans seine mächtigen Wortkaskaden in Richtung Amönenwarte.
      Wo mag das Motiv für dieses Tun liegen?
      Kennt sich jemand mit Tiefenpsychologie aus?

      1. „Tiefenpsychologie und die Hermannsche Sicht auf die Dinge“

        So könnte bald ein literarisches Werk benannt werden. Und wenn es allein nur die Schwichtenbergischen Wortkaskaden unter Anna Lühse beinhalten würde, es würde ein zeitgenössisches Meisterwerk der europäischen Weltklasse werden. Aber sollte M. R.-R. noch irgendwo leben, dann höre ich ihn sagen, wie er es schon über Alfred Andersch sagte: „Der Hermann Schwichtenberg schrieb in seinem Werk oft Sätze wie: Mir gelingt dieser Roman nicht, es fällt mir so schwer weiterzuschreiben, ich weiß nicht, wie ich das jetzt weiterschreiben soll. Ja bitte, wenn‘s dir nicht gelingt, dann hör auf den Roman zu schreiben und quäle uns nicht mit deinen misslungenen Werken.“ Soweit möchte ich aber nicht gehen. Der Hermann ist ein possierlicher Quotenschreiber (das Wort Quote musste ich zeitnah auch mal verwenden) und wir lieben seine Ausführungen, auch wenn sie oft sehr langatmig werden. Dafür schreibt er wenigsten mal. Das rechne ich ihm hoch an. Und tiefenpsychologisch sollten wir seinen Wortreichtum auch nicht untersuchen oder bewerten. Er schreibt doch selbst von seiner Impfung. Vielleicht war es die monatelange Vorfreude darauf, die ihn so unsagbar getrieben hat, um uns so sehr an seinen Ansichten teilhaben zu lassen. Und jetzt, wo er geimpft ist, sehen wir auch schon die Auswirkungen. Der Hermann ist gut drauf. Er liest jetzt sogar den Stern und findet Gefallen an Gedichten. So kenne ich unseren Hermann gar nicht. Sag mal, lieber Hermann, da du in einer Arztpraxis geimpft wurdest, hast du bestimmt diesen Astra Impfstoff erhalten, oder? Kannst du dich noch erinnern, ob die Flüssigkeit in der Ampulle geperlt hat? Wenn ja, dann wundere dich nicht darüber, dass du fortan auch noch Fan von St. Pauli wirst und dir der Dino-Rülps der Karikatur der ersten Seite dieser Homepage über die Lippen rauscht. Unsererseits werden wir dir alle weiteren Wort- und Satzschöpfungen auf Lebenszeit verzeihen und diese mit innerer Stärke ertragen. Wir haben immer Respekt vor achtplatzierten Tippern/innen*. Das hast du dir redlich verdient.

        Der noch ungeimpfte,
        aber dafür der wahre Ulrich,
        wünscht allen ein
        schönes Wochenende

        *vom Blogführer korrigiert, da „Tipper“ generisches Maskulinum.
        Voke Verunstaltungen durch Genderwahn in diesem Blog unerwünscht.

        1. Die letzten Kommentare unserer Tippbrüder sind ja mal wieder inhaltlich eine Wucht und an Aussagekraft kaum zu überbieten. Das kann ich jetzt hier nicht mehr toppen. Selbst unser ungeimpfter aber wahrer Ulrich schwingt mal wieder die Feder um Hermanns Wortreichtum zu kommentieren. Sicherlich wurde er auch inspiriert durch die Tatsache, dass er an diesem Wochenende seinen 4. Sieg in dieser Saison eingefahren hat. Dazu kann ich ihm nur gratulieren und ermuntern: weiter so die letzten Spieltage – und Rang vier ist noch drin!!!
          Eine schöne Woche wünscht euch der voll integrierte Fan von Holstein Kiel.

        2. Na, endlich mal einer, der mehr als drei Zeilen schreiben kann. Dachte schon, ich bin der einzige Schriftgelehrte in unserer Runde. Wenn es so wäre: Glaubt mir, es ist schrecklich, Teil einer Minderheit zu sein – z. B. einziger Durchblicker in Sachen Super-League oder Tabellenletzter innerhalb einer Tipprunde.

          Was meine Impfung betrifft: Es war BioNTech/Pfizer. Warum: Unterliege als Pensionär immer noch dem Beamtenrecht – insofern: für mich immer das Beste – sprudelfrei und in die Zukunft gerichtet.

          Zu dem Sternchen, das unser aller Kalli gesetzt hat, sage ich: Sauber! Er prädestiniert sich immer mehr, dem möglichen „Bundesministerium für reine Sprache“ (BMinfrS) als Berater anzugehören. Wenn er jetzt noch lernt, die eigene Ideologie an den Rand zu drücken, wird es zwischen ihm und Frau Baerbock schon klappen. Und wenn nicht, kann er sie ja immer noch des Feldes verweisen (womit ich mal wieder die Kurve zu unserem Fußballthema genommen habe). Das Zeug hätte er ja dazu: Vom Bloggführer zum Blockwart ist es letztlich nur noch ein kurzer Schritt (war das noch politisch korrekt formuliert, Kalli? Wenn nicht, entschuldige ich mich schon jetzt in aller Form – trete aber nicht als „Schlusslicht“ davon. Lebe schließlich nicht im Keller, bin ja kein Winzer).

          PS: Zu meinem Freund, den Rot-Weißen aus NRW, komme ich noch, der hatte sich nach dem wahren Ullrich ja auch noch gemeldet.

            1. Oh, das ist vielsagend. Da fällt mir glatt ein anderes jüdisches Sprichwort ein:

              „Schweigen ist ein Zeichen von Weisheit, aber Schweigen allein ist noch keine Weisheit.“

              1. Hier wird ja immer wieder mal sehr viel bis sehr wenig Wissen preisgegeben und dazu habe ich dann mal ein chinesisches Sprichwort parat:

                „Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend –
                Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig
                verhalten, ist Weisheit.“

                1. Ach ja, da muss ich euch doch auch noch eine alte Weisheit meines Blutsbruders Winnetou mitteilen:

                  „Menschen, die bloß arbeiten, finden keine Zeit zum Träumen.
                  Nur wer träumt gelangt zur Weisheit.“

                  indianisches Sprichwort

                  1. Bei diesem Sprichwort kommt mir folgende Überlegung in den Sinn:
                    Es gibt viele Leute, die scheinen rund um die Uhr zu arbeiten.

                2. Dem ZU zugewandt sprach Gustav Freytag:
                  „Der Mensch kann nicht alles wissen, aber etwas muss jeder haben, was er ordentlich versteht.“
                  DWU

  53. Kleine Korrektur zur Aussage von Hermann Schwichtenberg: es waren nicht zwölf sondern nur elf Cheftrainer im gleichen Zeitraum bei RWE. Das ist immerhin ca. ein Drittel weniger. Ich denke, da hat der Videotext im Hause Schwichtenberg etwas „gehakt“…

    1. Das ist ja ein exorbitanter Unterschied: elf statt zwölf.
      Meine Meinung: Erbsenzählerei*, denn es handelt sich lediglich um einige Tage.

      Übrigens: Um im Blog bei einem Thema zu bleiben muss man auf „Antworten“ unter dem entsprechenden Beitrag klicken und nicht ein neues Thema beginnen. So sieht man, worauf sich die Erwiderung bezieht und es bleibt übersichtlicher.

      *Haarspalterei dürfte Ulrich bei seiner Ausstattung schwerlich gelingen

    2. Was habe ich denn mit dieser Aussage („elf statt zwölf“) zu tun – sie stammt nicht von mir. Und mit meinem Videotext hat das Ganze auch nichts zu tun. Ich bin ja nicht für alle Verfehlungen auf der Welt verantwortlich. Dem Rot-Weißen kann ich nur raten, künftig kein falsch Zeugnis zu raten.

  54. Aus gegebenen Anlass und kurz vor der Verpflichtung des neuen Trainers des Ha-Ess-Vau möchte ich hier für die Freunde dieses Traditionsvereines die Trainer der letzten 10 Jahre mal auflisten zur Erinnerung:
    07/2020 – 06/2022 Daniel Thioune Deutschland 21.07.1974
    07/2019 – 06/2020 Dieter Hecking Deutschland 12.09.1964
    10/2018 – 06/2019 Hannes Wolf Deutschland 15.04.1981
    03/2018 – 10/2018 Christian Titz Deutschland 01.04.1971
    01/2018 – 03/2018 Bernd Hollerbach Deutschland 08.12.1969
    09/2016 – 01/2018 Markus Gisdol Deutschland 17.08.1969
    04/2015 – 09/2016 Bruno Labbadia Deutschland 08.02.1966
    03/2015 – 04/2015 Peter Knäbel Deutschland 02.10.1966
    09/2014 – 03/2015 Joe Zinnbauer Deutschland 01.05.1970
    02/2014 – 09/2014 Mirko Slomka Deutschland 12.09.1967
    09/2013 – 02/2014 Bert van Marwijk Niederlande 19.05.1952
    09/2013 – 09/2013 Rodolfo Cardoso Argentinien 17.10.1968
    10/2011 – 09/2013 Thorsten Fink Deutschland 29.10.1967
    10/2011 – 10/2011 Frank Arnesen Dänemark 30.09.1956
    09/2011 – 10/2011 Rodolfo Cardoso Argentinien 17.10.1968
    03/2011 – 09/2011 Michael Oenning Deutschland 27.09.1965
    07/2010 – 03/2011 Armin Veh
    Es sind ja nur siebzehn an der Zahl – doch weniger, als ich dachte. Ich finde, das sollte man wissen…

    1. Dem Fußball-Sachverstänigen Ulrich Bübel vielen Dank für diese Fleißarbeit.
      Ich hätte die alle nicht mehr zusammen bekommen, aber er hat ja ein Gedächnis wie ein Elefant.

      Nur so zur Erinnerung: Sein Lieblingsverein Rot-Weiß Essen bringt es im gleichen Zeitraum nur auf läppische zwölf Cheftrainer. Aber in der Regionalliga sitzt das Geld wohl nicht ganz so locker und die Schleudersitze funktionieren etwas langsamer.

  55. Preisfrage an alle Tippschwestern und Tippbrüder:

    Kann man Herrn Reus auch als Fallobst auf dem Wochenmarkt kaufen oder war der Elfer gegen Union gestern Abend nur ein Witz?

    1. Als Normalsterblicher kann man sich den Reus nicht erlauben. Dann muss man schon versuchen, Kapital aus einer Super League zu generieren. So kann man sich auch trotz faste einer Milliarde Schulden einen Spieler wie Alaba „leisten“.
      Wenn das ein „Witz“ gewesen sein soll, dann war es zumindest ein „schlechter“.

      Welchen Preis habe ich jetzt gewonnen?

      1. Du bist nun berechtigt, den Herrn Reus auch als „Herr Trickser“ und den Schiedsrichter auch als „Herr Leider-Hereingefallen“ anzusprechen.

        Ich frage mich, was soll der Videobeweis, wenn bei solch einer Fehklentscheidung nicht eingegriffen wird? Dem Schiedsrichter mache ich keine Vorwürfe, aber alle Damen und Herren in Schwarz sollten zukünftig aufpassen, wenn sie einen am Boden zappelnden Herrn Reus sehen: Er könnte sich mit langem Bein auch selbst gelegt haben. Eine gerechte Strafe wäre jetzt, wenn der BVB 09 bis zum Schluss auf dem fünften Tabellenplatz verharrt. Betrug darf nicht noch belohnt werden!

        1. Warum echauffiert Hermann Schwichtenberg sich gerade bei Marco Reus?
          Ich muss nicht überlegen: Weil er für den BVB aufläuft!

          Es gibt unzählige andere Fußballspieler, welche mit noch eindeutigeren Unsportlichkeiten negativ aufgefallen sind.
          Aber die straft Hermann Schwichtenberg mit Missachtung. Warum?
          Ich muss nicht überlegen: Weil sie nicht für den BVB auflaufen!

          1. Was den BVB 09 betrifft: Das ist mein Lieblingsclub, seitdem der HSV nicht mehr in der Bundesliga spielt. Ich denke, das wird in der nächsten Saison auch so sein.

            Aber im nächsten Saison möchte ich den Verein in der Europa-League sehen. Der Wunsch ist nicht ganz uneigennützig: Ich sehe meinen neuen Lieblingsverein gerne in einem europäischen Endspiel.

  56. Da guckt man mehrere Tage nicht auf die Homepage-Seiten unseres Tippbruders Kalli, und schon passieren Merkwürdigkeiten: 1. Mein mir offensichtlich zugeneigter Tippbruder, der wahre Ulrich, freut sich über meinen Quantensprung (mit Schmackes über die magische 1.000-Punkte-Grenze gesprungen); 2. Ein Herr namens Ulrich Bübel, seinerseits Geduldeter im Norden, lästert über meine Vorliebe für Spanien.

    Zu 1.: Ich bin überwältigt von der Anteilnahme an meiner Leistung – oder soll ich sagen, an meinem Glück? Es ist natürlich nicht so, dass ich wie andere, insbesondere diejenigen, die bereits zum Club der 2.000er gehören, hellseherische Fähigkeiten hätte. Nein, es war reiner Zufall, dass ich mein Kreuzchen an der Stelle gesetzt hatte, die Punkte bringt. Ich hätte mich auch anders entscheiden können – und wäre kaum über 0 Punkte hinausgekommen. Dass es anders gekommen ist, erspart mir offenbar den Spott derjenigen, die es schon immer besser wussten und doch abhängig sind von schiedsrichterlichen Entscheidungen auf dem Platz und im dunklen Kölner Keller sowie von launigen oder auch aufopferungsvoll kämpfenden Spielern.

    Zu 2.: Was meine Spanischkenntnisse betrifft, muss ich zugeben, dass ich Versteh- und Sprechbanause bin – insofern kann ich die von den beiden Ulrichs hingewürfelten Buchstaben auch nicht deuten. Das liegt sicherlich daran, dass ich in entfernter gelegenen Winkeln zuhause bin. Da hat es der Herr aus NRW natürlich einfacher: Er liegt näher dran an der iberischen Halbinsel als ich, und weil er ja schon von Hause aus das Wachsen des Grases hört – die Fähigkeit ist ihm sozusagen in die Wiege gelegt worden –, war es ihm sicherlich ein Leichtes, die mit dem Wind herangetragenen Wortfetzen der Spanier aufzuschnappen, waren sie auch noch so leise zu vernehmen. Merke: Bildungsgleichheit gibt es offenbar nicht.
    Protestieren muss ich allerdings in der Hinsicht: Ich kenne deutlich mehr spanische Wörter, als mir der Geduldete zutraut. Malgrat de Mar, Santa Susanna, Blanes, Girona, Portlligat, Ciudad Real, Toledo – und „einige“ mehr – sind mir ebenfalls vertraut. Gern erinnere ich mich an meine Stunden im „The Swan“ (Scottish Bar) in Malgrat zurück, wo ich manches tolle Fußballspiel am Fernseher miterlebt habe, begleitet von einem Glas Apfelwein. Wenn es auch mit den Wörtern schwer fällt: Mit den Zahlen der Spanier kenne ich mich aus. Deshalb hatte ich auch keine Schwierigkeiten, Endergebnisse richtig zu verstehen: Das 2:1 von Schottland über die Färöer-Inseln wertete ich nicht fälschlicherweise als Niederlage der Briten. Ich gebe aber zu, dass ich mich vor dem Fällen meines Urteils noch schnell bei einem Gast vergewissert habe. Ihr könnt euch vorstellen, wie stolz ich in dem Moment war, den spanischen Kommentator verstanden zu haben.
    Ich stelle aber auch fest, dass sich Ulrich II. gebessert hat. Neulich durfte ich nichts Spanisches auf Kallis Seiten los werden, jetzt dreht er selbst an der spanischen Schraube – so als würde er erkennen, dass man doch Vorlieben für den Süden haben kann. Fehlt nur noch, dass er die Daumen für Sevilla gedrückt hat, als die gegen Dortmund los mussten. Ja, die Zeiten ändern sich stets. Und das ist auch gut so.

  57. Ich finde es gut, dass sich unser „el verdadero y único“ sich wenigstens manchmal hier hören/lesen lässt. Ist er doch der „wahre und einzige Ulrich“!
    Auch treffend fand ich seine Aussagen über unseren Tippbruder Hermann, dem „El Fulminato“. Betroffener wird jetzt sicherlich im Videotext suchen, welche Bedeutung diese 2 Worte haben – ich bin mir sicher, er wird es irgendwo finden. Wer so lässig die 1.000 Punkte-Marke überschreitet nach dem 26. Spieltag, der wird das sicherlich auch schaffen.
    Gern würde ich ja mal mit unserem selbst ernannten Spanien-Liebhaber Hermann diese Sprache mit entsprechenden Worten/Sätzen austauschen aber ich fürchte, dass er außer Katalonien, Barcelona, Bilbao, Levante, Sevilla gar keine weiteren spanischen Wörter kennt!? Aber nein – Viva Esspannja kennt jeder.
    So muss ich – auch wenn ich angeblich einen Migrationshintergrund habe – in dieser Hinsicht wohl mit dem einzig wahren Ulrich kommunizieren und werfe ihm ein freundliches „buena suerte para los próximos consejos“ zu!
    In diesem Sinne: Hola a todos.

  58. Hallo zusammen,

    der 26. Spieltag ist beendet und so steht auch das Ergebnis für diesen denkwürdigen Spieltag fest. Als der wahre und einzige Ulrich ist es meine Pflicht und auch Ehre zugleich, unserem Hermann unseren Glückwunsch zum überschreiten der 1.000 Punkte auszusprechen. Hermann, es hat lange gedauert. Wir alle haben Spieltag für Spieltag mitgefiebert, wann, und wir müssen hinzufügen „ob“, Du diese Marke noch in dieser Saison erreichst oder überschreitest. Nun bist Du erstmalig in dieser Saison einer von uns. Du hast uns diese Saison schon mit vielen Worten und Überlegungen bedacht. Nun aber hast Du es auch mit Zahlen geschafft. Wenn es ein neues spanisches Wort zu kreieren gäbe, dann würde ich es Dir zu Ehren „El Fulminato“ nennen. Es ist purer Wahnsinn, wie lässig und impulsiv Du die 1.000 Marke gerissen hast. Dein Erfolg stellt sogar das Überspringen der 2.000 Marke von Joachim und dem rot-weißen Wahl-Schleswig-Holsteiner mit Migrationshintergrund, genannt Ulrich, der Zweite, in den Schatten. Aber wir wollen auch diesen beiden gratulieren. In aller Stille schleichen sie der Tippgemeinschaft davon. Der 26. Spieltag ist somit auch euer Ehrentag.
    Ich für meinen Teil habe in dieser Saison guten Sichtkontakt zur Führungsriege und auch zum Ende der Tabelle. Mehr ist durch Homeoffice und Kurzarbeit nicht drin. An dieser Stelle sei auch ein Dank in Richtung Amönenwarte an Karl-Heinz ausgesprochen. Ist es doch dieser Ureinwohner aus Schleswig-Holstein, der uns als Gemeinschaft durch wöchentlichen Fleiß zusammenhält.

    Eine erholsame Länderspielpause wünscht euch allen Ulrich, el verdadero y único.

  59. Der Herr aus NRW muss sich nun ja auch mal wieder hier melden.
    So habe ich zur Kenntnis genommen, dass es immer noch Menschen gibt, die nicht wissen, dass in Deutschland diverse Dialekte gesprochen werden – so auch im Ruhrgebiet. Und wir sind uns wohl einig: dieser Dialekt ist wesentlich angenehmer als Sächsisch oder – das Schlimmste – Schwäbisch. Auch die bayerische Mundart missfällt mir sehr. Nach diesem kleinen Ausflug in die Mundarten komme ich aber nun zum Kernpunkt.
    Leider habe ich es während nun schon 42 Jahren meiner Missionarstätigkeit noch nicht geschafft, allen lieben Bekannten zu erzählen, dass es im Leben einige Dinge nicht mehr gibt. Dazu gehört auch die „Schallplatte“ – ich glaube, seit ca. 30 Jahren nicht mehr. Vielleicht kann man im Videotext genau nachlesen, wie lange nicht mehr. Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf, dass ich das auch den letzten Gläubigen erklären kann. Und „Besseres Deutsch in 90 Minuten“ wird nicht klappen, wo unsere Sprache doch angeblich die Schwerste der Welt ist. Brauche ich auch nicht, da ich früher immer eine 2 in Deutsch hatte. Das mit den Migranten trifft mich natürlich schwer. Ich hatte nicht gewusst, dass es Leute gibt, die nicht wissen, dass Menschen aus dem eigenen Land keine Migranten sind.
    Viele Grüße an alle – und besonders an unserem Spanier Ulrich, dem wahrhaft Echten – Saludos y escribe mejor!

    1. Wieso eigenes Land? Ist NRW Teil von Deutschland? Wenn ich die A1 befuhr, hatte ich immer das Gefühl, auf einer Transitstrecke reisen zu müssen. Wie peinlich für mich, diese Unkenntnis. Ja, wenn das so ist, halbwahrer Ulrich, dann bist du ja nicht nur Tippbruder für mich, sondern auch noch Landsmann. Ich begrüße dich in meinen Reihen!

  60. Nachdem ich euch bereits berichtet hatte, dass der FC Barcelona ins spanische Pokalfinale eingezogen ist, gehört es zur Chronistenpflicht, euch auch den Gegner der Katalanen am 17. April zu präsentieren: Es ist Athletic Bilbao. Die Basken siegten gegen UD Levante mit 2:1 nach Verlängerung. Dass es zu der Paarung kommt, hat einen Grund: Marc-Andre Terstegen hielt in der 72. Minute im Spiel gegen Sevilla beim Stand von 1:0 Elfmeter von Luca Ocampos. Wäre das nicht passiert, wäre es um Messi und Co. geschehen gewesen. Aber wie ihr wisst: Es gibt ja Fußballgötter.
    Für Statistiker sicherlich ebenfalls ganz interessant: Barcelona holte den Pokal bereits 30 Mal, Bilbao verbucht derzeit 23 Siege. Ein Vergleich mit Deutschland: Bayern holte im Wettbewerb bis jetzt 20 Titel, der BVB 4, Rot-Weiß und Schwarz-Weiß Essen je 1 – zumindest letztere Werte sollten einen in unserer Runde freuen.
    Besondere Freude bei mir: Meine Tippbrüder Kalli und Ulrich II haben auf meinen ersten Kommentar zum spanischen Pokalgeschehen so reizend reagiert. Da will ich selbstverständlich auch nett bleiben und euch auf dem Laufenden halten. Also, dann bis neulich, wenn es wieder Zeit ist, über internationales Fußballgeschehen zu berichten – spätestens nach dem 17. April.

    1. Geschätzter Hermann, begreife doch bitte endlich, dass es Themen gibt, die hier niemanden interessieren und die du lieber für dich behalten solltest.
      Malträtiere doch die bemitleidenswerte Ingrid damit. Sie aber schaltet bei solchem Tand klugerweise auf Durchzug oder verweist dich mit Smartie auf die Terrasse, damit du den dort damit anöden kannst.
      Aber Obacht vor den Tierschützern.

      1. Kalli, Smartie brauche ich damit gar nicht zu kommen. Schon aufgrund seiner Fellfarbe neigt mein Norfolk Terrier eher zum FC St. Pauli. Akzeptabel ist für meinen Hund gerade noch Borussia Mönchengladbach. Er hat irgendwo aufgeschnappt, dass dort ein Spieler aktiv war, den die Fachwelt „Terrier“ genannt hat. Mit Rot-Weiß Essen ist er dagegen ganz durch, weil die ehemals eine „Ente“ zum Tore schießen eingesetz haben. Ja, Tierschutz geht meinem Hund über alles.
        Apropos Hund: Ist gesichert, dass Quintus Fan von Borussia Dortmund ist? Seiner Fellbarbe nach zu urteilen, müsste sein tapferes Herz doch eher für Real Madrid schlagen!

        Ich könnte in meinem Beitrag natürlich auch auf das eingehen, was ein Herr aus NRW kürzlich zu berichten hatte. Das mache ich natürlich nicht, weil ich denke, dass der Herr mein Schrifttum überhaupt nicht versteht. Insofern brauche ich auch keine Perlen irgend wohin zu kullern. Wer Sätze verwendet wie „Laber mir doch keine Frikadelle anne Kniescheibe!“, der sollte nicht Kommunikation mit einem Schleswig-Holsteiner betreiben wollen, wir sprechen nach den Hannoveranern das beste Deutsch weit und breit, sondern sich eine Schallplatte mit dem Titel „Besseres Deutsch in 90 Minuten – Besser durchs Leben ohne Migrantensprache“ kaufen.
        Damit keine Missverständnisse aufkommen: Dieser Herr aus NRW ist mir im Laufe von gut 30 Jahren außerordentlich ans Herz gewachsen. So sehr, dass mir immer mehr danach wird, ihn auch mit den Informationen zu füttern, die ihn zu einem toleranten Sportsfreund machen. Und wenn mir das glückt, dann soll sich Kalli davon auch eine Scheibe abschneiden dürfen. Ich meine, so dicke wie die Beiden beim Zuspielen der Bälle sind, sollte das kein Problem sein.

  61. Erstmal finde ich es richtig gut, dass der Viertligist aus Essen dem KSV Holstein erlaubt hat, ins Halbfinale zu kommen – trotz eines unberechtigten Elfmeters. Von Traurigkeit keine Spur bei mir. Ihr erinnert euch an meine Worte vor Kurzem: im Zuge meiner „Quasi Missionarstätigkeit“ für das nördlichste Bundesland gehören solche Dinge dazu, grosszügig zu sein.

    Ich hatte mich krank gelacht: Da wird eine Festtagsstimmung im Hause Schwichtenberg ausgelöst, nur weil eine spanische Fussballmannschaft – FC Barcelona genannt – gegen eine andere, auch uninteressante spanische Mannschaft – FC Sevilla genannt – im spanischen Pokal gesiegt hat. Das interessiert (hier) keinen Menschen – außer Hermann – denke ich. Und ob ein denkbarer Finalgegner nun Levante oder Bilbao heißt, erst recht nicht. Insofern vergaß KHN aus Schlotfeld in seiner Aufzählung einen dritten Spruch: „Laber mir doch keine Frikadelle anne Kniescheibe!“

    Im übrigen: Vereine einer Liga, die seit Jahren mit Milliarden von Geldern den Staat, andere Institutionen und ihre eigenen Anhänger betrügen, gehören ausgelöscht…fertig aus.

  62. Hallöle allerseits! Festtagsstimmung im Hause Schwichtenberg! Nein, nicht weil Holstein gegen die Rot-Weißen aus Essen gewonnen hat – das finde ich für meinen Tippbruder Ulrich II furchtbar traurig. Weshalb denn? Na, Freunde, weil meine Katalanen aus Barcelona die Mannschaft des FC Sevilla im spanischen Pokal mit 3:0 n. V. geschlagen haben. Hatte nach dem 0:2 im Hinspiel aus Sicht von Messi und Co. nicht mehr geglaubt, sie würden es noch drehen können. Weil es in Südeuropa aber noch echte Fußballgötter gibt, die Barça ebenbürtig sind und deshalb auch paktieren dürfen, sieht es seit gestern Abend besser aus. Mal sehen, gegen wen mein spanisches Lieblinsteam im Finale antreten muss: Ob Levante oder Bilbao wissen derzeit wohl nur die Götter. Das Hinspiel endete 1:1 – das aber nur für die Statistikfans unter euch. Ich schreibe das alles nur, damit ihr auch mal die wirklich große Fußballwelt miterleben könnt. Hier wir eh nur Schmalhans geboten – sieht man einmal von den Bayern (und mit Abstrichen Dortmund) ab. Na, ja, dann bis neulich! Tschühüs.

    1. Früher fragte man „Hast du keinen Friseur?” oder man brachte den Spruch „Hier hast du 20 Pfennig, dann kannst du deine Parkuhr volllabern.”

  63. Erhabene und hochverehrte Tippfamilie,

    bei euch fühle ich mich wohl, lauter Brüder und Schwestern. Das hatte ich selbst in meiner leiblichen Familie nicht. Dort gibt es nur eine Schwester für mich und sie selbst hat nur einen Bruder. Von daher war dort der intellektuelle Austausch über fußballerische Themen stark eingeschränkt. Mein Vater schaute sich sehr gern mal ein Fußballspiel an. Doch einem von ihm favorisierten Verein fühlte er sich nicht hingezogen. Mein Opa mütterlicherseits schaute auch gern mal Fußball. Wenn ich zugegen sein durfte, dann hatte es neben Opa mucksmäuschenstill zu sein. Opa hatte auch keinen Lieblingsverein. Er schaute Fußball allein wegen der Technik. So sagte man es damals, wenn man meinte, dass der bessere gewinnen sollte. An einem trüben Herbsttag im Oktober 1986 wollte ich dann mal selbst nachsehen, wie sich die echten Fans eines Fußballvereins verhalten. Es war der 2. Oktober und das Geld reichte für einen Besuch im Volksparkstadion zu Hamburg. Ja, das alte Stadion mit der legendären Westkurve. Dort stand ich nun und musste feststellen, dass es nach 90 Minuten 0:0 stand. Die Anzeigetafel war schwarz nur weiße Striche zeigten in Segmenten das Ergebnis an. Es gab nicht viele spannende Szenen. Ich verhielt mich ruhig, immer in Gedanken an Opas Wohnzimmer. Die haben mir dort im Stadion bei strittigen Szene auch keine Zeitlupe eingespielt, wie ich es sonst von Sportübertragungen im Fernsehen gewohnt war. Kurzum, dieses Erlebnis lohnte sich für mich nicht, um mir einen Lieblingsverein zu erwählen, weder den HSV noch den damaligen Gegner VfL Bochum. Ich hatte zumindest mit Toren gerechnet. Besser haben mir hingegen die Live-Übertragungen der europäischen Spiele am Radio gefallen. Da konnte der HSV phasenweise mal mithalten. Videotext habe ich nicht geschaut oder gelesen. Dies erinnert mich noch heute an die emotionslose Anzeigetafel im alten Volksparkstadion. Wenn ich mich heute für ein Fußballspiel interessiere, dann nur wegen der Technik. Und mir reichen auch die 90 Minuten aus, wenn diese denn mal kostengünstig anzuschauen sind – ohne die ganzen Vor- und Nachberichtserstattungen. Das hat mir mein Opa gelehrt: Musksmäuschenstille, vor, während und nach dem Spiel. Übrigens wurde in der Saison 1986/87, wie sollte es anders auch sein, der FC Bayern München Deutscher Meister. Der HSV hingegen Pokalsieger und eben dieser schied im Europapokal der Pokalsieger im Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam aus. Sich allein dazu die Aufstellung des HSV anzusehen bedeutet einen Blick von 1987 direkt ins Jahr 2021 zuerhalten. Zumindest was die Namen betrifft. Sie sind erhalten geblieben. Auch eine Leistung, wenn’s mal nicht so läuft.

    So, liebe Tippfamilie, dann weiterhin viel Fachsimpelei.
    Euer Ulrich, der wahrhaft Echte.

    1. Der wahrhaft Echte, Ulrich, löst mit seinem Artikel bei mir Erinnerungen aus. Auch bei meinem Opa musste es mucksmäuschenstill still sein, wenn sonntags Fußballübertragungen im Radio liefen. Das war so um die Mitte der 1950er Jahre. Aber: Ich bekam Zugang zu den Namen von Vereinen wie Marl-Hüls, Schalke, St. Pauli, Hamburger SV, Essen. Ich verstand zwar nicht sehr viel, doch wenn der Sprecher im Radio seine Stimme erhob, wusste ich: Jetzt ist ein Tor gefallen. Mein Opa jubelte wohl immer dann, wenn das Endergebnis mit der Zahl übereinstimmte, die er auf seinem Tippschein vermerkt hatte. Die Fußballübertragungen hörte er oft in meinem Elternhaus. Sie sind mir deshalb in Erinnerung geblieben, weil ich längere Zeit (wohl 60 Minuten lang) mucksmäuschenstill sein musste. Ob er bei sich zuhause ein Radiogerät hatte, weiß ich nicht mehr. Meine dänischen Großeltern hatten eins. Dort Dänemark gegen Schweden (2:2 – nach 0:2) gehört – alle Tore fielen in der 1. Halbzeit. Das dänische Fernsehen übertrug zeitversetzt die 1. Halbzeit. Die zweite nicht, weil ja keine Tore mehr fielen. Glücklicherweise gab es auf dem Bauernhof nebenan einen Fernseher, dort habe ich die 1. Halbzeit sehen können. Meine Großeltern hatten keinen.
      Live auf dem Platz hatte ich Fußball in frühester Kindheit auch erlebt. Meine Urgroßeltern zog es zum Eckener Platz. Dort spielte Vorwärts Flensburg, manchmal durfte ich mit. Viel verstanden von diesem Sport hatte ich aber auch da noch nicht. Etwas war aber besser: Ich musste auf dem „Eckener“ nicht mucksmäuschenstill sein. Es gab ja keinen Kommentator, der ungestört berichten wollte.
      Später erlebte ich dann Fußballspiele im Fernsehen mit – mein Opa nicht, denn er war bereits 1957 gestorben, schade. Gefreut hätte er sich aber mit Sicherheit über die große Phase des HSV mit Siegen im Europapokal gegen Burnley (4:1) und Barcelona (2:1) im „Hexenkessel“ Volksparkstadion. Mein größtes Livespiel damals: Junioren Deutschland gegen England im Flensburger Stadion. 50 Pfennig Eintritt auf Schülerkarte; das 1:0 verpasst: ich suchte mir gerade neuen Standplatz, weil ich das Spielfeld wegen der großen Zuschauer nicht sehen konnte; das 2:0 gesehen im stömenden Regen, schlecht deshalb, weil ich nicht die passende Kleidung anhatte. Durchnässt kam ich nach Hause. Dort hörte ich, dass ein Nachbar auch beim Spiel gewesen war. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich ihm angeschlossen; schon wegen des Autos mit dem er unterwegs war. Ich ging im strömenden Regen nach Hause. Ich meine: Meine Haare sind heute immer noch nass.
      In Dänemark war es später dann besser: Sah Freundschaftsspiel Jütland gegen Glasgow Rangers (mit Willy Handerson) bei bestem Wetter. 3:1 für die Schotten. Gute Erinnerungen habe ich auch an Partien in Paris/Prinzenpark-Stadion (PSG vs. Craiova/4:0), London/Loftus Road (QPR vs. Aston Villa/2:0) und Barcelona/Nou Camp (gegen Teneriffa/3:2 + Salamanca/1:1). Das Spiel gegen Salamanca besuchten meine Ingrid und ich gemeinsam. Zuerst saßen wir im 4. Stock, gemeinsam. Weil Ingrid die Höhe nicht vertrug, wechselte sie kurzerhand und mit Hilfe des Sicherheitspersonals in die 1. Etage. Dort ging es ihrem Kreislauf besser – ob das wohl so problemlos in einem deutschen Stadion gegangen wäre? Übrigens: Luis Enrique verschoss beim 1:0 Elfmeter, Bogdan Stelea hielt – anschließend, unmittelbar darauf, glich Salamanca aus.
      Das erste Mal im Volksparkstadion war ich 1982. Damals siegte der HSV mit 2:0 gegen Frankfurt. Anfang der 2000er Jahre war ich letztmals dort. Die Atmosphäre im neuen Stadion ist mit dem Stehen in der alten Westkurve nicht zu vergleichen. Außerdem: Der geringe Eintritt (10 Mark für Erwachsen, 5 Mark für Kinder) kam meinen Geldbeutel besser zupass.
      Für die Kleinen hatte ich selbstverständlich auch etwas übrig: FSV Wyk/Föhr, TSV Westerland, Kilia Kiel, Flensburg 08, DGF Flensburg, Nordmark Flensburg, Schleswig 06 oder TSV Lägerdorf und Itzehoer SV waren mir in Kindertagen schon sehr geläufig. Oft war es damals sonntags so: Man marschierte zu Sportplatz, kostete 50 Pfennig Eintritt. Wurst oder Getränk gab es nicht, kein Geld dafür, Eintritt war zu teuer. Hatte aber auch etwas Gutes: Man blieb bescheiden. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass ich emotional gut mit dem Videotext umgehen kann. Die alten Zeiten behalte ich gut in Erinnerung. Danke für die Steilvorlage, Ulrich, du Wahrer und Echter.

      1. Da habt ihr beide aber noch viel gewusst – sehr fein.

        Objektiv betrachtet hat sich seit der Zeit am „Eckener Platz“ ja nicht viel geändert.

        Leider habe ich meine Großväter nie kennen gelernt. Da es in unserer Familie traditionell äußerst tolerant und kinderlieb zugeht, hätte ich bei möglichen gemeinsamen Fußballübetragungen im Radio sicherlich Geräusche von mir geben dürfen. Jedoch war ich bereits als kleiner Bub genau so lieb, nett, demütig und zurückhaltend wie heute und kann voller Bescheidenheit sagen, dass es sicherlich zu keinerlei Zwistigkeiten mit den Opas gekommen wäre.

        Meine früheste Erinnerung an den Fußball geht auf die Fernsehübetragung des WM-Qualifikationsspiel Schweden – Deutschland 1:2 vom 26. September 1965 aus Stockholm zurück. Uwe Seeler war nach längerer Verletzungspause wieder dabei und schoss sogar das entscheidende Tor. Zu seinem ersten Länderspiel kam damals ein gewisser Franz Beckenbauer.

        Meine große fußballerische Erleuchtung hatte ich dann am 5. April 1966 durch eine Kurzreportage des Spiels West Ham United – Borussia Dortmund 1:2 in den ZDF Heute Nachrichten. Die späten Tore von Lothar Emmerich in der 86. und 87. Minute haben eine solch prägende Wirkung bei mir hinterlassen, dass ich fortan bis in alle Ewigkeit ein Borusse wurde. Seither ertrage ich voller Stolz geduldig den Neid der Anhänger irgendwelcher anderen Vereine.

        1. Bis in Ewigkeit Borusse nach Erleuchtung: Glücklicherweise bin ich frei davon, Götzendienste zu leisten. Im Gegenteil: Ich erfreue mich am Sport so, dass ich ohne Vorbehalt auch die Leistungen derjenigen beklatsche, die Fußball in Spanien, Frankreich, Norwegen, Dänemark, Schottland oder beim FSV Wyk/Föhr spielen. Dass sie es womöglich nicht für lau machen, ändert an der körperlichen und mentalen Leistung der Sprtler rein gar nichts. Und: Ohne die vielen Clubs, die Tippbruder Kalli offenbar nur deshalb duldet, weil seine Dortmunder bei den kontinentalen Wettbewerben sonst nicht in Bewegung kommen könnten, wäre Wettbewerb kaum vorstellbar. In der langen Geschichte des Fußballs ist der Anst0ß bei nur einem Spiel erfolgt, bei dem nur ein Team auf dem Platz stand: Chile, das gegen die Sowjetunion hätten spielen sollen, 1973. Wollen wir das zum Dauerzustand werden lassen?

          Aber ich will nicht nur meckern, sondern dem Kalli auch mitteilen, dass sein jüngster Leserbrief in der Norddeutschen Rundschau bei Ingrid und mir gut angekommen ist. Ich frage mich nur: Warum kann der Kerl nicht auch dann trefflich argumentieren, wenn es um Fußball geht?

          1. Was reimt Hermann sich da nur schon wieder zusammen?

            Wo leiste ich „Götzendienste”?
            Wo dulde ich keine anderen Vereine bzw. Länder?
            Wo habe ich in Sachen Fußball „argumentiert”?

            Alles reine Polemik in der Hoffnung, dass irgendwas schon meinem tadellosen Leumund schadet

  64. “Hömma, jetz is abba Schicht im Schacht!”

    Watt iss denn widder mit dem Ha-Ess-Vau los? Nun tritt datt Präsidium alle zurück!?
    Datt iss ein Verein… Mann ey – ohne Worte…

    1. Mann, Mann, Mann, Mann. Aber wo der Kerl Recht hat, hat er Recht. Verstehe ich auch nicht, dass sich vor dem Aufstieg Unruhe im Dino breit macht. Andererseits empfinde ich es auch als Stärke der handelnden Personen, wenn sie unüberbrückbare Gegensätze auf diese Weise aus der Welt schaffen.

      Aber nun konzentrieren wir uns erst einmal auf den Europapokal. War gestern echt traurig, dass Leipzig beste Torschancen ausließ und dann Fehler in der Verteidigung fabrizierte, die sich fatal auswirkten. Dabei ist Liverpool momentan ja keine Supermannschaft, wie ich an den wöchentlichen Ergebnissen der englischen Liga erkennen kann.
      Hoffentlich haben die Leipziger für das 1/8-Finale keinen Trend eingeleitet: Mal verlieren die deutschen Clubs, mal siegen die ausländischen Teams. Bei aller Skepsis: Heute drücken hoffentlich auch alle nicht aus dem Pott stammenden Tippschwestern und-brüder die Daumen für den BVB. Das insbesondere für unseren aller Kalli, dem auch zukünftig rosige Zeiten zu wünschen sind.

  65. Die Wahrheit für meinen Beschluss, einst nach Schleswig-Holstein zu ziehen, ist natürlich eine ganz Andere. Ich halte Tippbruder Hermann aber zu Gute, dass er die wahren Gründe nicht wissen konnte. Insofern seien ihm die teilweise schon fast difamen Mutmassungen fast verziehen.
    Seinerzeit – und man schrieb das Jahr 1978 – wurde an mich der Wunsch herangetragen, mich als „eine Art“ Missionar ins nördlichste Bundesland unserer Republik zu begeben. Immer schon als hilfreicher und uneigennütziger Weggesell bekannt, konnte ich diese Bitte nicht ausschlagen. Gründe waren mannigfaltig, die ich hier aber nicht offenlegen kann.

    Und da setze ich allerdings auch an: die ehrlichen Arbeiter und Malocher in den Bergwerken im Pott. So habe ich bis zu meiner Ausreise den Vater bei Arbeitsende vor den Toren der Zeche Matthias Stinnes in Essen-Karnap empfangen, um seine schwere Tasche zu tragen, damit er nicht noch gebückter nach Hause gehen musste. ER trug dazu bei, dass die Einheimischen in Schleswig-Holstein nicht frieren mussten und die notwendige Kohle erhalten konnten. Diese schwere Arbeit kannte man im Norden nicht. Und da war ich vor Ort, Tag aus Tag ein, um zu der Kohleproduktion beizutragen. Von wegen fahnenflüchtig! Erst als der Vater in den verdienten Ruhestand gehen konnte, habe ich mich zur Ausreise entschlossen. Und gut so, schaut euch an, wo Holstein Kiel heute steht!

    Zu der Definition „Fischköppe“ kann man aber auch im Internet folgendes finden: „Tatsächlich werden im Allgemeinen die norddeutschen Bewohner als „Fischköppe“ bezeichnet – also Menschen, die in Orten wie Münsterdorf, Dägeling oder Schlotfeld wohnen. Meistens nennen sich die Norddeutschen nicht selbst so, sondern werden von anderen Deutschen mit einem belustigten Unterton so genannt. Der Ausdruck „Fischkopp“ soll verdeutlichen, dass Norddeutsche oft eigen sind.“
    Das ist aber keineswegs böse gemeint und man sollte über die obigen Worte schon lachen können – soviel Selbstironie solltet ihr alle haben und ich bin mir sicher, ihr habt sie. Und – das soll mein Abschlusssatz sein: sollte meine Integration nach 42 Jahren gelungen sein, hast du sicherlich, Tippbruder Hermann, deinen Teil dazu beigetragen.

    1. Sehr informativ! Wirklich!!

      Übrigens: „Fischkopp“ ist für mich neuerdings so etwas wie ein Adelstitel. Insofern kann ich den Begriff gar nicht als „böse“ empfinden. Aber er steht nur denjenigen zu, die ihn auch wirlich „durch Geburtsort“ verdienen. Und dennoch ziehe ich den Hut vor denen, die „von außerhalb“ kommen. Insbesondere vor meinem Tippbruder Ulrich, den Rot-Weißen, der mich dazu gebracht hat, über den Begriff „Fischköppe“ zu recherchieren. Wusste ich bis dahin auch nicht, dass ich „von Adel“ bin.

  66. Stimmt! Norddeutsche Fischköppe werden dazu wohl kaum in der Lage sein. Und favorisierte Fußballmannschaften – außer Holstein Kiel – gibt es hier oben auch nicht. Nun komme mir keiner mit diesem Ha-Ess-Vau an, der zum dritten Mal hintereinander nicht den Aufstieg in die 1. Liga schaffen wird!

    1. Wir Schleswig-Holsteiner sind dafür bekannt, dass wir uns bemühen, all diejenigen bei uns zu integrieren, die aus fremden Landen zu uns kommen: Egal, ob sie um es im Leben einmal besser haben wollen oder ob sie sich in heimatlicher Region mit anderen überworfen haben oder in sonstiger Weise nicht mit ihrem Gegenüber klar kommen. Das gelingt oft, ist aber nicht immer von Erfolg gekrönt. Insbesondere zu kalter Jahreszeit kann es passieren, dass Hopfen und Malz bei denjenigen vergebens sind, deren Gemüt allzu tief eingefroren ist.
      Was Herrn Bübel betrifft: Der Landflüchtige aus dem Herzen des Ruhrpotts hat mit seinem Beitrag gezeigt, dass ihm die Sensibilität fehlt, die gedeihliches Zusammenleben in Norddeutschland erst möglich macht. Was hat den Kerl geritten, lediglich Holstein Kiel als wahre Fußballgröße des Nordens zu benennen und dem HSV abzusprechen, den Sprung ins Oberhaus des Fußballs zumindest im dritten Anlauf zu schaffen? Gut, Hamburger sind nicht Schleswig-Holsteiner, aber sie liegen uns näher, als zum Beispiel diejenigen, die aus Dortmund, Essen oder Gelsenkirchen stammen.
      Doch ganz übel wird es erst, wenn mein Tippbruder uns hier, die wir nichts so sehr auf die Goldwaage legen wie Ungerechtigkeit, Ignoranz und Kenntnisarmut, alle über einen Kamm schert und uns pauschal als „Fischköppe“ bezeichnet. Damit macht er deutlich, wie es wirklich um ihn bestellt ist. Keine Ahnung, dass „Fischköppe“ nur diejenigen sind, die nicht mehr als fünf Kilometer von der Küste entfernt geboren sind? Nun weiß ich nicht, wo Martina Zerres und Ute Hauschild oder all die anderen Falsch-Tipper, Gelegenheits-Punktebeste oder Zufalls-Richtigliegende aus unserer Runde geboren sind. Möglicherweise weiter weg vom Salzwasser? Zumindest weiß ich, dass der Kalli ganz in Nähe des Bullenbergs geboren und aufgewachsen ist. Und dennoch: Von dort aus kann man Ebbe und Flut noch nicht einmal sehen.
      In meinem Fall trifft die Bezeichnung übrigens zu. Prima, Treffer; sicherlich rein zufällig, denn was der Begriff „Fischköppe“ tatsächlich bedeutet, ist Herrn Bübel doch mit Sicherheit fremd gewesen!? Was mich betrifft: Ich erblickte – Luftlinie – 3,3 Kilometer vom Flensburger Hafen entfernt das Licht der Welt. Später habe ich nur wenig weiter entfernt vom Kieler Hafen entfernt gewohnt. Und selbst, als ich in Eutin zuhause war, war ich mit der Kieler Förde verbunden: über die Schwentine. Und nun? Lebe ich in Münsterdorf und schnuppere die salzige Luft, die mit westlichen Winden von der Waterkant nach hier weht. Ich kenne sie noch aus meiner Hamburger Zeit.
      Wenn ich eingangs den Migranten-Status meines Tippbruders Bübel bemühte, dann nicht, um ihn irgendwie herabzusetzen. Ich tat es, um ein wenig um Verständnis für ihn zu werben. Wir alle müssen wissen, dass sich Menschen aus dem Pott schon immer gern außer Landes begeben haben. Grund: Die Luft. Nicht von ungefähr beschwor Willy Brandt 1961 den „Blauen Himmel über dem Ruhrgebiet“ – zu einem Zeitpunkt, als der Himmel nicht höher lag als bei uns und die Luft nirgends sauberer war als hier. Und dennoch: Gott halte die Schlote selig: Sie sind ein Zeugnis derjenigen, die einst in den Bergwerken malocht haben. Ich frage mich: Wo war der Herr Bübel zu dieser Zeit? Fahnenflüchtig? Oder lümmelte er sich einfach nur auf der Bank herum? Und dann sind da ja auch immer noch die mit Autos verstopften Straßen und die schlechten Platzierungen von Dortmund und Schalke in der Bundesliga. Andere Vereine wie Essen oder Oberhausen fehlen (zumindest noch) ganz. Tja, es ist ein Kreuz mit dem Leben dort. Da lockt natürlich der Norden! Dehalb: Ich freue mich, dass Herr Bübel den Sprung über die Elbe geschafft hat – und hier heimisch werden möchte. Er hat es auch fast geschafft – es fehlt nur noch ein handbreiter Fischkopp.

  67. Nach diesen großartigen und inhaltvollen Aussagen der beiden Tippbrüder möchte ich euch allen mitteilen, dass heute ein Palindrom-Tag ist. DAS ist wichtig und nicht solch ein „Rumgeschwafel“.
    Schönes Wochenende!

    1. Hömma.
      Es kann sich eben nicht jeder gehaltvoll über die Verhaltensriten der Eingeborenen im Kohlenpott und deren favorisierten Fußballmannschaften äußern.

  68. So, so, Bayern München ist also Club-Weltmeister. Holstein Kiel wird das genüsslich zur Kenntnis nehmen. Aber mal ganz ehrlich: Wer braucht diesen untermaßigen Wettbewerb, in dem reichlich viel nicht konkurrenzfähige Manschaften letzlich nur Kulisse bilden?

    1. Die FIFA, um Geld zu scheffeln.

      Wer „braucht” Fußballligen mit Vereinen, die milliardenschwer verschuldet sind?
      Wer „braucht” Fußballspieler, die während ihrer Karriere über eine Milliarde verdienen?
      Selbst Fußballfans, die einen Großteil ihrer Fußballinformationen nur über Videotext beziehen, interessieren sich dafür.
      Ich nicht.

  69. Tippbruder Hermann, du hast selbstverständlich Recht und die beiden Herren sitzen in „einer Trinkhalle“. Somit bist du wohl Gewinner des Preises, den ich mir für die korrekte Beantwortung meiner Preisfrage ausgedacht hatte. Die Übergabe dieses Preises wird bei unserer nächsten Inthronisierungsfeier stattfinden. So lange wirst du nun warten müssen und ich verrate auch nicht vorher, was es ist.
    Mit einer anderen Aussage liegst du aber falsch: die Herren trinken kein Kölsch. Woran man das erkennt? An der weißen „Blume“ im Bierglas – sowas gibt´s bei Kölsch nicht. Um sowas zu erkennen, muss man natürlich eine ausgezeichnete Beobachtungsgabe haben – und die hat nicht jeder. Und: Dortmunder Bier, egal welche Sorte, ist nicht gerade schmackhaft. In Essen wird man sicherlich das ausgezeichnete Essener Stauder-Bier trinken.
    Weiterhin fällt auf, dass die beiden Herren jeweils nur einen Zahn im Mund haben: der linke (Wirt) einen im Oberkiefer und der rechte (Gast + RWE-Fan) einen im Unterkiefer! Das hatte sicherlich auch noch niemand beobachtet.
    Mit diesen wichtigen Dingen wünsche ich allen ein angenehmes Wochenende…

  70. Geschätzer Tippbruder Hermann, da muss ich aber, glaube ich, unseren Homepage-Administrator-Rentner-Statistik-Pfleger doch mal in Schutz nehmen.
    Als er die Karrikatur auf die Homepage stellte, war das Spiel noch nicht abgesagt.

    Apropos Karrikatur „Inna Trinkhalle“. Preisfrage: was meint ihr Nicht-Ruhrpottler, bedeuted das, dass die Trinkhalle einer Person mit Namen Inna gehört oder soll das einfach – auf Hochdeutsch – „In der Trinkhalle“ heissen? Bin gespannt auf eure Antworten!

    1. Lieber Tippbruder Ulrich!

      „Inna Trinkhalle“ heißt für mich, dass die Trinkhalle nicht im Besitz oder Eigentum einer gewissen Inna steht, sondern drückt aus, dass sich die beiden Herren „in einer“ Trinkhalle befinden und sicherlich Kölsch trinken müssen. Oder trinken die Essener etwa Dortmunder Union Bier?

      Was meinen Tippbruder Kalli betrifft, hat der vor Tagen absolut korrekt gehandelt. Als er an seinem Computer die Knöpsche drückte, um die Karrikatur zu platzieren, stand überhaupt nicht fest, dass der BVB II nicht nach Essen zu kommen braucht, weil der Platz in schlechtem Zustand ist. Insofern hat er mal wieder außerordentlich korrekt und ohne Anstoß von außen gehandelt.
      Doch bereits gestern Abend stand fest, dass das Spiel ausfällt. Da frage ich mich natürlich: Warum wurde die Textwolke von unserem Homepage-Gewaltigen noch nicht der Realität angepasst? Was will er uns und besonders mir mit seiner Handlungslosigkeit sagen? Ihn jetzt auch noch in Schutz nehemen zu wollen, ehrt dich, lieber Ulrich, aber ich halte das für vollkommen unangebracht.

  71. Da ich mal wieder auf der Höhe der Zeit bin, teile ich meinen ehrenwerten Tippschwestern und Tippbrüdern mit, dass die Karrikatur auf der Homepage unseres werten Kalli überholt ist. Der BVB tritt am Wochenende nicht bei RWE an. Der Platz ist gesperrt. Das Spiel ist deshalb abgesagt.

    Wisset: Videotext-Leser wissen mehr! Siehe hierzu auch Videotext ARD, Seiten 217 + 522.

    1. Wisset: Es gibt Menschen, die nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen und aktuelle Meldungen auf Videotext verfolgen. Während dieser Zeit kann man auch z.B.:
      – seiner Frau im Haushalt helfen
      – Lebensmittel einkaufen
      – mit dem Hund spazierengehen
      – soziale Kontakte pflegen
      – Freunden bei technischen Problemen helfen
      – sich weiterbilden
      u.v.m.
      All diesen Dingen ist man abgängig, wenn der gesamte Lebensinhalt darin besteht, Videotext im Auge zu behalten.

      1. Wisset: Es gibt Menschen, die kennen mich so, wie Kalli schreibt. Ich helfe gern; kaufe ein; gehe mit unserem Hund Gassi: pflege soziale Kontakte, soweit es die Corona-Regeln erlauben; bilde mich weiter. Mein einziges Manko, und da stimme ich dem Kalli zu: Ratschläge in Sachen Hilfe bei Technik-Problemen gebe ich deshalb nicht, weil sich die Eulen bereits in Athen befinden. Technik war noch nie mein Interessensgebiet. Es genügt mir, mit Hilfe eines Besens den Bürgersteig von Schnee frei zu schieben und den Anstellknopf für den Videotext zu kennen. Das sind die Grundvoraussetzungen für gute Informiertheit: Auf der Straße hört man die Neuigkeiten aus dem Dorf, im Videotext liest man die aus aller Welt. Ich bin glücklich! Mich erschüttert nichts. Und wenn doch: Dann begebe ich mich auf die Homepage von Kalli und erfreue mich an seiner Kreativität.

  72. Da will und muss ich jetzt aber ein dickes Lob aussprechen, dass mein sehr geschätzter Tippelbruder Hermann wohl auch heute Abend sämtliche Daumen für den Verein Rot-Weiß Essen drückt. Wenigstens einer aus unserer Tippgemeinschaft, der auf meine bittenden Worte reagierte! Ich wusste immer, dass er mehr für die „Kleinen“ da ist und sein Herz an diesen hängt. Und noch mehr Hochachtung: dass RWE die Kieler mit 2:0 bezwang weiss er noch – ist es doch schon viele Jahre her als wir gemeinsam das marode Holstein-Stadion betraten.
    Auch finde ich bemerkenswert, dass Hermann die in Buchstaben geschriebene Zahl aus dem Artikel in der Rundschau so korrekt numerisch übertragen hat.
    Nur eines verstehe bzw. kenne ich nicht: was bitte ist Videotext???

    1. Videotext? Das ist „Sky“ für kleine Leute. Oder besser gesagt für diejenigen, denen es mehr Spaß bringt, den kleinen Vereinen beim Kicken live zuzusehen als den großen im Bezahlfernsehen. Wenn wieder auf den Underdog-Plätzen der Ball vor Zuschauern rollen darf, dann sollte sich jeder mal aufmachen, die Plätze für wenige Euro zu betreten und Vereinen wie dem TSV Lägerdorf, dem ISV oder dem Münsterdorfer SV zuzusehen. Ich garantiere, dass ihr dort auch diejenigen trefft, die mit ihrem Einsatz den Amateursport vor Ort unterstützen wollen. Gebt euch einen Ruck, seid wie sie. Und wenn ihr euch nach dem Kick über das Geschehen bei den Großen informieren wollt, dann geht an euren Fernseher und ruft im Videotext bei ARD oder ZDF die Texttafel 252 auf. Da steht alles. Tippbruder Ulrich: Wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst, rufst du mich vorher an. Ich führe dich dann in die Welt der neuen Technologien ein. Was den heutigen Abend betrifft: Da sind wir alle Rot und Weiß.

    2. Videotext ist eine anachronistische Technik aus den Anfangstagen des Farbfernsehens, als die Kicker von Rot-Weiß Essen noch in der ersten Bundesliga mitspielten.

      1. Das hat der Kalli, ganz fachmännisch, mit feiner Ironie ausgedrückt. Sicherlich ist er froh, dass seine Dortmunder gestern nicht gegen Essen spielen mussten. Zwar verließ der BVB den Rasen mit einem Sieg, doch Paderborn war ebenbürdig. Ein Klassenunterschied war kaum auszumachen, der Ausgleich nach 90 Minuten war für den Zweitligisten (Rang 9/ARD-Videotextseite 277) nicht unverdient. Aus meiner Sicht war das 3:2 der Dortmunder für mich keine „klare Fehlentscheidung“, aber bei Besehen der Fernsehbilder hätte der Schiri wahrgenommen, dass das Abseits nicht von einem Paderborner aufgehoben wurde. Beweis: Flugrichtung änderte sich nicht nach der Ballett-Einlage des Paderborners. Genauigkeit bei Entscheidung sieht anders aus. Genügend Zeit, um sich die letztlich alles entscheidende Szene anzuschauen, hätte der Unparteiische gehabt. Statt zu lamentieren hätte er gucken müssen. Schade für den Sport.

        Von Rot-Weiß war ich begeistert, auch wenn der Ausgang für mich nicht überraschend kam. Das Team, das mehrere Pfostenschüsse hatte einfangen müssen, hat sicher allen gut gefallen, die den Erstliga-Fußball nicht für das Nonplusultra halten. Vieleleicht wird ja mit der Auslosung am Sonntag wahr, was sich Ulrich Bübel wünscht: Essen : Kiel. Ich wäre aber auch zufrieden, wenn die Dortmunder nach Kiel müssten. Essen sollte frühestens im Halbfinale, besser noch im Endspiel, Gegner der Schwarz-Gelben sein.

  73. Hallo liebe Tipperinnen und Tipper unserer Runde,

    auch, wenn es bereits etwas spät ist, wünsche ich zunächst noch allen ein frohes neues Jahr 2021 und vor allen Dingen Gesundheit!
    Somit möchte ich mich im neuen Jahr auch mal erstmalig wieder zu Wort melden. Egal wie klein oder groß der geistige „Dünnschiss“ über derartige Mannschaften wie Bayern, BVB oder HSV bei den bisherigen Kommentaren war, es gibt Wichtigeres:
    Morgen, am Dienstag den 2. Februar 2021, spielt im DFB-Pokal – Achtelfinale der Viertligist Rot-Weiß Essen gegen den Fünften der 1. Bundesliga Bayern Leverkusen. Das Spiel beginnt abends um 18:30 Uhr und so setze ich voraus, dass alle hier Beteiligten ab diesem Zeitpunkt sämtliche „Daumen drücken“ und mental dabei sind, um auf diese Art und Weise die Mannschaft aus der Regionalliga West zu unterstützen! Wer Sky hat, kann das Spiel auch live im TV verfolgen. Ich denke, es ist auch in Eurem Sinne, dass nicht nur die Großen gewinnen sondern für die Kleinen auch mal eine Sternstunde schlägt.
    Und für Euch als Schleswig-Holsteiner: gibt es Schöneres als ein mögliches Viertelfinalspiel Kiel – Essen zu erleben? Ich denke nicht. In diesem Sinne: ich rechne mit Euch und bedanke mich im voraus für Eure Unterstützung…

    1. Na, endlich mal einer, der sagt, wo es lang zu gehen hat. Da will ich natürlich mitgehen. Auch ich freue mich, dass der Club meiens Tippbruders Ulrich Bübel heute beim DFB-Pokal mitmischt. Hoffentlich als Sieger. Gern erinne ich mich daran, dass er es war, der mich einst mitnahm nach Kiel, wo ich das 2:0 der Essener über Holstein miterleben durfte. Und natürlich hoffe, ich dass die Mannschaft aus NRW heute auch das 1/8-Finale übersteht und dann Holstein zugelost bekommt. Mit dem Ziel, die Kieler (natürlich nur bildlich gesprochen, man ist ja Mensch) aus dem Essener Stadion zu fegen. Dass es zu der Paarung kommt, ist für mich aber noch lange nicht sicher, denn Darmstadt ist keine kleine Nummer, und die Kieler stehen gewaltig unter Druck. Sie müssen sich erst noch beweisen. Essen braucht das verdientermaßen nicht mehr. Die erwarte ich demnächst in der „Dritten Liga“! Wer mehr über den derzeitigen Stand der Regionalliga West erfahren möchte, der schlage im Videotest des Ersten Deutschen Fensehens die Texttafel 522 auf. Essen zwei Punkte hinter Dortmund bei einem Spiel weniger. Ich weiß das natürlich nur deshalb, ich intensiver VideoTextGucker bin – macht echt Spaß, nur die Wiederholungen fallen weg.
      Dass ich die Homepage von Kalli überhaupt geöffnet habe, hatte zwar nicht den Grund, Genüssliches von meinem Tippbruder Ulrich Bübel lesen zu wollen, vielmehr haben mich seine despektierlichen Worte am Anfang seines Textes kalt erwischt, sondern unserer Gemeinschaft eine Zahl mitzuteilen, die ich als „Zahl des Tages“ werte. Sie lautet 555237619. Er mehr wissen möchte, lese heute in der Norddeutsche Rundschau auf der Seite „Kultur“ den Artikel „Teure Kunst“. Viel Spaß!

      1. Es gibt Menschen, die gerne einen Blick auf die Liga werfen, in der solche Gehälter gezahlt werden.
        Vielfach wurde ich in der Vergangenheit darauf angesprochen, dass irgendwelche angeblich interessanten Dinge in der „La Liga“ geschehen wären, an denen man sich doch erfreuen könne.
        Meine jeweilige Antwort lautete: „Interessiert mich nicht“.

        Ich möchte mich hier nicht weiter zum Thema auslassen.
        Empfehlen kann ich Interessierten ein Artikel im Handelsblatt aus dem Jahre 2012.
        Leider muss man feststellen, dass sich an der beschriebenen Situation nichts gebessert, sondern nur noch verschlimmert hat.

        https://www.handelsblatt.com/sport/fussball/subventionierte-starensembles-staatskredit-fuer-spaniens-fussballwunder/6330572.html

  74. Zum Bild auf Kallis Homepage:
    Der Vogel, der das Emblem des aktuellen Herbstmeisters und des Deutschen Meisters 2020/2021 beschmutzt: Wenn das ein Storch sein soll, dann brat mir einer ’nen Storch.

    1. Es wird nirgendwo behauptet, dass dies ein Storch sein soll. Er steht nur als eine Art Metapher für den KSV Holstein.
      Ich frage mich nur: Über was für einen abseitigen Geschmack verfügt Tippbruder Hermann – „gebratener Storch”? Zum kulinarischen Genuss ist dieser Vogel sicherlich nicht geeignet.
      Außerdem sollte man bedenken, dass diese Vogelart unter Artenschutz steht. Aber um solche Belange scheint man sich in Münsterdorf nicht zu kümmern.

      1. Ich hätte es wissen müssen: Der Kalli kennt Redewendungen nur bedingt. Den „gebratenen Storch“ will ich mir natürlich nicht munden lassen. Als NABU-Mitglied schätze ich natürlich dieses Tier.
        Die Redewendung benutzt nur der, der sich über etwas wundert. In diesem Fall war es ein offensichtlich unartiger Vogel, der mit dem KSV Holstein Kiel in Verbindung gebracht wird; ein Vogel, der mit dem Maskottchen der Kieler, ein Storch, nicht im Entferntesten Ähnlichkeit hat. Aber warum macht der Kalli das? Warum zeigt er einen vom Aussehen her halbstarken Vogel, der das Bayern-Wappen beschmutzt? Falls er es vergessen hat: Die Bayern sind diejenigen, die seinen Lieblingsclub nun schon seit Jahren nicht mehr zur Entfaltung kommen lassen. Das liegt natürlich nur bedingt an der Stärke der Süddeutschen. Oftmals schaffen es die Schwarz-Gelben selbst, wie im Spiel gegen Mainz, mit geringer Ausbeute aus dem Stadion zu gehen, schießen gegen „Holz“ oder knapp neben den Pfosten – nur nicht ins Tooor. Schade, so gehen meine Punkte dahin. Und was war gestern? Niederlage gegen Leverkusen! Ich hatte es geahnt. Deshalb auch zurecht 7 Punkte für mich, und mit mir ein Mädel. Ja, so stelle ich mir Erfolg vor. Auf der Spur will ich bleiben. Doch zurück zum Vogel, der kein Storch ist.
        Besser wäre es doch gewesen, unser aller Kalli hätte eine Goldmarie bemüht, die ihr Gold über die Bayern wirft. Eins ist doch klar: Ohne Können kein Erfolg, den schmälert auch die Niederlage der Bayern durch das Elfmeterschießen in Kiel nicht. Im Gegenteil: Niederlagen gehören zum Sport, das weiß auch BVB-Anhänger Kalli. Sie dürfen nur nicht zu oft kommen. Bei Dortmund sollte sich das möglichst bald herumsprechen, denn sonst verschwindet der Club ohne erfahrenen Trainer – den hat der Verein ja gerade aussortiert -, Storch hin, Storch her, im Niemandsland der Bundesliga. Deshalb hoffe ich inständig, dass der BVB nach der Niederlage im Spiel gegen Mönchengladbach wieder in die Erfolgsspur kommt. Aber: Spätestens vor dem nächsten Spiel gegen die Bayern ist es mit der Dortmunder Herrlichkeit dann wieder vorbei. Ja, Erfolg sieht anders aus.

  75. Guten Tag aus Dägeling, ich muss meine verehrten Mittipper auf einen Umstand hinweisen, der Anlass zur Sorge gibt. Der >RentnerRentner< Karl-Heinz (hier weiter Kalli genannt) haben wohl gemeinsame Sache gemacht und ein Spiel verschoben. In der Liste wird bei der Partie Bielefeld – Gladbach ein 0:0 eingetragen, dafür bekommt Hermann 8 Punkte und Kalli dafür ein paar mehr FFP2 Masken oder einen
    frühzeitigen Impftermin (bei den Connections die Hermann pflegt kein Problem), wie anders ist das sonst zu erklären, da das Spiel offiziell 0:1 ausgegangen ist. Besonders verwerflich ist auch die Tatsache, dass Kalli dadurch auf seine Punkte verzichtet. Ist die Welt nicht schon schlecht genug, muss denn sowas sein? Wir ehrlichen Tippen sollten uns von so einem Verhalten aber sowas von distanzieren. Was meint Ihr? Euer grundehrlicher Joachim

    1. „Guten Tag”
      Warum wählt man um 2:18 Uhr diese Grußformel?

      „2:18 Uhr”
      Wer surft zu Zeiten, wenn rechtschaffene Leute sich für den nächsten Tag vorbereiten und schlafend im Bett liegen, im Internet und setzt denunzierende Pamphlete ab?

      „gemeinsame Sache”
      Wieso werden Hermann und mir Unredlichkeit unterstellt, obwohl es sich bei dem falschen Ergebnis offensichtlich um einen Erfassungsfehler handelt?

      „Corona-Thematik”
      Wenn Hermann seine Beziehungen spielen lassen würde, hätte ich längst kistenweise FFP2-Masken UND mindestens drei frühzeitige Impftermine.

    2. Hallo liebe Rentner,
      endlich mal eine Risikogruppe, die Spaß macht.
      Ich danke für die notwendige Korrektur, die mir persönlich gut tut.
      In bester Grundstimmung
      Ulrich

      1. Auch ich bin dafür, dass es mit rechten Dingen zugeht und erkläre mich damit einverstanden, dass mir Punkte abgezogen und dem werten Kalli zugeschustert werden. Abgesehen davon, unser aller Homepage-Pfleger ist ein Guter! Aber bei den dauernden Anerkennungen und Nichtanerkennungen von Toren kann das ja mal passieren, dass ein Tor nicht realisiert wird. Entschuldigend für den allermeisten Kalli werte ich, dass mir die falsche Zuordnung erst durch den Hinweis des Dägelingers aufgefallen ist. Aber wenn man Rentner ist, sucht man ja auch geradezu nach Aufgaben zum Nutzen der Allgemeinheit. Weiter so, Kroppi.
        Dass auch der Herr Rontzkowski von dem Irrtum profitiert, freut mich sehr, auch wenn er mir damit weiter enteilt. Dabei habe ich natürlich auch im Hinterkopf, dass er es ist, die mit seines Kopfes Arbeit die finanziellen Leistungen schafft, die Kroppi, Kalli und mir das Rentner- bzw. Pensionärsdasein versüßen. Also, wahrer Ulrich, bleibe bei deiner besten Grundstimmung. Die anderen Geldgeber sind mir natürlich nicht egal, aber sie haben sich ja auch noch nicht gemeldet.

        Aufgreifen möchte ich auch mein Lieblingsthema „Aufstieg des HSV“ in die Erste Liga. Es mutet schon seltsam an, dass gewisse Leute unter uns sich nur dann über den Verein äußern, wenn er verloren hat oder nicht Tabellenführer ist. Nach drei Siegen in Folge kann ich allerdings erwarten, dass auch aus dem finstersten Winkel meines Vaterlandes ein positives Signal kommt. Bin mal gespannt, was die Heinzelmännchen Gutes auf der Homepage unseres Statistikführers platzieren.

        1. Für das desaströse Erinnerungsvermögen bzw. die selektive Wahrnehmung von Hermann ist er selbst verantwortlich. Durch falsche Behauptungen soll mein Leumund in Misskredit gebracht werden und er versucht, Legendenbildung zu betreiben. Äußerst beschämend. Hermann sollte sich zukünftig vor solchen Äußerungen Unterstützung bei seiner sympathischen Gemahlin erbeten, die ihn dabei unterstützt, sich nicht weiter der Lächerlichkeit preiszugeben.
          Obwohl ich es nicht nötig habe stelle ich nochmals eine Grafik auf meine Homepage, die dort bereits wochenlang zu sehen war. Der Inhalt entlarvt Hermanns Behauptung, ich würde mich nur über den Hamburger SV (entst. 1919) äußern, wenn es Negatives zu berichten gibt. Eindeutig ist von fünf Siegen in Folge zu lesen.

          1. Ja, nach 5, aber nicht auch schon nach 3 Siegen – da fängt doch schon die Realität an bzw. sie überholt sich selbst und möchte auch wahrgenommen werden!!

            Also, Kalli, ich gebe dir die Chance, die dich bessert.

            1. Ogottogott.
              Demnächst erwartet Hermann noch, dass ich den Nichtabstieg in die Dritte Liga als Erfolg für den HSV darstelle.
              Da muss ich den Südstörländer enttäuschen: Nicht mit mir!

              1. Ogottogott, ich fühle mich geschmeichelt, möchte die Gefühle von Kalli mir gegenüber aber nicht zurückweisen.

                Was seine wiederholende Homepage-Karrikatur betrifft: Die ist ja voller Häme dem wahren HSV gegenüber. Und damit will er den 5 HSV-Siegen zu Beginn der Hinrunde gerecht werden? Dann lieber eine Stellungnahme zu den 3 BVB-Heim-Niederlagen in der jüngeren Vergangenheit!! Ja, man kann die Bayern auch enteilen lassen, indem man gegen einen respektabeln Trainer spielt. Warum haben die überbezahlten Millionäre nicht gegen die Herrn Schwatzke und Zork gespielt und einfach mal gewonnen? Wo war die Macht zuhause? Auf dem Spieltfeld gelassen, nachdem man Benfica mit 5:0 aus der Roten Erde geworfen hat´?

  76. Liebe Schwestern und Brüder innerhalb unserer Tippgemeinschaft!

    Ich wünsche allen Tippern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wenn es bei der Punktevergabe mal wieder so läuft, wie Ihr es nicht gern hättet, verzagt nicht: Es liegt nicht an euch, sondern an den Profis, die nicht das umsetzen, was Ihr erwarten könnt. Glaubt mir, ich weiß, worüber ich schreibe.
    Insofern gilt allen mein Respekt für aberwitzige Tipps bzw. unrealistische Vorhersagen. Ich bin beeindruckt von denen, die vornweg marschieren, aber auch von denen, die deutlich schlechter als ich im Ranking liegen. Dass ich knapp hinter den Besten bin hat eine Ursache: Ich lasse mich vor jedem Spieltag beraten, zuletzt von Klekih-petra. Ich sehe aber, dass der weiße Vater wohl auch keine Glückssträhne hat – ich glaube, ich wechsele den Vorhersager – und wende mich an Herrn Nostradamus, also an mich selbst.

    Viele Grüße:
    Euer Hermann, König in spe

  77. Oh, wer hätte das gedacht: Der seit längerer Zeit von einem meiner Tippbrüder zu Unrecht hoch gehandelte BVB 09 nähert sich dem ehemaligen Dino der Fußball-Bundesliga, HSV, in Riesenschritten an. Nicht von der Leistung her, bewahre, aber von der Rasanz, mit der Watzke, Zorc und Co. ihre Trainer feuern. Nach Klopp (bis 2015), er roch den kommenden Braten und ging freiwillig zu Liverpool, waren es Thomas Tuchel, der bei PSG bessere Zeiten sieht, Peter Bosz, Peter Stöger und jetzt Lucien Favre. Alle wurden zuvor hoch gehandelt, weil sie hervorragende Trainer sind. Ihr Pech war es nur, mit Mannschaften arbeiten zu müssen, die nicht immer sehr erfolgshungrig waren – und offensichtlich auch nicht das Potential hatten, um europäische Spitzenmannschaft zu werden.
    Klar, nach der 1:5 Niederlage gegen super spielende Stuttgarter musste eine Reaktion folgen. Aber warum nur Favre? Was ist zum Beispiel mit den Herren Can und Hummels? Waren sie nicht desolat bei dem Fehlpassfestival? Hatten sie nicht das Kämpfen eingestellt? Übrigens: Beide sind bei ihren alten Clubs in Turin bzw. München aufs Abstellgleis geraten und dann von unglücklich einkaufenden BVB-Verantwortlichen nach Dortmund gelotst worden. Eine alte Fußballerweißheit ist doch: Kaufe nicht die, die für europäische Topclubs nicht mehr zu gebrauchen sind. Da war Jogi anders: Er verbannte Hummels rechtzeitig aus der Nationalelf, bevor der langsame Abwehrrecke dort Unheil anrichten kann – und wird ihn doch wohl hoffentlich nicht aktivieren?!
    Und nun soll es also der mir (noch) unbekannte – wie heißt der Fußballlehrer noch? – Edin Terzic richten! Was für Aussichten für den braven Mann? Weiß der eigentlich, auf welchem Schleudersitz er sitzt, wenn er sich in die Abhängigkeit von launigen BVB 09 – Millionären – oder besser gesagt Söldnern – begibt?

    Doch es gibt auch positive Gedanken in mir, und die betreffen meinen Tippbruder Kalli. Dem rechne ich hoch an, uns den zweifachen Stuttgarter Torschützen, Wamangituka, sein Name schrieb sich mir übrigens flott aus der Hand, auf seiner an sich diktatorisch verwalteten Homepage im Bild zu präsentieren. Weiter so, Kalli!! Auch ist dem Kalli zu bescheinigen, dass er die BVB-Niederlage im Exclusivinterview nicht schön geredet hat.
    Da die Hoffnung immer zuletzt stirbt, möchte auch ich hoffen, dass der BVB 09 in der Bundesliga bald wieder auf die Erfolgsspur kommt. Mehrmals hintereinander (3mal!!!) zuhause zu verlieren, kann ja nicht der Anspruch eines Vereins sein, der schon mal den Weltpokal gewonnen und Benfica mit 5:0 aus der Roten Erde gefegt hat. Allerdings: Für diese Saison ist der Zug noch nicht ganz abgefahren, doch um einsteigen zu können, muss sich bei den Millionären einiges ändern – in erster Linie wohl die Einstellung, denn gut spielen können auch sie, wenn sie es wollen.

    1. Wenn der teilweise allseits geschätzte Hermann zur Feder bzw. Tastatur greift, schleicht sich in seiner fieberhafter Oberflächlichkeit, bewusst oder unbewusst, doch so mancher Fehler und so manche falsche Behauptung ein.

      „hoch gehandelter BVB 09″
      Es ist mein Lieblingsverein, aber was bedeutet „hoch gehandelt”?
      Hat man mich jemals von Titeln fabulieren hören?
      Es soll ja Fans geben, die bereits nach fünf Siegen in Folge von Europa faseln.

      „Watzke, Zorc und Co. feuern rasant ihre Trainer”
      Peter Stöger wurde nicht „gefeuert“, sondern hatte einen Vertrag bis Saisonende.
      Hier eine Aufstellung von Trainern der letzten 10 Jahre:
      HSV: 19 Trainer
      Schalke 04: 13 Trainer
      BVB: 5 Trainer
      Bayern: 4 Trainer
      Ich frage mich: Was bedeutet Rasanz und wann setzt sie ein?

      „Unglücklich einkaufende BVB-Verantwortliche“
      Auf dem Abstellgleis von Bayern München hat Hummels immerhin noch 21 Spiele bestritten.
      Noch unruhiger war es auf dem Abstellgleis von Juventus Turin, denn dort war Emre Can bis zum Wechsel zum BVB bei allen nationalen Pflichtspiel im Kader und brachte es auf 8 Einsätze.
      Ich verstehe unter Abstellgleis z.B. die momentane sportliche Situation von Mesut Özil alias Besugo alias Nemo beim FC Arsenal (fällt den Engländern eigentlich kein Spitzname ein?).

      „Schleudersitz BVB-Trainerstuhl“
      Dieses Möbel hat der liebe Hermann im blinden Eifer sicherlich mit dem Trainerstuhl beim HSV verwechselt. Dort wurde ja sogar schon ernsthaft über die Anschaffung eines Paternosters nachgedacht. Leider konnte das aber wegen bausicherheitstechnischer Vorschriften nicht realisiert werden.

      „Diktatorisch verwaltete Homepage“
      Eine solch infame Behauptung bedarf der genauen Erläuterung.

    2. Der Kommentar von unserem hochgeschätzten Tippbruder Hermann gibt mir mal wieder Gelegenheit, mich hier zu melden. Ich muss gestehen, ich war sehr erstaunt über seine Worte und Aussagen. Nein, eigentlich weniger erstaunt sondern eher entsetzt. Was er da so über Hummels und auch Can von sich gibt … da strecken sich meine spärlich verbliebenen Haare ganz nach oben. Erstmal sind beide nicht bei ihren alten Clubs aufs Abstellgleis geraten und dann hat – zumindest Hummels – in allen Spielen gezeigt, dass er immer noch, national sowieso und auch international, einer der wertvollsten Abwehrspieler ist. Schaue er sich doch nur die Dramen in den bisherigen Länderspielen in der Abwehr an, welche Flöten da rumlaufen. Jogi der Löwe hatte einfach eine fatale Entscheidung getroffen, Weltklassespieler wie Hummels, Boateng und auch Müller aus der Nationalmannschaft zu werfen. Die Quittung hat er längst bekommen … und es wird noch schlimmer werden. Da beruft der Bundes-Auslaufjogi einen Spieler wie Tah in die Nationalmannschaft, der seit Monaten im Verein nur noch auf der Bank Platz nehmen durfte!
      Dass Hummels und Can auch mal ein schlechtes Spiel im Verein hinlegen ist ja wohl vollkommen normal. Nein, nein Hermann – ein wenig mehr Objektivität sollte man dir schon zutrauen.

      Aber, was mich noch mehr erstaunt, ja sogar traurig macht, ist die bisherige Punkteausbeute bei der laufenden Saison!!! Hatte er noch vor einigen Wochen gedröhnt, er wolle sein Ergebnis in der jetzigen gegenüber der letzten Spielzeit (Vizekönig!) toppen, liegt er nun vollkommen abgeschlagen auf dem letzten Rang mit einem Abstand zum Ersten, dass einem Angst und Bange werden muss. Ohne in die vorherigen Chroniken geschaut zu haben, bin ich der Meinung, dass es wohl das schlechteste Ergebnis nach einem 12. Spieltag überhaupt ist. Was ist bloß los? Wie schon erwähnt, es macht mich wahnsinnig traurig, jeden Spieltag mit anschauen zu müssen, wie solch ein, von uns allen hochgeschätzter Sportexperte, immer mehr zusammensackt wegen der erzielten Tippergebnisse. Und ich rufe alle anderen Tippschwestern- und brüder dazu auf, ihn wenigstens mental wieder aufzubauen.
      Mit dieser abschließenden Bitte wünsche ich allen – trotz Corona-Krise – ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2021.

      1. Mit der Vermutung von Tippbruder Ulrich Bübel, Hermann wäre in der laufenden Saison der bisher schlechteste Tipper aller Zeiten, liegt er nicht ganz richtig.
        Um dieses Ansinnen aus der Welt zu schaffen habe ich einen großen Teil meiner knapp bemessenen, kostbaren Zeit geopfert, und einen exorbitant aufwändigen Blick in die Annalen unserer Tippergebnisse unternommen.
        Und siehe da: In der Saison 1998/99 ist es dem Tippbruder Joachim Kropp ohne große Anstrengungen gelungen, dieses miserable Ergebnis noch zu unterbieten. Auf sage und schreibe 33 richtige Tipps hat er es anno dazumal nach dem zwölften Spieltag gebracht.
        „Der schönste Platz ist immer an der Theke” sang 1950 das Steingass-Terzett. Für Tippbruder Hermann ist dies der letzte Platz in der Tipptabelle (nach dem zwölften Spieltag). Ganze elf Mal hat er sich dort seit der Saison 1997/98 hingezogen gefühlt.

        1. Liebe Gemeinschaft mit Tippschwestern und Tippbrüdern, mit einer Ausnahme. Zunächst bedanke ich mich dafür, dass mein wertgeschätzte Tippbruder Kalli, er möge noch lange unter uns weilen, Partei für mich ergreift – gegen die Angriffe eines nicht sehr gut unterrichteten Herrn aus Essen. Ich das schlechteste Tippergebnis aller Zeiten nach nur wenigen Spieltagen? Weit gefehlt! Der Kroppi trägt die Rote Laterne, ich bin schadensfrei – und will es auch bleiben.
          Den Anfang habe ich heute gemacht! Neben mir blickt offenbar nur noch Ute durch. Wir beide haben den Berliner Sieg gegen die Borussia vorhergesagt. Na, mit ein paar Überlegungen hätten auch andere darauf kommen können, dass der BVB09 eine Niederlage kassieren wird. Aber wer seinen Fußballverstand so sehr herausstellt wie mein Freund aus dem Ruhrpott, der kennt offenbar nur eine Richtung. Diesmal lag er falsch, diesmal hat er, um mit den Worten von Kalli zu schreiben, „ein miserables Ergebnis“ abgeliefert! Das sollte ihn nachdenklich stimmen. Tippbrüder und Tippschwestern zu unterschätzen, kommt bei mir jedenfalls überhaupt nicht gut an. Und was den Ex-Wunderspieler von Juventus betrifft: Natürlich war der auf dem Abstellgleis in Turin: Sein Trainer hat ihn deshalb auch nicht für den Europacup gemeldet. So sieht Realität aus. Gehässig geradezu seine Bezeichnung für den Bundesjogi: Auslaufjogi und Jogi der Löwe nennt er ihn. Mann, Mann, Mann. Klar, ein 0:6 gegen die Spanier, es hätten sogar noch ein paar Tore für die Iberer mehr werden können, ist natürlich keine Kleinigkeit, aber wer wie ich die spanische Tabelle kennt, der ist nicht überrascht von der Klatsche. Im übrigen ist es ja so, dass die Spieler verantwortlich sind für den Mist, den sie spielen. Aber ich bin sicher, sie werden nicht einen Cent weniger verdienen als vordem. Die Clubs und der Verband verzeihen eben. Insbesondere die Funktionäre.
          Aber ich gebe zu, meine Kritik war nicht weitreichend genug. Ich hätte auch gegen die Herren Schwatzke und Zork austeilen müssen. Die sind schließlich verantwortlich für die Fehleinkäufe. Und: Ob Herr Zork mittlerweile begriffen hat, dass sein jetziger Trainer, der Co-Trainer des geschassten Herrn Favre, der sicherlich alle Entscheidungen seines Vorgesetzten mitgetragen hatte, auch kein Wunderheiler ist? Ich weiß es nicht, jedenfalls saß Herr Zork schon vor Spielschluss wie ein Haufen Elend im Berliner Stadion. Gefreut habe ich mich darüber nicht, das kann mir jeder glauben. Solche Gesichter mag ich nicht. Die machen mich ganz traurig, trotz der sieben Punkte, die Ute und ich nun eingefahren haben. Sicher bin ich aber darin, dass mein geschätzter Tippbruder Kalli den neurlichen Fehlschuss seines Lieblingsverein mannhaft mitträgt. Ich bin sicher, es werden bessere Tage für die Schwarz-Weißen kommen. Kalli, so wird es nicht bleiben. Drei, vier Punkte kommen noch bis zum Ende der Saison dazu.
          Meine guten Überlegungen möchte ich durch einen weiteren Aspekt ergänzen: Es freut mich ungeheuerlich, dass die Rot-Weißen aus Essen in der Tabelle der Regionalliga West so blendend dastehen. Mögen sie weiterhin erfolgreich bleiben. Nichts sehnlicher wünsche ich mir, als mitzuerleben, wie sie den Durchmarsch in die Bundesliga machen. Der jetzige Tabellenstand ist jedenfalls deutlich besser als die Tippleistung, die der Herr Bübel (mein Computer akzeptiert komischerweise keine Umlaute¹ mehr, man verzeihe ihm) heute Abend offeriert hat. Ich nehme aber gnädig zur Kenntnis, dass irren menschlich ist. Möge sich diese Weitsicht auch auf Herrn Bübel übertragen. In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr. Ich bin sicher, dass sich irgendwelche Störenfriede bis Ostern 2022 nicht nochmals an mir vergehen. Falls doch: Der Kalli steht mit bei. Er ist mein Trumpf und mein Joker. Er ist ein Guter.

          ¹vom Administrator korrigiert

          1. Es gibt Wesenszüge, die überlässt man meiner Meinung nach lieber anderen, und zwar die des Klugscheißens.
            Wann hat „Nostradamus” Schwichtenberg denn den vorherigen Beitrag abgefasst? Genau – nach Spielschluss um 23:39 Uhr.
            Wenn er sich mit dem BVB so gut auskennt, warum tippt er ihn dann so selten richtig (in der aktuellen Saison bisher ganze drei Mal)? So sieht es doch eher mal wieder nach einem reinen Zufallstreffer aus. Zuweilen gelingt ihm das ja auch mit Negativtipps gegen die von ihm verachteten Bayern aus München.

            Was veranlasst Hermann nur, sich so despektierlich über den untadeligen Spieler Emre Can äußern? Da könnte er sich doch lieber über die Legionäre bei seinem ach so geliebten FC Barcelona oder anderen verehrten ausländischen Vereinen auslassen. Aber zum Glück liest man hier ja wenig über die Primera Devisión, Ligue 1 und Premier League. Dann doch eher über die 3F Superliga (kennt die jemand?).

            Zu Hermanns polemischer Kritik an Achim Watzke und Michael Zorc möchte ich mich nicht weiter äußern. Es können eben nicht alle so erfolgreich, verantwortungsvoll, klug und umsichtig handeln wie die Entscheidungsträger bei seinem vorbildhaften Lieblingsverein Hamburger SV.

  78. Der Kalli, finde ich, ist ein Guter. Seiner Menschenfreundlichkeit ist es zuzurechen, dass er mir ein Foto auf seine Homepage gestellt hat. Ich kenne den abgebildeten Herrn zwar nicht, aber er muss in den letzten Tagen Grandioses geleistet haben. Wohl gegen einen Verein, der nicht gerade in der Gunst meines Tippbruders Kalli steht. Aber wie gesagt, ich kenne den Spieler weder vom Namen her, noch ist mir sein Gesicht jemals unter die Augen gekommen. Warum soll der Kalli also Doppeldeutiges im Schilde geführt haben.

    Auch wenn ich mich darüber freue, dass Kalli mich explizit auf seiner Seite erwähnt, möchte ich doch für die Zukunft anregen, dass etwas veröffentlicht wird, was meinem guten Namen entgegen kommt. Ich denke da besonders an ein Bild meiner Liebslingsband aus jungen Tagen. Die Herman’s Hermits bereiten mir heute noch Freude, wenn ich an Songs wie Mrs. Brown You’ve Got A Lovely Daughter, No Milk Today, I’m Henry Eighth I Am oder I’m Into Something Good denke. Die Gruppe hat zwar nicht wie die Stones oder die Beatles Riesen Arenen gefüllt, aber gefällige Beatmusik machten sie doch. Insofern befinden sie sich immer noch in guter Gesellschaft mit den Fußballclubs, die derzeit vor null Zuschauern spielen müssen. Da war der Fan-Andrang bei den Herman’s Hermits deutlich größer.

    Da der Kalli ja ein großes und fürsorgliches Herz hat und er mit seinem Bild für mich keine Wunden aufreißen wollte, sollten ihm alle danken für die nette Geste – auch die, die einem Verein mit schwarz-weiß-blauen Farben nahe stehen. Dass der Kalli bei seinem Bildgeschenk Böses im Schilde geführt haben könnte, kann nur der denken, der in Schelm ist.

    1. Wenn Schelm Hermann das allgemeine Weltgeschehen nicht nur am Videotext¹ verfolgen täte (wo es keine Fotografien bzw. bewegte Bilder gibt) hätte er den auf meiner Homepage abgebildeten Spieler sicherlich erkannt.

      Damit Hermann sehen kann, wie die Protagonisten der von ihm ach so verehrten Beat-Combo ausschauen, habe ich auf meiner Homepage ein Foto dieser fünf smarten jungen Herren veröffentlicht.

      ¹Aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts stammende Kommunikationsform zur Verbreitung von Nachrichten, Texten und bildhaften Darstellungen, die bei analoger Übertragung in der Austastlücke des Fernsehsignals eines Fernsehsenders ausgestrahlt wird und aus der der Benutzer gewünschte Angaben zur Darstellung auf dem Bildschirm eines Fernsehgerätes auswählen kann.

  79. Zu dem Gequatsche der angeblichen HSV-Fans, die unser aller wertester Kalli gnädigerweise auf der Eingangsseite seiner Homepage zu Wort kommen lässt, nachfolgende Bemerkung:

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Ich erinnere daran, dass der BVB die letzten drei Spiele gegen die Bayern verloren hat. Drei: Mit dieser Zahl freunden sich einige Vereine eben besonders gern an. Und vor den drei Niederlagen war die Bilanz für den BVB gegen „die Übermächtigen aus München“ auch nicht so ruhmreich. Damit die Bundesliga spannend bleibt, bedarf es Teams wie Hoffenheim und Werder, die gegen Neuer & Co. nicht schon vor dem Spiel resignieren. Weiter so. Auch du bist gemeint BVB09.

  80. Hallo aus Dägeling, ich muss jetzt mal auf die Bremse treten, was den HSV angeht. Der Verein ist in den letzten beiden Jahren ähnlich erfolgreich in die Saison gestartet, um dann in den letzten Spielen zu versagen und das Erreichte wieder zu verlieren. Es ist nur eine Momentaufnahme, ich gebe zu
    eine sehr schöne, aber Europa ist noch weit. Also, abwarten und Tee trinken.
    Mit sportlichem Gruß. Joachim HSV Kropp

      1. Der Beitrag kann noch so konstruktiv sein, der Kalli muss immer nach dem Haar in der Suppe suchen. Anstatt mal in sich zu gehen und die wohl gewählten Worte meines Tippbruders Joachim auf sich wirken zu lassen, muss er das Gras, das schon längst über das frühere Tippverhalten von Kroppi gewachsen war, wieder wegsensen.
        Als Mitglied des Kirchengemeinderats in Münsterdorf freue ich mich aber, dass er sich in der Heiligen Schrift auskennt. Noch ist also nicht die Hoffnung aufzugeben, dass aus ihm ein zahmeres Mitglied unserer ehrwürdigen Tipp-Gemeinde wird. Um das zu beschleunigen rate ich ihm, sich bei einem kräftigen Blitz- und Donnergetöse ins Freie zu begeben. Das wirkt, wie man an Martin Luther erkennen kann. Der fand nach der Begegnung mit dem Blitz auch zu einem anderen Glauben.

        1. Und abermals werde ich durch einen Beitrag von Hermann zum Assoziieren verleitet.
          „Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz“.

          1. Ich schlage unseren Kalli für den nächsten Litearaturnobelpreis vor. Der Einstieg in sein neuestes Buch, „Luther ganz privat“, ist vergleichbar mit den Textanfängen in den Büchern „Der Butt“, Grass („Ilsebill salzte nach. Bevor gezeugt wurde, gab es Hammelschulter mit Bohnen und Birnen, weil Anfang Oktober. ‚Wolln wir nun gleich ins Bett oder willst du mir vorher erzählen, wie unsere Geschichte wann und wo begann?'“) und „Es waren Habichte in der Luft“, Lenz („Es waren Habichte in der Luft. Roskow bemerkte sie nicht; er stand am Fenster seines Gasthauses und beobachtete ein Sperlingsweibchen, das über das Gelände der Holzbrücke flog, hart am Wasser des engen, energischen Bachses entlangsegelte, plötzlich aber kehrtmachte und sich in unvermuteter Entscheidung auf einem häßlichen, verrunzelten Stein am Rand des Baches niederließ. Der Vogel hat gewiß Durst, dachte Roskow.“). Als Nobelpreisträger in spe befindet er sich bei Grass in bester Gesellschaft. Er wäre dann Lenz voraus, dem diese hohe Auszeichnung verwehrt blieb.

            Ich schreibe das nur, weil ich Zeit totschlagen kann. Befinde mich im Zusammenhang mit Corona – zumindest bis Montag – unter Verschluss.

  81. 5 Spiele und 5 Siege, 100% Punkteausbeute, ist das noch unser HSV, den wir kennen und lieben?
    Seit Jahren hat sich der leidtragende HSV Fan an Niederlagen gewöhnt. Die größte sportliche Herausforderung bestand darin, sich hirnrissige Gründe für die Niederlage auszudenken, um sich gegen hämische Fans anderer Vereine zu rechtfertigen. Viele Fans entwickelten sich zu richtigen Verschwörungsexperten, der Kalle aus der Amönenhöhe kann da sicher einige Anekdoten zum Besten geben. Was er sich alles anhören musste! Und was nun? Der HSV eilt von Sieg zu Sieg, zeigt Leidenschaft und gewinnt seine Spiele größtenteil völlig verdient. Darauf war der HSV-Fan nicht vorbereitet und großer Schock durchfährt seine Knochen und reißt ihn aus seiner Lethargie. Wo sind die leidigen Trainerdiskussionen schon am Anfang der Saison? Verstummt!
    Selbst auf den HSV-Vorstand ist kein Verlass mehr seid Hoffmann weg ist – keine Selbstdarsteller mehr, es wird seriös gearbeitet und von internen Intrigen keine Spur. Selbst das HSV-Idol meiner Kindheit, Horst Hrubesch (die Bodenständigkeit in Person) konnte von der neuen Führung überzeugt werden, sich in den neuen HSV einzubringen. Es ist eine Ruhe in dem Verein eingekehrt, die der allgemeine Fan noch nicht einzuschätzen weiß, auch kleine Störfeuer aus dem entfernten Rom in der Personalie Boldt tut dem kein Abbruch.
    Sollte der HSV also wirklich aufsteigen? Den treuen HSV-Fans, der Stadt(Perle)Hamburg und dem deutschen Fußball wäre es zu wünschen und besonders meinen Kindern, die seit 10 Jahren nur negative Schlagzahlen und grausames Gegurke über sich ergehen lassen haben und nicht wie ich aus den glorreichen 80ern schwelgen können.
    So, jetzt muss ich aber Schluss machen, sonst fang ich auch gleich an zu träumen – Europa wir kommen!!!!

    1. Ich danke für den konstruktiven Beitrag von Herrn Tatari. Ja, es wäre schön, wenn mein Lieblingsclub seit Anfang der 1960er Jahre (4:1 gegen Burnley, 2:1 gegen Barcelona, 1:0 gegen Turin usw.) wieder im europäischen Wettbewerb vertreten ist. War ja auch nicht das Beste, was Bayern, Dortmund oder Leipzig in dieser Woche geboten haben. Wer hätte das vorher gedacht: Die Sachsen verlieren in Manchester mit 0:5 – und die sind bei uns Tabellenführen in der Bundesliga (BL), schlimm!!

      Bei dem Desaster wäre es wünschenswert, dass ein konkurrenzfähiger HSV nach Europa kommt. Aber dafür müssen die Hamburger ja erst einmal die Prüfung für die BL bestehen, also Erster oder Zweiter der 2. BL werden, um sich innerhalb der höheren Liga für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren. Noch sieht es gut aus, auch wenn die Charakterproben erst noch kommen – z. B. an diesem Freitag gegen St. Pauli. Wenn die Hürde genommen wird, ist ein wichtiger Schritt getan. Dann kann man auch auf einen Sieg gegen Holstein Kiel hoffen. Jetzt ist es noch so, dass in Europa nur Benfica Lissabon verlustpunktfrei ist, nachdem AC Mailand in der Liga kürzlich „nur“ 3:3 gespielt hat. Ich schreibe das nur, weil mein Tippbruder Kalli über das europäische Geschehen nicht bestens unterrichtet ist und ich möchte, dass noch viel Verstand in ihn hineinkommt.
      Aber wenn Herr Tatari durch weitere Kommentare mithilft, den Kalli – und auch den Herrn Buebel – zu unterrichten, dann wird das schon noch klappen.

      1. Irgendwie ehrt es den allwissenden Hermann ja, dass er sich um meinen Verstand kümmern möchte.
        Vernehme jedoch: Es ist mir vollkommen egal, ob Benfica Lissabon oder der AC Mailand (Hauptsache Spanien) in dieser Saison das erste Mal nicht gewonnen haben. Mit solch unnützem Wissen möchte ich meine Gehirnzellen nicht unnötig belasten.
        Ohne oberschullehrerhaft wirken zu wollen: „Verlustpunkte“ gibt es seit Einführung der Drei-Punkte-Regel nicht mehr und „Herr Buebel“ schreibt sich mit „ü“, also Bübel.

        1. Ganz klar, wenn ich statt drei Punkten zur einen Zähler hole, habe ich zwei Punkte Verlust. Auch wenn man das offiziell nicht mehr so ausdrückt, bleibt es Fakt. Ich hoffe, ich komme wegen meines Ausdrucks nicht ins Sprachengefängnis. Falls doch, sende ich Kalli meine neue email-Adresse und hoffe auf seinen Besuch – dann aber mit Abstand, am besten vor den Kerkermauern.

          1. Wie schaut es denn bei den Toren aus? Wenn eine Mannschaft statt fünf nur drei Tore schießt, sind das denn zwei „Verlusttore“?

            In Amönenwarte gibt es kein Sprachengefängnis, auch wenn das für einen Münsterdorfer rückschrittlich aussehen sollte. Hier darf jeder meiner Meinung sein!

            1. Nur wenn sie wegen Abseits nicht gegeben worden sind – es bleiben auf der Nichthabenseite dann zwei nicht gegebene Tore. Ich nenne das Verlust. In diesem Zusammenhang empfehle ich dir das Buch „Der Verlust“ von Siegfried Lenz, wo immer der Litarat auch gespielt haben mag. Und: Wie mir scheint, hat Siegfried Lenz auch ein Buch über mich geschrieben: „Das Vorbild“.

              1. Wenn wir unter „Anna Lühse“ jetzt sogar schon bei großen Literaten angekommen sind, möchte ich eines nicht verhehlen:
                Mit Hermann assoziiere ich merkwürdigerweise häufig eines der bekanntesten Werke Dostojewskis.

  82. Rätsel:
    Ich möchte höflichst darauf hinweisen, dass ein bedeutender deutscher Sportverein mit seiner Ligamannschaft die Tabelle der Zweiten Bundesliga verlustpunktfrei anführt.
    Wer es ist? Der Hamburger Sportverein!!
    Ein Blick auf die Tabellenstände anderer bedeutender Ligen zeigt mir, dass das etwas ganz Besonderes ist. Auf unserem Kontinent haben nur der AC Mailand und Benfica Lissabon gleiches aufzuweisen, wobei zu sagen ist, dass bei den Engländern Aston Villa nach vier Spielen ebenfalls mit zwölf Punkten notiert wird. Der HSV ist also in bester Gesellschafft!!! Ich lege mich fest: Im nächsten Jahr wird es wieder einen Vergleich HSV vs. BVB 09 geben.

  83. Das hätte meine dänische Oma miterleben müssen: Dänemark schlägt England auf der Insel 1:0. Wieder so ein Husarenstreich der Wikingernachkommen gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner. Wie damals das 2:0 unserer Nachbarn gegen die deutsche Elf beim EM-Endspiel 1992. Traumhaft, aber weiter so. Immerhin haben die rot-weißen „Husaren“ noch die Chance, in ihrer Gruppe am Ende den ersten Platz zu belegen. Für viele sollte das dann ein Grund dafür sein, den Dannebrog zu hissen – die Flagge, die der Sage nach 1219 während der Schlacht von Lyndanisse/Estland vom Himmel gefallen sein soll.

    Was unsere Nationalmannschaft betrifft: Das 3:3 gegen die Schweiz geht für mich in Ordnung, denn wenn die Eidgenossen nicht zweimal schwer gepatzt hätten, wären die Unserigen wohl mit einer Niederlage vom Platz gegangen. Glück hatten wir auch in der Ukraine, wo dem Torwart der Gelben der Ball aus den Händen fiel, bevor das 2:0 für „uns“ fiel.
    Dem anschließenden Gehaue auf Jogi Löw mag ich mich nicht anschließen. Oder stand der Bundestrainer bei den letzten Spielen in der Abwehr? Ich denke, die Niederlage der Spanier in Kiew (0:1) sollte auch Übermenschen wie Loddar Matthäus so zu denken geben, dass sie zukünftig erst überlegen, bevor sie auf den Bundestrainer eindreschen. Andererseits ist es natürlich so, und Loddar kennt die Vorliebe der Medien für „kritische Äußerungen“ früherer Weltmeister, dass Pressevertreter geradewegs danach lechzen, auf Obere im DFB eindreschen zu können. Da kommt ihnen Loddar geradezu gelegen. Was Loddar nicht weiß: Er wird auch nur benutzt.

    1. Gerne hätte ich kompetent darauf geantwortet, was unseren Tippbruder Hermann in seiner kostbaren Freizeit so umtreibt. Jedoch habe ich keines der von ihm angesprochenen sportlichen Großereignisse mitverfolgt. Für mich gibt es auch ein Leben außerhalb des Fußballs. Egal, ob nun in bewegten Bildern oder am Nerven zährenden Videotext mitverfolgt.

      Ich möchte nur hoffen, dass der Sieg der Dänen gegen England dieses Mal regulär zustande gekommen ist. Nicht so wie 1992 gegen die Deutsche Nationalmannschaft.
      Sehr gut kann ich mich an die miserable Leistung des Schweizer Schiedsrichters Bruno Galla vom EM-Endspiel erinnern, welche den Sieg der Dänen gegen Deutschland erst möglich machte. Dieses wird von Tippbruder Hermann gerne verschwiegen. Selbst seine Oma soll sich wegen der skandalösen Begleitumstände damals nicht über den EM-Titel gefreut haben.

      Anmerkung: Auch 1966 wurde Deutschland im WM-Finale gegen England durch einen Schweizer Schiedsrichter (Gottfied Dienst) „verpfiffen”.

      1. Meine Oma hat sich nicht gefreut? Wieder so eine Legende, die auf einer Lüge fußt. Ihre ersten Worte nach dem Abpfiff: Endlich haben die großschnauzigen Deutschen von uns einen Arschvoll bekommen. Ob ich mich dem angeschlossen habe, muss ich an dieser Stelle nicht thematisieren. Aber: Meine Kinder trugen danach stolz das von meiner Oma finazierte T-Shirt mit der Wiedergabe des EM-Resultats: Danmark 2 Tyskland 0.

        Nur soviel zum Ergebnis: Den Deutschen war es nicht möglich, Tore zu schießen. So kann man nicht gewinnen, werter Kalli. Zudem sind die Tore der Dänen als regulär anerkannt worden. Bis heute hat die UEFA das Ergebnis jedenfalls nicht annuliert. Soll heißen: Es hat Bestand – bis heute ist das auch in allen Ergebnislisten so zu lesen. Was den Schiedsrichter betrifft: Der hat nur das getan, was er machen soll: Nach den Tatsachen entscheiden. Tja, und dann hat er zwei dänsiche Tore anerkannt. Wie oben bereits angedeutet: Bei den Deutschen hatte er nichts anzuerkennen. Bedauerlich, denn die Unsrigen waren haushoher Favorit. Den Dänen hatte die Fachwelt weniger zugetraut. Zudem kam die Truppe direkt aus dem Urlaub zum Turnier – weil Jugoslawien ausgladen wurde. Schon deshalb solltest du dich mit den Dänen freuen: Noch in Urlaubsstimmung, danach im Siegesrausch und heute immer noch Thema. Fast wie das 5:0 von Dortmund gegen Lissabon, das ich life im Fernsehen verfolgt habe. Wo warst du da eigentlich, Kalli, als ich fünfmal jubelte?

  84. Ich bin begeistert! Der Hamburger SV hat längst begriffen, dass zu einem ordentlichen Fußballspiel auch Spieler von englischen Clubs gehören, für die der Auftritt im Volksparkstadion Lebenselexier ist. Toni Leistner ist so ein Typ, spielte für die Queens Park Rangers. Super! In London habe ich das für mich beste Ligaspiel überhaupt gesehen! 2:0 für QPR gegen Aston Villa. Wenn es nach mir gegangen wäre, säße ich heute noch auf der Tribüne im Rangers Stadion Loftus Road. Dachte: Dieses Spiel verdient kein Ende. Doch auch so, wird euch nicht überraschen: Der Schiedsrichter pfiff ab.

    Warum teile ich es euch mit? Weil endlich auch der BVB die Masche des HSV – erinnert ihr euch auch noch an Mighty Mouse, gewann 1977 den Europapokal der Landesmeister? – kopiert und sich Spieler von der Insel holt. Soll ja ein Jungtalent sein, ausgerechnet von ManCity, dem Club der Ölscheichs; wird zwar Kalli nicht passen, aber so ist das eben. Der angepeilte Erfolg kennt eben keine Grenzen. Ist auch gut so, denn sonst bekämen wir in der Bundesliga ja nur Durchschnitt zu sehen: God save the Queen. Übrigens Queen: Die war damals nicht im Stadion, fehlte aber auch im Spielbericht.

  85. Ich grüße meinen Tippbrunder Ulrich, den Unechten, und beglückwünsche ihn zum Sieg von RWE über Bielefeld. War aber ja nicht so schwer, weil es Bielefeld ja nicht gibt – oder hatte es damit zu tun, dass wegen Corona ohnehin nur ein Team auf dem Platz stehen durfte, weswegen das gegnerische Tor auch verwaist sein musste?

    Gern hätte ich auch meinem Tippbruder Joachim gratuliert. Aber in Dresden kam der Sieg der PLATZHERREN wohl nur deshalb zustande, weil die Hamburger ihren Volkspark wegen Corona erst gar nicht verlassen durften. Demzufolge war ja klar, dass die Dresdener dem ORTSABWESENDEN HSV die – weil leer – schwarzblauweiße Hütte vollballern durften. Warum ihnen dann auch noch ein Eigentor unterlief, ist mir allerdings rätselhaft.

  86. Hallo zusammen,

    wir leben weiterhin mit dem Virus.
    Ich möchte heute schon einmal anfragen, ob wir unser Fußballessen im Dückerstieg tatsächlich stattfinden lassen wollen?
    Ich selbst bin noch immer sehr vorsichtig, was Treffen in „größerer“ Runde und aus mehreren Haushalten betrifft.
    Draußen bin ich immer entspannter als in geschlossenen Räumen. Was meint ihr dazu?

    Lieber Gruß
    Martina

    1. Ich habe keine Bedenken, mich in der Öffentlichkeit zu bewegen, solange die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.
      Das Essen sollte auf jeden Fall stattfinden.
      Evtl. könnte man ja über eine andere Lokalität nachdenken , wo die Möglichkeit besteht, draußen zu sitzen. Hängt natürlich vom Wetter ab.

    2. Ich denke auch, wir sollten das Essen durch- und reinziehen. Es sind große und lange Tische und warum sollte der nötige Abstand nicht gegeben sein? Da werden die Bediensteten in der Lokalität schon von sich aus drauf achten…

    3. Hallo in die Runde, ich bin auch ein bisschen vorsichtig. Und wenn die Abstände dort nicht eingehalten werden können, bin ich raus. Und das absolut nichts mit der „Deppenkappe“ zu tun 😀

    4. Moin, Königin, Ex-Königin, Ex-Vize-Könige, Ex-Tipp-Deppen, Normal-Tipper!
      Aufgrund der gestiegenen Corona-Fallzahlen melde ich mich von der Veranstaltung „Inthronisierung der neuen Fußball-Tipp-Regentin“ ab. Falls das für mich negative Weiterungen mit sich bringen sollte – Gesamtausschluss, Strafpunktkontingent, Ehrenbezeugungen vor dem Anwesen derer von Amönenwarte, zu Bockwisch oder von Bübelei – nehme ich die ohne Grollen zur Kenntis.

      Falls Ihr euch trefft, wünsche ich euch guten Appetit. Ich werde an euch denken.

    5. Ich fange auch mit ich an. Ich bin für ein gutes Essen immer zu haben und würde es bedauern, wenn wir es uns entgehen lassen. Die Bedenken von Martina und Ute kann ich gut verstehen. Und wir gehören alle zur Risikogruppe. Und ich arbeite mit Hochdruck darauf hin, in diesen Kreis aufzuschließen. Daher hört auf meine weisen Worte, liebe Tippfamilie: Wenn es nur einem/einer/eines unwohl ist, in dieser Zeit gemeinsam zu essen, dann ist es Verpflichtung für uns alle. Zur Zeit wird alles verschoben, warum dann nicht auch unser Königinnenessen? Und es spricht doch nichts gegen einen gemeinsamen lukullischen Schmaus zu einem späteren Zeitpunkt.
      Für ein Gelage unter freiem Himmel ist es Mitte September und zu später Stunde wohl auch etwas zu frisch.
      Aber vielleicht noch eine Idee, …, Hermann! Der hat doch eine große Plantage in Münsterdorf. Vielleicht zimmert er dort eine Überdachung mit Windschutz und wir lassen uns etwas vom Caterer kommen.

      Hasta luego mis Amigos
      Ulrich, der Echte

      1. Meine Plantage ist fest verrammelt worden. Keine Chance, es zu schaffen, irgendwelche Türen aufzubekommen. Steht Schild am Eingang: „Du nix geimpft, ich nix ‚Sesam öffne dich!’“

        1. Moin!

          Das kann ja wohl kein Spanisch sein. Es fehlen Wörter wie Messi, FC Barcelona, Katalonien. Vielleicht, werter Herr Bübel, sorgst du mal für Aufklärung. Mir erschließt sich höchstens das Wort „Ulrich“ – und das hat wegen der Pandemie im Spanischen derzeit überhaupt nichts zu suchen.

          1. Natürlich komme ich gern deiner Bitte nach – oh Vizekönig – und will dir Aufklärung zukommen lassen. Diese meine, für dich unverständlichen, Worte galten unserem Ulrich „den Echten“, der unlängst seine Nachricht an uns mit ein paar spanischen Worten schloss (wahrscheinlich mittels Google-Übersetzungsprogramm).
            Meine Worte an den echten Ulrich sollte meine Verwunderung und Respekt ob seiner spanischen Kenntnisse ausdrücken! Ich hoffe, dass diese Aufklärung zu deiner vollsten Zufriedenheit ausgefallen ist.
            Allen ein schönes Wochenende!

            1. Na, na, nicht so abfällig, Herr Bübel! Der echte Ulrich ist ein guter, hat ständig mit Kaufleuten zu tun. Falls Sie es nicht wissen: Die Welthandelsprache ist spanisch. Da kann der echte Ulrich locker mithalten, muss kein Google-Übersetzungsprogramm aktivieren. Das hat der echte Ulrich noch lockerer drauf.
              Jetzt, wo Sie ihn nicht schon bald sehen, meinen Sie wohl, ’ne Lippe riskieren zu können. Nein, sowas!! Bis bald im Dückerstieg – nach der Pandemie, 2023.

      1. Nachdem die Größten schon seit längerer Zeit nicht mehr bei der NDR unter Wert ihre kostbare Haut zu Markte tragen wagt er sich hinterm Busch hervor und riskiert eine dicke Lippe.
        Jeder Blinde erkennt: Ein Münsterdorfer!

        1. Ich möchte doch sehr darum bitten, die Ehrurcht vor Münsterdorfern zu behalten. Mein Nachbar Kay hat es gar nicht nötig, eine dicke Lippe zu riskieren, auch wenn ich seinen Anschuldigungen gegenüber vorsichtigen Menschen nicht folgen möchte. Aber eines ist doch auch klar: Kay und ich wohnen in einer Gemeinde, die an superhöchstbest überhaupt nicht zu überbieten ist. Gerade diese Tatsache sollte allen, die von ihrem Ameisenstandpunkt her überhaupt nicht über den Tellerrand blicken können, Mahnung sein, einen Münsterdorfer mit Ehrfurch und vollem Respektzu begegnen. So mir nichts dir nichts die Schreckschusspistole aus dem Holster zu ziehen und wie wild um sich zu ballern, mag zart Besaitete erschrecken, einen Münsterdorfer ficht das aber nicht an. Wir bleiben was wir sind: Immer ganz oben. Martina, ich hoffe, du berücksichtigst das zukünftig bei deiner Punktesammlung. Einzig zu lasse ich in dieser Saison, dass du mal wieder vor dem Herzog von Amönenwarte das Rennen um die Königskrone 2020/2021 beendest.

  87. Hallo Kolleginnen und Kollegen,

    ich glaube wir krönen irgendwann eine wahre Königin, hat sie doch Ihre sämtlichen Tipp-Partner eingeholt, überholt und wiederholt gewonnen, obwohl ich das nicht ganz verstehe, wie man mit so wenig Fachwissen immer viele Punkte holt (aber als HSV-Fan verstehe ich sowieso nichts mehr).
    Liegt es an den hübschen Städtenamen, die allein durch ihren Slang schon gewinnen müssen oder an der Zahl der Einsen, Nullen oder Zweien, die auf dem Tippzettel ein origenelles Muster ergeben.
    Ich weiß es nicht, aber egal, wer nach dieser anstrengenden Saison vorne liegt, hat es auch verdient.

    Was der HSV für die Nation ist, übernimmt Ute bei uns, hat Sie doch in Folge Ihren letzten Platz vehement verteidigt und trägt die Kappe dieses Jahr recht modisch ein wenig schief auf dem Kopf.

    Noch ein Wort zu den Tipp-Kollegen, die jedes Jahr durch ihre Abwesenheit glänzen. Dieses Jahr gibt es keine Ausrede, wer nicht kommt, bezahlt ein Strafgeld und übernimmt 2 Anteile vom Betrag den Martina auf Ihrem Thron verzehrt.

    Ich weiß nicht, wann wir uns sehen, wahrscheinlich erst ab Mitte September und ob Corona das überhaupt zulässt, bis dahin ziehe ich meinen Hut vor Martina und wünsche Euch einen schönen Sommer.

    1. Hallo an alle,

      auch meinerseits einen herzlichen Glückwunsch an die diesjährige Siegerin! Wenn man bedenkt, dass Martina mit bis zu über 1000 Punkten Vorsprung das Duell gewonnen hat, kann es am Ende nur verdient gewesen sein. Ganz verstehen kann ich das allerdings auch nicht, wenn ich mal die Überlegungen unseres Tippel-Bruders Joachim aufgreife…
      Ich denke da an die 2. mögliche Erklärung von TP Joachim und es kommt mir eine Idee: vielleicht sollten wir zur neuen Saison auch erlauben, nicht nur 0, 1 und 2 zu tippen sondern auch eine 3, 4 oder 5. Das wäre ja noch ein originelleres Muster auf dem Tippzettel und unsere Chancen (der anderen) steigen dadurch vielleicht wieder?!

      Die andere Aussage von TP Joachim, dass es keine Ausrede der etwaigen Abwesenden mehr geben darf, unterstütze ich voll und ganz. Die teilweise kuriosen und nicht mehr hinnehmbaren Ausflüchte dürfen wir nicht mehr akzeptieren und sollte, wie genannt, bestraft werden…

      Abschließend wünsche ich euch ebenfalls angenehme Wochen bis wir uns gesund wiedersehen!

      1. Natürlich, wenn es darum geht, ehrbare Leute anzupöbeln und finanziell auszunehmen, dann sind die aus Essen natürlich nicht weit. Wohl zu lange auf dem Bank gesessen?! Oder warum muss sich Tipp-Bruder Ulrich mit Besserwisser Joachim verbrüdern und auf dieselbe Tonne schlagen? Tipp-Bruder allein reicht ihm wohl nicht, braucht mehr Aufmerksamkeit, denn mit Punkten hat er ja nicht gerade geglänzt. Und wieso gratuliert er erst mit 24-stündiger Verspätung? Solange sprachlos gewesen oder in Unkenntnis darüber geblieben, wann Mann einer Königin Ehre erbietet?

        Was ich konnte, hätte er auch gekonnt: Allen Respekt gebündelt und selbst angerufen. Wenigstens ist er aber so fair, den Fußballverstand von Martina zu würdigen. Gut so!! Da hat er Jochim einiges voraus.

        1. Allein die Aussage „die aus Essen“ ist für sich schon eine bodenlose Frechheit! Alle ehrbaren Bürger, die aus dieser wunderschönen Stadt stammen, unter Generalverdacht zu stellen, ist eine Unverschämtheit ersten Ranges und eine Respektlosigkeit gegenüber diesen großartigen Menschen. Weiß er nicht, dass Essen die 10. größte Stadt unseres Vaterlandes ist und solche herausragenden Persönlichkeiten wie Helmut Rahn, Otto Rehhagel, Diether Krebs, Juliane Werding und Friedrich Alfred Krupp hervor gebracht hat? Nein, weiß er nicht und selbst der alte Holländer und später in Essen eingemeindeter, Ente Lippens, würde ihn für eine derartige Aussage „abwatschen“.
          Gerade mal 89 Pünktchen hat er mehr geholt als ich und meinen Atem hinter sich verspürt er wohl immer noch. Aber redet von „nicht glänzen“. Ich denke, er hat es immer noch nicht verwunden, dieses Jahr wieder nicht auf dem Treppchen ganz oben zu stehen…

          1. Ich bin überrascht darüber, dass ich überhaupt aufs Treppchen gekommen bin – und feiere deshalb schon Tag ein, Tag aus.

            Es ehrt den Schreiber aus Essen, dass er sich bei der Aufzählung der großen Namen selbst vergessen hat: Doch ich sage es der Welt: Der Ulrich Bübel ist ein ganz Großer, und dass er diesmal nicht ganz vorne lag, ist wohl eher Zufall.

            Martina sagt immer: Ich habe keine Ahnung von Fußball. Wer so ehrlich ist, soll auch meine Meinung kennen: Ich weiß überhaupt nie, wie gespielt werden wird. Nicht im Ansatz, nicht die Bohne. Und trotzdem versuche ich immer wieder, Punkte zu machen – auch wenn ich den Atem der glorreichen Sieben immer hinter mir spüre. Aber so bin ich eben: Tippen auf Teufel komm raus, und dann Punkte einfahren und kalten Rauch nicht beachten.
            In der nächsten Saison versuche ich, mich zu toppen. Wenn nicht, freue ich mich über jede andere Platzierung – und eine noch bessere Platzierung des großen Esseners.

    2. Das ist ja schön, dass mein von mir in höchten Tönen gelobter Tipp-Bruder Joachim – herzlichen Glückwunsch zu einem der hinteren Plätze – für mich entscheidet, wann und ob ich überhaupt bei dem jährlichen Lustessen dabei bin. Meistens geht es ja zu Italienern – und deren Essen mundet mir nicht besonders. Wenn ich mich schon in Unkosten stürze: Ich liebe deutsche Küche oder Curry-Wurst. Hat der Italiener nicht. Ute, es wird Zeit, dass du wieder vorn liegst, so dass wir Einkehr im Dückerstieg halten können – haben wenigsten Curry-Wurst.

      Den Abwesenden doppelte Strafe anzukündigen ist schon Frechheit an sich. So etwas Gemeines kann sich wohl nur derjenige ausdenken, der im Wald wohnt oder im Herbst von Nebel umgeben ist, der aus dem Moor empor steigt – war übrigens der Grund, der Ingrid und mich im September 1976 abgehalten hat, an die Grenze zu Bockwisch zu ziehen – soviel zur Geschichte unseres Umzuges nach Münsterdorf.

      Und was heißt hier: Ich ziehe den Hut – am vergangenen Montag, kurz vor Feierabend geschah das reichlich spät. Martina konnte sich bereit Stunden zuvor an meinem Glückwunsch erfreuen. Das nenne ich Eile – der Rest geschenkt.

      Und was soll das Geschwafel, Martina hätte keinen Sachverstand. Blödsinn – sie ist die Einzige unter uns, die am höchsten richtig lag – und das nicht zum ersten Mal! Ständig ist sie Königin. Das wird man ja nicht aus Zufall. Ich habe aber mal verglichen, so dass mir auffällt, dass mein geneigter Tippbruder Joachim auch identisch mit Martina getippt hat. Hat er Anleihen bei ihr gemacht, sich beraten lassen? In unserer Runde ist offenbar alles möglich. Deshalb die Frage: Wieviele Punkte seines Kontingents hat er Martina zu verdanken? Wir sollten darüber nachdenken, ob dass nicht irgendwie sanktioniert werden muss. Das feine Essen von Martina aus seinem Geldbeutel bezahlt, sollte ihm wohl eine Ehre sein.

      Inwieweit ich geneigt bin, mich im September mit allen an einen Tisch zu setzten, weiß ich jetzt auch noch nicht. Wenn es geht, werde ich aber dabei sein – schon deshalb, um Herrn Kropp den Wind aus den Segeln zu nehmen. Notfalls trinke ich eben nur eine Tasse Kaffee und gucke Joachim an.

  88. Liebe Tipp-Schwestern und Tipp-Brüder!

    Ich weiß nicht, wie es euch gedanklich geht, aber ich habe eigentlich keinen Bock mehr auf die 1. Fußballgeldliga und plädiere dafür, unseren Tipp-Wettbewerb 2019/2020 zu beenden und unsere aller beste Martina zur Königin und den Herrn Kropp zum Vize zu machen.

    Alles was ich den Medien zurzeit entnehmen kann: Der Bundesliga geht es nur noch darum Kohle zu scheffeln, einen sportlich fairen Wettkampf sehe ich nicht mehr. Fußball ist für mich toter als Arminius.

    1. War es vor der durch Corona erzwungenen Spielpause anders?
      M.M.n. nein.
      Seit vielen Jahren geht es im Profifußball primär um den wirtschaftlichen Erfolg. Diesem werden die sportlichen Aspekte und die Belange der Fans überwiegend untergeordnet.
      Deshalb kann ich den Vorschlag von Hermann nicht unterstützen.

      Was sollten wir mit der gewonnenen Zeit anfangen, in der wir uns nicht mehr mit den Bundesligatipps beschäftigen? Die Faustball-Oberliga tippen? Dafür fehlt mir die Sachkenntnis und Hermann könnte einen unlauteren Vorteil genießen, welchen er ohne Skrupel für sich nutzen würde.

      1. Ich muss da unserem Administrator-Rentner vollkommen recht geben und werde den zweifelhaften Gedankenvorstoß unseres Faustballexperten auch nicht unterstützen.
        Wir tippen doch, so dachte ich zumindest, in erster Linie aus Spaß an der Freude, ein bisschen Wettbewerb untereinander, ein wenig mitfiebern und am Ende den Gewinner dann in gemütlicher Essensrunde „hochleben“ lassen. Das sind für mich die Kriterien des Spielens.
        Vorschlag abgelehnt!

        1. Ich bin irritiert: Ilsebill soll es gewesen sein, die Anfang Oktober nachsalzte, als es Hammelschulter zu Birnen und Bohnen geben sollte. Muß irgendwann gegen Ende der Jungsteinzeit gewesen sein.
          Wenn ich mir die Zeilen meines Tippbruders Bübel, dem ich sehr zugeneigt bin, durchlese, dann dürfte in den Grass’schen Gedanken ein Fehler liegen: Er verwechselte Mitte der 1970er Jahre während einer Lesung bei Gerbers, vorgenommen im Pädagogischen Zentrum am Lehmwohld, wohl die Köchin mit dem Koch, namens Ulrich – wie mir scheint. Gemeinsames Essen nach der Bundesligasaison 2019/2020? Darauf kann nur jemand kommen, der noch in der Welt zwischen Neolithikum und Eisenzeit lebt, in Zeiten also, die absolut Corona frei waren, wo man sich keine Gedanken über Impfstoffe machen musste. Und wenn doch, dann war die Welt so dünn besiedelt, dass Kilometer weite Abstände zwischen den Menschen bestanden und der Impfstoff sozusagen gewissermaßen quasi überflüssig war.
          Wie stellt sich der Koch mit einigen Punkten und einem festen Platz auf der Ersatzbank eigentlich vor, wie wir uns treffen sollen? Es gibt doch nur wenige Jungspunde unter uns, die nicht zur Risiko-Gruppe zählen. Ich fände es schade, wenn ich zu einem Treffen kommen muss, das zwingend mahnt, das Fernglas mitzunehmen. Und: Mein Auto ist nicht so groß, um darin auch noch eine Lautsprecheranlage unterzubringen, will ich mir später Gehör verschaffen.
          Wenn mich alle durch ihr Festhalten an der Fortsetzung unseres Wettbewerbs hindern, meine von Fachleuten unterstützte Meinung gegenüber einer spaßwilligen Masse durchzusetzen, mache ich als derjenige, dem es fern liegt, Spielverderber zu sein, das Spiel notgedrungenermaßen mit. Allerdings nicht mehr mit dem Ehrgeiz, dort hin zu kommen, wo ich eigentlich hingehöre: an die Spitze des Feldes. Daraus aber zu schließen, ich begebe mich danach auch noch in die Gefahr eines gefährlichen Treffens, ist abwegig.

          Und noch eins: Einigen scheint es an Fantasie zu fehlen: Fußball, mit wenigen Ausnahmen, ist m. E. ja nicht alles auf der Welt. Es gibt darüber hinaus so schöne Wissensbereiche, für die es sich lohnt, sich zu interessieren: die Märchenwelt des Spreewaldes, die Sagenwelt des Harzes, die altnordische Literatur, die uns die Riesenwelt in Jötunheim nahe bringt. Ich selbst bin zwar nicht abergläubisch, aber ich muss doch zugeben, dass ich in ängstlicher Stunde akribisch Steinhaufen aufgeschichtet habe, um mich in mythischen Augen beliebt zu machen – geschadet hat es mir bisher nicht, auch wenn es mir mittlerweile an Punkten fehlt.
          Wer unbedingt beim Fußball bleiben will, dem empfehle ich keine Birnen und Bohnen zu Hammelschulter, sondern literarische Kost: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (Handke), Netzer kam aus der Tiefe des Raumes (Harig/Kühn), Mein Fußballjahrhundert (Grass-Ausstellung in Lübeck). Was sich nicht lohnt, ist, sich am kommenden Wochenende vor die Flimmerkiste zu setzen, um mitzuerleben, wie ein Haufen Tumber über den Rasen rennt und sich einen Sehnenanriss nach dem anderen zuzieht. In dem Sinne wünsche ich allen eine schöne erfreuliche Zeit.

    2. Moin,

      wer ist denn Anna Lühse überhaupt?
      1. Ich kenne nur Dia Lühse.
      2. Hermann ist ein Dia Lühse Patient. Helfen wir ihm, dass er bei uns bleibt!
      „Glück auf!“

      1. Hallo zusammen,

        ich würde Martina die Königinnenwürde gönnen. Auch Joachim wäre ein würdiger Vize. Doch Hermanns Vorschlag würde dann auch die Tür für viele anderen möglichen Ausreden öffnen, z. B. es hat ja in Münsterdorf geregnet, deswegen kann dort nicht getippt werden oder Hermanns Kräuterplürre zur Tipptreffersteigerung ist schal geworden. Somit bin ich gegen den Hermanschen Vorschlag und freue mich auf die Fortsetzung unserer Tipprunde.

        Brüder und Schwestern – bleibt beisammen! Es lebe Arminius!
        Ulrich R.

          1. Ulrich hätte richtigerweise lieber „hermannschen Vorschlag” schreiben sollen, also klein.
            Lediglich bei Großschreibung, also „Hermann’schen Vorschlag”, wird das Apostroph verwendet.
            Aus augenhygienischen Gründen sollte das Apostroph auf dieser Internetseite jedoch bitte möglichst vermieden werden, um Auswüchse wie auf folgenden Seiten gezeigt von vornherein zu umgehen.

            http://www.deppenapostroph.info/
            http://www.apostrophitis.de/

            Bei Zuwiderhandlung behält sich der Administrator korrigierende Eingriffe vor.

    3. Glückwunsch Hermann, da musst Du erst mal in das Alter kommen, um zu erkennen, dass sich vieles im Leben um das liebe Geld dreht, so auch im Fußball. Ich muss Deinen Vorschlag leider ablehnen, da ich noch berechtigte Chancen habe, bei Beendigung der Saison ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, geht es doch bei dem Krönungsessen, und so kommen wir wieder zum Anfang zurück, um das liebe Geld. Sorry. An Karl-Heinz: Vielen Dank für die lustige HSV-Zeichnung, die sich mir nicht ganz offenbart, da wir Fans doch schon lange autark sind und somit nichts auf der Welt mehr fürchten müssen. Übrigens: der Titel >Die wahre HSV-Uhrunwahre< mehr gibt, also bitte umbenennen. Danke. Wir sehen uns…

      1. Seit Jahrzehnten ist der Begriff „Die wahre HSV-Uhr“ ein bekannter und in Stein gemeißelter Begriff, der sich bereits zu einer Art Institution entwickelt hat. Der weltweite Protest, als die aussagekräftige Uhr bei Umstellung dieser Homepage kurze Zeit nicht online war, spricht Bände. Es sollten schon außerordentlich Gründe dafür sprechen, diesen überall beliebten Titel (außer bei obstinaten HSV-Fans) zu ändern.
        Ich erwarte ernstgemeinte Begründungen sowie Namensvorschläge.

  89. Der Herr Administrator schrieb: „Herr R. Atlos scheint seinen Namen jedoch nicht umsonst zu führen, bei so wenig Durchblick.“
    Davor hatte er behauptet: „Der Administrator hält sich bei solchen Diskussionen vornehm zurück.“

    Ja, was nun? Was gilt, weiß der geneigte Herr Noernberg wohl selber nicht. Ihm ist wohl seine Gutsherrlichkeit zu Kopfe gestiegen! Hält es wohl nicht für nötig, (dänische) Flagge zu zeigen. Hat er deswegen keinen Kommentar zugelassen? Selbstherrlichkeit unter den bunten Fahnen ist ja ganz schön, aber dann doch bitte mit offenem Visier! Wenn Herr R. Atlos mit den Ungereimtheiten hinsichtlich „Glatze & Co.“ nicht klar kommt, kann man ihn doch ordentlich bescheiden. Braucht man ja keinen (dänischen) Reisepass zu, weil höflich angefragt – da tut es auch ein Bundespersonalausweis, oder gilt besonderes Reichsbürgerrecht, das es verbietet, mit Ratlosen zu sprechen? Nun mal los: Und ordentlich Butter bei die Fische!

    1. Welcher Kommentar wurde nicht zugelassen?

      Warum beginnen Sie einen neuen Kommentar und benutzen nicht die Antworten-Funktion unter dem Beitrag des Administrators vom 21. Februar 2020 um 10:43 Uhr?
      Hoffentlich nicht, um für Verwirrung zu stiften. So lässt sich der Thread mit dem Themenkomplex, um den es geht, sehr schlecht nachvollziehen.

      Der Administrator sieht seine Aufgabe darin, diesen Blog zu moderieren. Um wirre Ergüsse irgendwelcher Zukurzgekommenen zu beantworten fehlt es ihm an Zeit. Dann stellt er sich doch lieber an die Straße und winkt den vorbeihastenden Kraftfahrzeuglenkern zu.

      Übrigens: Die korrekte Schreibweise des Administrators lautet „Nörnberg“ – nicht Noernberg, und schon garnicht, rein profilaktisch, Nørnberg.

      1. Wenn Herr Nörnberg nicht Noernberg geschrieben werden möchte, dann nehme er gerne zur Kenntnis, dass er in seinen Blogbeiträgen aber so unterschreibt. Ich richtige mich nach dem, was geschrieben steht. Deshalb: Wie man in den Wald hineinruft, so verteilt es auch der Schall. Oder wohnen Sie in einer Gegend, die lediglich von Grünland umgeben ist?

        Zudem stelle ich fest, dass es unter ihrem Beitrag vom 21. Februar, 10.43 Uhr, keine Antwortfunktion gibt, kann ich nicht erkennen – falls Sie dem wider besseres Wissen widersprechen wollen, könnte ich Fotobeweis liefern. Ich vermute aber das Folgende: Als Sie Ihre Ergüsse in die Welt transportiert haben, ist die Antwortfunktion wohl auf Ihrem Schreibtisch liegen geblieben. War wohl zu schwer zu tragen(!?). Aber Sie haben ja einen kräftigen goldigen Hund, der hilft Ihnen sicherlich beim Suchen und Apportieren.

        Frage: Vorbeihastenden Fahrzeuglenkern – zu Ihrer Orientierung: sie heißen „Kraftfahrer“ – zuwinken: Ist das eine neue Sportart? Falls ja: Denn aber nur unter der Fahne/Flagge des Dannebrog. Sollte für Nord-Störländer eigentlich eine Selbstverstänadlichkeit sei, denn den D. gibt es schon lange: 1219 vom Himmel gefallen. Auch wenn ich von Adel bin., ich warf sie nicht.

        1. Herr Nörnberg „unterschreibt“ nicht mit „noernberg“, sondern dies ist sein Administratorname, welcher automatisch vom Content-Management-System WordPress generiert wird. Hierbei werden deutsche Vokale und sonstige Sonderbuchstaben vermieden, um im weltweitem Web kompatibel zu sein.

          Wenn das Hermännle unter seinen Beiträgen keine Antwortfunktion ausfindig machen kann sollte er tunlichst eine Lesehilfe in Anspruch nehmen. Oder ist er etwa mit einem manipuliertem Browser unterwegs, weil er konspirative Dinge im Schilde führt?

          Der kräftige goldige Hund wird von seinem verantwortungsbewussten Herrchen nur zu artgerechtem Handeln angehalten. Das heißt: Kein Kontakt mit dem teilweise verurteilungswürdigen Internet.

          Der Begriff „Fahrzeuglenker“ wurde ganz bewusst gewählt, denn die allgemein verwendete Bezeichnung „Kraftfahrer“ ist mir nicht präzise genug. Meine ständigen Beobachtungen zeigen eindeutig, dass sich eine enorme Menge „Schwachfahrer“, gerade auch im Geiste, auf den Straßen fortgewegen.

          1. Oh, wer mit dem Content-Management-System WordPress generiert, der ist natürlich gut dran. Da ich selbst mit Griffel und Schiefertafel groß geworden bin, ist mir das Neumodische natürlich fremd. Schon aus diesem Grunde zucke ich zusammen und werde künftig immer seltenener anzweifeln, was der Herr Administrator sagt. Nur in einer Hinsicht erlaube ich mir so ein ganz klein wenig Widerspruch: Ein Antwort-Anklicker oder wie das Ding heißt, war nicht vorhanden.

      1. Wer sich den Schuh anzieht!
        Was hat jedoch ein wohlgemeinter, fürsorglich angekündigter Freundschaftsdienst mit „Hass und Gewalt“ zu tun?

        1. Ich verstehe weder Herrn Bübel noch Herrn M. Pfindlich – könnten sich die Herren, Frauen wären mit Sicherheit präziser gewesen, mal klar ausdrücken und mitteilen, worum es in ihren Texten eigentlich geht? Was ist der tiefere Sinn ihrer Aussagen? Dass Herr Bübel eine Glatze hat, ist ja hinlänglich bekannt, warum sich allerdings Herr M. Pfindlich das Wort erteilt, sollte näher erläutert werden. Nicht, dass er nichts zu sagen hat. Haben beide schon getippt – oder sind sie im Wesentlichen Dreier geblieben. Was sagt der geneigte Administrator dazu, dem ich an dieser Stelle zum BVB-Sieg über PSG gratulieren möchte. Geht doch!!

          1. Der Administrator hält sich bei solchen Diskussionen vornehm zurück.
            Herr R. Atlos scheint seinen Namen jedoch nicht umsonst zu führen, bei so wenig Durchblick.

            Der Admin kann lediglich vermelden:
            Formidables Ergebnis, alle Tipps sind rechtzeitig eingetroffen.
            Der Erfolg heiligt also die Mittel.

  90. Also, liebe Tippschwestern und undankbare Brüder! Männer, statt euch zu freuen, dass endlich wieder ein ganzer Kerl als Punktbester die Spitze innerhalb unserer Tippgemeinschaft erklommen und die Frauen nach intensiver Aufholjagd vom ersten Platz verdrängt hatte, nun das: Mit einem Fragezeichen meine ganze Integrität in Zweifel ziehen. Ja, mit wem soll ich denn packtiert haben? Der Kalli als Schwarz-Gelber wird sich doch nicht plötzlich Hörner wachsen lassen und das rote Teufelskleid anziehen, nur um mit mir einen Bund gegen euch zu schließen. Nein das macht der Kalli nicht – jedenfalls so lange nicht, wie schwarz-weiß-blaues Blut in mir fließt.
    Und dennoch: Ich bereue zutiefst die Listigkeit, mit der ich vorgegangen bin, um von Rang acht auf Platz eins in nur wenigen Wochen zu gelangen. Wisset, ich habe lange gebraucht, um selbst das Geheimins meiner guten Ahnungen lüften zu können. Wie die genaue Formel heißt, die mich trieb, verrate ich natürlich nicht, denn ich möchte euch nicht animieren, gleiches wie ich zu tun. Es würde euch nur belasten – und anfeinden! Nur soviel: Letztlich war ein Würfel in Form einer Pyramide mit geheimnisvollen Zeichen ausschlaggebend für jeden guten Punkt. Leichtgläubig übernommen hatte ich das jeweilige Ergebnis natürlich nicht. Ich habe es abgeglichen mit Vorjahresresultaten der Kreisliga Nordfriesland und der Bezirksliga Braunschschweig und multipliziert mit Tabellenständen der zweiten Faustball-Bundesliga Ost. Letztlich habe ich alles in eine von mir selbst entwickelte Teiler-Maschine gesteckt und es kochen lassen – und heraus sprangen je nach zu tippender Paarung die Zahlen eins, zwei oder null. Dass das Erfolg haben könnte, ahnte ich zunächst nicht. Erst nachdem mich immer mehr Tippschwestern zu meinen Erfolgen beglückwünschten, wusste ich: Ja, da ist etwas dran, so kannst du weitermachen. Ein Missgeschick traf mich aber am letzten Tipptag: Statt die von mir erzielten Zahlen zu benutzen, lieferte ich sie an Martina, die Glücksgöttin, und tippte so, wie eigentlich Martina hätte tippen wollen. Tja, und somit bin ich nur noch Zweiter – aber noch vor einem rot-weißen Bankdrücker aus dem fernen Essen. Aber eines kann ich dir sagen, Martina, wenn du wieder einmal in Not bist, helfe ich dir selbstverständlich wieder. Ich bin eben so!

    1. So ist es, das Hermännchen.
      Wortgewaltig, mit spitzer Feder schreibend, kein Blatt vor den Mund nehmend, seinen vollends versagenden Tippbrüdern die ungeschminkte Realität in die Fresse schleudernd das neue Jahrzehnt einläuten.
      Schreite voran auf deinem eingeschlagenen Pfad der abstrusen Tipperkenntnisse.
      Versäume nur nicht, dich gelegentlich aus deinem Nirwana der Einsen, Zweien und Nullen in Form von Blogbeiträgen zu Worte zu melden. Gleich, ob genial oder wohlfeil.

    2. Behörde für innere Tipp-Sicherheit teilt mit:
      WARNUNG, VOR RAUSCHGIFTKRIMINALITÄT!

      An alle tippende Bürger unseres Landes,
      die Behörde für innere Tipp-Sicherheit warnt vor einem Münsterdorfer mit großer Plantage, auf der halluzinierende Suchtmittel zur Potenzsteigerung bei Tippspielen zur 1. Bundesliga angeboten und in Umlauf gebracht werden. Ein räumlicher Zusammenhang kann bis Itzehoe-Edendorf nachgewiesen werden.
      Unterlassen Sie alles, um nicht mit kriminellen Elementen in Verbindung gebracht zu werden. Der Anbau, der Verkauf und die Einnahme solcher Substanzen wird mit Ausschluss jeglicher Tippspiele nicht unter 5 Jahren bestraft.
      Sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des/die/der Täter werden beim abschließenden Königsessen belohnt.

      Mit wachsamen Auge grüßt
      K. Riminal-Oberst

  91. Mein Name ist Joachim Paul Kropp, vorne nix und hinten nix. Mir stinkt das auch, dass ausgerechnet ein Münsterdorfer die Herbstmeisterschaft gewinnt, aber jetzt gleich von Betrug sprechen, weiß nicht. Gibt es denn irgendwelche Tonbandmittschnitte, in denen Hermann dem Herzog von Amönenwarte (gefällt mir) Geld, Autos, Gold, Immobilien, Frauen oder sonst was anbietet. Wenn ja, möchte ich nächstes Jahr die Tipptabelle managen. Wenn nicht, dann dies hier: Wenn wir alle auf einen klaren Sieg eine 1 tippen, wird Querulant Hermann zu 100% eine 2 tippen und was soll ich sagen, der Kerl behält recht und bekommt für seinen unverschämten Tipp 8 Punkte. Doch Obacht (wo kommt das Wort jetzt her?), wenn wir jetzt alle so tippen wollen, dann legt er uns rein und meldet eine 1, wo wir auf eine 2 hoffen. Also, mit anderen Worten, er hat Glück, dass die Mannschaften so spielen, wie Hermann das will. Das ist der größere Betrug. Hermann, genieße den schnellen Ruhm, die Rückrunde wird für Dich ein einziges Fiasko. Und noch etwas: Ich habe nur Realschulabschluss und kann deshalb nicht so gut holländisch. Wir sind eine deutsche Tipprunde, mit blauen Augen und blonden Maiden. Also bitte!
    Euer Tippwart Joachim

  92. Heute muss ich endlich mal eine Vermutung öffentlich machen, welche ich bereits seit einigen Spieltagen mit mir herumtrage.
    Läuft bei diesem Tippspiel alles mit rechten Dingen ab?
    Das möchte ich stark bezweifeln, denn sonst würde der eher für desaströse Ergebnisse bekannte Schwichtenberg nicht das Klassement anführen.
    Warum lassen sich die Mittipper das bieten?
    Bis zum neunten Spieltag befand sich Schwichtenberg auf dem Platz, welcher ihm gebührt.
    Jedoch seit dem zehnten Spieltag hat er lediglich zwei Tipprunden nicht siegreich abgeschlossen.
    Was ist der Grund für diese Leistungsexplosion?
    Am fußballerischen Sachverstand kann es jedenfalls nicht liegen, denn hier hat Schwichtenberg sich bereits häufig als jemand gezeigt, dessen Geist von keinerlei Sachkenntnis getrübt ist.
    Am wahrscheinlichsten scheint mir die Möglichkeit, dass er mit dem Organisator des Tippspiels, dem häufig klugscheißenden Nörnberg, unter einer Decke steckt. Es ist doch offensichtlich, dass zwischen diesen beiden irgendwas rumgetürkt wird.
    Sollte man denen nicht endlich ihr unwürdiges Handwerk legen?

    1. Es ist wahr, ich schäme mich – von Platz 8 auf Rang 1, das ist verdächtig. Aber warum sich jemand wie O. Bacht so aufregt, wie einer, der sich mit schweren Waffen auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad in gebückter Haltung bewegt und Che Guevaras „Bolivianisches Tagebuch“ studiert, ist mir ein Rätsel.
      Unwürdiges Handwerk? Da muss ich meinen Tippbruder Kalli aber in Schutz nehmen. Der hantiert mit den Werkzeugen wie der Besessene persönlich, da ist nix von Pfusch auf dem Bau. Ich möchte mal die Wohnung dieses O. Bacht betreten – da wird mir bestimmt anders werden. Sicherlich überall aus der Wand gefallene Stromkabel und schief hängende Bilder an der Decke; natürlich kein Spiegel, in den er gucken könnte, bevor er ungebührlich auf einen Spitzenreiter und einen Massenkönig los geht. Und was ist mit seiner Würfelmaschine, die er betätigt, bevor er unsinnige Tipps in die weite Welt bläst, bevor sie krank auf das Territorium des Herzogs von Amönenwarte fallen? Hat er nicht? Doch, steht schief im Abwasch!
      Und vorher soll ich desaströse Ergebnisse getippt haben? Alles Unfug: Meine Tipps sind stets das Nonplusultra der Ergebnisvorhersage. Aber was soll ich machen, wenn die Clubs so schlecht spielen, für die ich mich ausgesprochen habe. Ich hatte ja schon immer gefordert und fordere das auch jetzt, nur die Spielpaarungen der nordfriesischen Kreisliga mit dem FSV Wyk/Föhr an der Spitze zu tippen – aber auf mich hört ja niemand. Deshalb muss man sich jetzt auch damit abfinden, dass jemand an der Spitze steht, dessen Herz eigentlich für Faustball und den TSV Lola schlägt – der steht übrigens auch an der Spitze seiner Liga, der Zweiten Faustball-Bundesliga Ost. So ist das! Und wenn jetzt nicht endgültig Schluss ist mit den Anfeindungen, dann kommt ein Untersuchungsausschuss mit rechtschaffenen Personen besetzt: Ich, Mich, Mir und Hermann Schwichtenberg – und dann wird noch mehr Tacheles geredet. So, und nun wünsche ich allen Hetzern und Nichthetzern – einschließlich des komischen O. Bacht – frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

      1. Entschuldigung, ich bin neu hier. Ich stelle mich vor: Meine Name ist Prof. Dr. W. Ortgewalt. Ich lebe ich Satzhausen und bin der Erfinder des Text: „Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua, etc.“
        Man kennt mich in entsprechenden Kreisen. Meist scheue ich die Öffentlichkeit. Da ich aber am geschriebenen Wort Freude habe, möchte ich nun aber eine Anmerkung zu Hermann Schwichtenberg kundtun:
        Wo nimmt Hermann Schwichtenberg die ganzen Wörter her, die er ereifernd nacheinander in Reih und Satz bringt? Hat er einen Textgenerator oder gar eine Schreibmaschine? Oder entwendete er einen Beutel voller Buchstaben und Wörter aus dem altehrwürdigen Verlagsgebäude zu Itzehoe? Mich beunruhigt nicht der Inhalt seiner Texte, es ist eher die Menge der Wörter, die mich irritiert. Solch eine Eloquenz in aller Dramaturgie ist mir durch meine berufliche Laufbahn nur von weiblichen Wesen bekannt. Ist Hermann Schwichtenberg vielleicht gar nicht der, für den er sich ausgibt? Sein Vorname suggeriert uns ja etwas. Ist hier aber nicht womöglich eine Hermine an der Tastatur? Ich sage nur: Obacht! In Foren und Blogs schleichen sich mitunter die seltsamsten Zeitgenossinnen und Zeitgenossen ein.

        Weiterhin dem Wortwitz verpflichtet
        Euer W. Ortgewalt

        1. Oha, ein Lateiner, der Herr Professor, der uns aber Wichtiges vorenthält. Der Passage „Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua“ folgt eine bedeutenden Anschlusstext – nämlich: .“At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.“ Tja, so ist das!!

  93. Ja, wo ist denn das Problem, wenn der Herr Ulrich Bübel fehlt. Braucht er eine Extra-Wurst oder kann er auch tippen, wenn Spiele unter der Woche stattfinden? Als noch schlimmer empfinde ich aber, dass unser Massenkönig das so einfach in die Welt pousaunt. Gibt es auf Amönenwart keinen Datenschutz?

    Viel einfacher wäre doch gewesen, wenn unser gnädigster Monarch den säumigen Herren mit einer fetten 3 sanktioniert hätte. Aber nein, da wird wieder Rücksicht genommen, wo Rücksicht fehl am Platze ist. Ich verdiene mir meine Punkte ja auch nicht im Schlaf. Der Herr Bübel sollte endlich mal in sich gehen und so mitmachen, wie es sich für einen treuen RWE-Anhänger geziemt. Soll heißen: Tipp mal rechtzeitig, alter Gesell. An dieser Formulierung kann der geneigte Leser sehen, dass ich schon in Weihnachtsstimmung bin, erst recht nach dem überragenden 5:0 der Mainzer gegen die Bremer. Ja, HSV verjackeln ist einfacher!

    1. Kaum verlässt Tippbruder Hermann nach Jahren des Siechtums die schattigen Ränge, treten reflexartig folgende Symptome auf: Es schwillt der Kamm und die Lippe wird dick.

      Er bemängelt fehlenden Datenschutz in Amönenwarte.
      Was hat es mit fehlendem Datenschutz zu tun, wenn ich die Tippgemeinschaft darüber informiere, warum die aktuellen Tipps säumig sind?

      Er fordert dazu auf, Ulrich Bübel mit einer „fetten 3“ zu sanktionieren.
      Ich sage nur so viel: Glashaus! Mehr nicht, sonst lässt Hermann noch seine Beziehungen zu Ulrich Kelber spielen.

      Er bemerkt, dass „HSV verjackeln einfacher ist“.
      Woher stammt nur diese permante Häme über den ruhmreichen HSV? Da ich ein durchweg toleranter Zeitgenosse bin, lasse ich diese Bemerkung unzensiert zu, auch wenn dadurch tiefste Gefühle anderer unserer Tippgemeinschaft verletzt werden.

      1. Also, das ist ja wohl die Höhe: Ich habe weder einen geschwollenen Kamm noch eine dicke Lippe: Bei mir gibt es keine häusliche Gewalt! Ich wollte nur mein Herz ausschütten. Wenn man Anna Lühse seine Gefühle nicht mehr mitteilen darf, kann die Dame ja gehen. Ich bleibe, auch wenn andere neidisch sind!
        Den Eindruck zu erwecken, ich säße im Glashaus, ist ebenfalls übelster Tobak. Tippschwestern und Tippbrüder: Lasst euch von solchem Kraut nicht beeindrucken. Ich halte alle Zeiten ein – andere wohl eher nicht, aber die werden dann auch noch in Schutz genommen. Der erstmalige Hinweis darauf, dass der Bübel säumig ist, ist ja wohl eher nur die Spitze des Eisbergs. Aber ich garantiere: Da wird wohl noch etwas schmelzen. Vorsorglich fordere ich einen Untersuchungsausschuss!

      2. Ich wurde gerufen, hier bin ich. Datenschutz ist mein Thema, da sollen sich Steinburger nicht einmischen. Meine Aussagen zu diesem Thema sind hinlänglich im Interview, das der Tagesspiegel mit mir führte, dokumentiert (Quelle: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/datenschutz-im-gesundheitswesen-es-wird-weiter-sicherheitsluecken-geben/25338948.html).
        Dort beantwortete ich die erste Frage: „Herr Kelber, was halten Sie von dem Satz: Datenschutz ist nur was für Gesunde?“ wie folgt: „Das ist eine Einschätzung, die ich nicht teile. Gerade kranke Menschen sind darauf angewiesen, dass ihre persönlichen Daten vor Missbrauch geschützt sind. …“ In diesem Sinne mein erneuter Aufruf: Schützt die Daten von kranken Menschen. Egal wo, in welcher Funktion und in welchem Adelsstand!

        Hochachtungsvolle Grüße
        an alle Königinnen, Könige und immerwährende ungekrönte Häupter
        U. Kelber

    1. Favre bleibt. Warum sollte er gehen?
      Spätestens am 14. Spieltag steht der BVB auf dem 3. Platz und noch vor Bayern.
      Und das Achtelfinale in der CL erreicht der BVB auch.
      Das reicht, um erst mal wieder fest im Trainersattel zu sitzen.

  94. Wie hoch fällt der HSV-Sieg aus?
    Das war in den beiden Spielen der vergangenen Saison die wichtigste Frage der HSV-Anhänger.
    Die Realität war: 0 Punkte, 1:6 Tore.
    Was meint ihr: Wie geht das Spiel an diesem Samstag aus?
    Als gute Schleswig-Holsteiner: Welchem Verein drückt ihr den/die Daumen?

    1. Diese Frage bewegt doch höchstens diejenigen, die mit ihrer Freizeit Schindluder treiben. Ernsthafte Steinburger beschäftigen sich mit der Ersten und Zweiten Faustball-Bundesliga und den Vereinen VfL Kellinghusen und TSV Lola. Die bieten in ihren Partien so viel Abwechslung, wie es dem Fußball nur selten gelingt. Nächste Gelegenheit zum Zusehen bietet der 16. November ab 14 Uhr. Dann treffen in Hohenlockstedt (Halle Finnische Allee) die UNSRIGEN auf den VfK 1901 Berlin und Stern Kaulsdorf. Also, Patrioten, strömt herbei und schauet. Dann verrenkt ihr euch auch nicht die Daumen. Bedenket: Ihr habt nur zwei.

        1. 6 – setzen?

          Bevor ich mich äußere ein paar Zahlen, die vieles verdeutlichen:

          Also, an diesem Wochenende spielt nicht nur Kiel gegen den HSV, sondern auch Bayern gegen den BVB. In München hat es bislang 61 Spiele gegeben: 39 x gewannen die Münchner, 11 x die Dortmunder, 11 Spiele endeten unentschieden. Es fielen laut Statistik 143:57 Tore. Daraus entnehme ich, dass Dortmund auswärts eine negative Bilanz gegen Bayern hat.

          Warum schreibe ich das?

          Also, da gibt es einen Herren in Schlotfeld – Amönenwarte, der für dieses Wochenende die Daumenfrage gestellt hat. Nein, nicht in Bezug auf Bayern gegen Dortmund, sondern in Bezug auf das Spiel Kiel gegen den HSV, also Zweite Bundesliga. Warum tut er das? Da kann ich natürlich nur spekulieren. Aber: Dem Herrn von und zu Amönenwarte ist natürlich noch in Erinnerung – falls nicht, soll er seinen Hund fragen –, dass sich seine gern überschätzten Schwarz-Gelben in der jüngeren Vergangenheit in der Allianz-Arena nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. So verloren sie am 31.3.2018 in München mit 6:0 und am 6.4.2019 mit 5:0, das macht in zwei Spielen 0 Punkte und 0:11 Tore aus.

          Also: Anstatt sich am HSV abzureiben (1:6 Tore gegen Kiel in der vergangenen Saison) sollte seine Durchlaucht sich doch besser mit dem beschäftigen, was ihm als BVB-Fan am Herzen liegen sollte: Wie schlagen sich meine wackeren Idole diesmal in München? Aber er tut es nicht. Hat er schwere Bedenken, dass die Dortmunder auch diesmal in München eingehen werden? Da er die Daumenfrage bezüglich Kiel vs. HSV gestellt hat, gehe ich davon aus. Ablenkung nenne ich das! Ihm liegt natürlich nicht der HSV am Herzen, also ein Verein, der in der Vergangenheit sowohl gegen die Dortmunder als auch gegen die Bayern geglänzt hat. Dass es momentan zu keinen Ligabegegnungen kommen kann, hat damit zu tun, dass der HSV dort spielt, wo der BVB von 1972 bis 1976 zuhause war – in der Zweiten Liga. Da wieder rauszukommen ist gar nicht so einfach, wie das Beispiel Dortmund zeigt. Unter diesen Gesichtspunkten die Frage nach dem guten Schleswig-Holsteiner, der Daumen drückt, zu stellen, ist doch wie das Pfeifen des Wanderers im dunklen Tannenwald.

          1. Warum tut er das?
            Weil das Spiel Holstein Kiel – Hamburger SV an diesem Wochenende stattfindet und für unsere Heimat eine gewisse Bedeutung hat.

            … seine sich gern selbst überschätzten Schwarz-Gelben …
            Wie bitte? Letzte Saison wurde dem BVB als Fehler vorgeworfen, dass sie selbst nicht von der Meisterschaft sprachen, als sie die Tabelle überlegen anführten. Ist das etwa „Selbstüberschätzung“?
            Von Spielern des ruhmreichen Hamburger SV hingegen hörte man, als er die Tabelle nach der Hinrunde anführte, Sprüche wie: „Uns ist egal, wer am Ende der Saison hinter uns Zweiter wird“. Das nenne ich „Selbstüberschätzung“.

            … Verein am Herzen liegen …
            Meine Sympathie gilt mehr dem BVB als dem HSV – das hat Hermann mit seiner vorbildhaften analytischen Beobachtungsgabe excellent herausgearbeitet. Fein gemacht – 1 – setzen!
            Ob an diesem Wochenende die Bayern wieder obsiegen werden, vermag ich nicht vorher zu sagen. Jedenfalls verschwende keine Gedanken daran, wie hoch der BVB-Sieg wohl ausfallen wird.
            Da Hermann so gerne die Historie bemüht, zur Erinnerung die letzten acht Ergebnisse der Paarung Bayern – HSV: 6:0, 8:0, 5:0, 8:0, 3:1, 9:2, 5:0, 6:0. Zum Vergleich Bayern – BVB: 5:0, 3:2, 6:0, 1:3, 4:1, 5:1, 0:1, 5:1. Um herauszufinden, welche Bilanz die bessere ist, sollte man über die überragenden mathematischen Fähigkeiten eines Hermann verfügen.

            … 1972 bis 1976 zweite Liga …
            Im Gegensatz zu vielen Anderen habe ich nie behauptet, ein Wiederaufstieg sei ein leichtes Unterfangen.

      1. Unter Kollegen:
        Auch der weiseste Philosoph kann irren, gerade wenn es um sein bevorzugtes Lieblingsthema geht.
        Meißtens hilft erfahrungsgemäß schon ein Besuch beim Optiker, welcher die Brille nachjustiert, damit solche Wahrnehmungsstörungen in Zukunft vermieden werden.

  95. Kalli hat mir gerade den Text des Postillons zukommen lassen, der darüber berichtet, dass der Trainerwechsel bei den Bayern dazugeführt hat, dass die Münchner „Übermannschaft“ – als solche hat sie sich in Frankfurt ja nicht gerade erwiesen – die Bundesligatabelle wieder anführt. Was der Postillion verschweigt: Das war nur deshalb möglich, weil folgender, überwiegend aus einem EU-Nachbarstaat kommender Kader benannt wurde:

    Tor: Bayern van der Lahm (1)
    Abwehr: Bayern van der Lahm (2), Bayern van der Lahm (3), Bayern van der Lahm (4)
    Mittelfeld: Bayern van der Lahm (5), Bayern van der Lahm (6), Bayern van der Lahm (7)
    Angriff: Bayern van der Lahm (8), Bayern van der Lahm (9), Bayern van der Lahm (10), Bayern van der Lahm (11)
    Trainer: Ulli van Knast

  96. Und das ist die Aufstellung des Bayern-Teams, das am Sonnabend so kläglich gegen Frankfurt verloren hat:

    Tor: Niko Kovač (1)
    Verteidigung: Niko Kovač (2), Niko Kovač (3), Niko Kovač (4), Niko Kovač (5)
    Mittelfeld: Niko Kovač (6), Niko Kovač (7), Niko Kovač (8)
    Angriff: Niko Kovač (9), Niko Kovač (10), Niko Kovač (11)
    Trainer: Boateng und Konsorten

    Entscheidung der Bayern-Verantwortlichen: Die gesamte Mannschaft wird wegen Arbeitsverweigerung entlassen. Der Trainer darf bleiben.

      1. Da irrt G. Nau. Bereits vor dem ersten Frankfurter Torerfolg hatte sich Robert Kovač auf den Weg gemacht, um für die gesamte Mannschaft einen neuen Arbeitgeber zu finden. Ihm und allen anderen war klar, dass es so kommen musste: Die Bayern werden in Hessen untergehen. Deshalb war schnelles Handeln erforderlich.
        Wie erfolgreich Robert Kovač bei seiner Mission war, lässt sich momentan nicht feststellen. Er gibt sich gegenwärtig als Ahnungsloser aus. Aber: Gewöhnlich gut unterrichteten Fußballkenner haben ihn auf Amrum gesehen – und von dort aus ist es ja nicht mehr weit bis zum Wyker SV. Ob die Insulaner, die in der Kreisliga NW Nordfriesland zuletzt zwei Siege gegen Husum und Rantrum feiern konnten, zugreifen werden, bleibt abzuwarten. Mit derzeit 24 Punkten stehen sie nämlich besser da als die Münchner mit ihren 18 Zählern. Warum also sollten sich die Nordmänner ihre gute Bilanz von einer lahmen Truppe röten lassen?

  97. Also verehrte Tippgemeinschaft,
    ich muss mich da mal aus Köln einschalten. Es bedarf keines Videobeweises um eine glasklare und knallharte Analyse unseres Tippverhaltens der ersten acht Spieltage aus dieser Saison im Vergleich zu den ersten acht Spieltagen der Vorsaison herzustellen.
    2018/Tipper/2019
    416/Kropp/374
    561/Nörnberg/468
    702/Bübel/490
    746/Schröder/328
    502/Schwichtenberg/259
    633/Rontzkowski/461
    576/Hauschildt/339
    547/Zerres/547
    Bislang haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert. Eine Ausnahme lässt jedoch hoffen. Zumindest Martina konnte einen Gleichstand erzielen. Allerdings war das in der Vorsaison auch leider nur der Platz 7. Nun könnte ein gewitzter Kopf anmerken, dass es in der Vorsaison auch mehr Punkte pro Spieltag zu holen gab. Richtig geurteilt, dennoch sehe ich mittlerweile einen unverständlichen Schlendrian Einzug gehalten. So, liebe Tippgemeinschaft, wird das nichts. Ich sehe uns in die Bedeutungslosigkeit abdriften. Und kommt mir nicht mit: Ich sitze nur noch auf der Bank.
    Strengt euch an. Eine Länderspielpause darf uns nicht so aus dem Kurs bringen.
    Es grüßt herzlich der Fleischprofi
    Uli Roeneß
    (Hatte auch schon mal bessere Zeiten)

    1. Ich vermute mal, dass bei Tippern, die über 200 Punkte schlechter getippt haben, evtl. Drogen mit im Spiel sind. Wer nur unter 100 Punkte schlechter getippt hat, bewegt sich noch in einem durchaus tolerierbaren Bereich.

    2. Liebe Tippschwestern und Tippbrüder, liebe Anna-Lühse-Anhänger!

      Mich hat man ja nicht gefragt, aber ich antworte dennoch, auch wenn mein deutsch-Italienisch nicht so gut ist wie das von Herrn Trappatonic – oder wie der sich schreibt:
      Was erlauben sich Herr Fleischkopf-Roeneß und Herr Schlauberger-Weiß Nicht Mehr eigentlich? Wir tippen nicht schlechter als vor 20 Jahren, stelle ich fest, aber die Spieler richten sich nicht mehr nach uns. Früher tippte ich auf HSV-Sieg – und schon hatte ich genügend Punkte, um König zu werden. Doch die Zeiten sind leider vorbei. Grund ist die Lahmdusseligkeit der Spieler. Da müssen die Trainer mal ansetzen und sich nicht über Videobeweise aufregen, die mir dann doch keine Punkte bringen. Wer nur mit der Lupe erkennbar glasklar im Abseits steht und danach auch noch frech jubelt, ist fehl auf dem Platz und sollte sich fragen, wie er damit zurechkommt, dass er Tipper einfach hängen lässt – Tipper, die früher alles beherrscht haben – auf und neben dem Platz und auf den Weiten der Stör im Kunststoffkajak. Uns dann auch noch vorzuwerfen, wir hätten ein Drogenproblem, ist die Sache nicht wert, darauf näher einzugehen. Ich für meine Verhältnisse kann sagen, dass ich auschließlich Gänsewein trinke und an festlichen Tagen nur ab und zu ein Gläschen Bluna light zu mir nehme – letzteres auch nur, weil ich das seit meiner Buchdruckerzeit nicht lassen kann.

      Was mir tierisch auf den Senkel geht, ist, dass mich Tippbrüder – Tippschwestern sind da wohl eher abgeneigt – anmachen, ohne mein Seelenheil zu berücksichtigen. Ich gehöre schon seit mehr als 20 Jahren in die Runde und hätte mir das nie träumen lassen, nun so nass dazustehen. Dabei reicht es doch, dass Martina nun die Punkte holt, die ich als praktizierender Zweitligist ohnehin und sowieso gar nicht haben will. Wieso ist das falsch, Herr Fleischkopf-Roeneß? Ich werfe ihresgleichen doch auch nicht vor, dass Ihnen Ihr in der Tschechoslowakei 1976 über den Kopf gewachsener Elfmeter immer noch nicht gelandet ist. Und Herr Schlauberger: Haben Sie überhaupt gepustet, bevor Sie Ihre wohl alkoholgesteuerte Meinung über brave Tipper zum Besten gegeben haben? Wie ich schon sagte, bin ich nicht gefragt worden, aber ich gebe voller Entschiedenheit zum Besten, dass mein momentaner Punktestand auch Resultat einer wohl überlegten Protesthaltung ist. Nämlich: Solange der Hamburger SV und Rot-Weiß Essen nicht wieder gemeinsam im Volkspark Bundeliga spielen, so lange fühle ich mich da wohl, wo ich momentan herkomme: Auf Platz 8 und in der Gewissheit, niemals so tief fallen zu wollen, wie jemand fallen kann, der wie Martina auf Rang 1 geklettert ist. Es ist zu bedenken: Von diesem hohen Sitz aus kann man mindestens so tief fallen, wie ich eigentlich aufsteigen möchte, wenn der HSV wieder gegen RWE auf Punktejagd geht.

      Wie gesagt, mich hat ja keiner gefragt, aber ich hielt es nicht mehr aus, meine Gefühlslage zu schildern. Doch jetzt ist es raus, Gegenschläge werden nicht angenommen.

      Es grüßt:
      Hermann

  98. Reus micrometerweit im Abseits.
    Für solch glasklaren Fehlentscheidungen ist der Videobeweis erfunden worden.
    Da kann man gerne eine halbe Minute später noch ein Tor aberkennen.

  99. Das hätte so ein schöner Spieltag werden können.
    Wenn ich, wie am ersten Spieltag, auf die „Eisernen“ getippt hätte, und Köln nicht in der 92. Minute das Siegtor erzielt hätte.
    Aber leider lief mal wieder (fast) alles gegen mich.

  100. Also, ich sehe das von meiner Grünlandinsel so: Hier geht alles viel gemächlicher zu. Wenn die Fische hier nicht rechzeitig an Land kommen, weil sich Wale an ihnen noch etwas länger erfreuen wollen, dann keift kein Eskimo. Und wenn der geneigte Administrator die Dortmund-Tore eben schon vor dem Spieltag fünf- bis achtfach bejubelt, dann soll er das doch bitteschön machen. Mir macht es überhaupt nichts aus, wenn der geneigte Administrator die gesamten Tipps erst zum Ende der Spielzeit hin veröffentlicht. So wie ich tippe, lege ich auf eine Frühveröffentlichung ohnehin keinen Wert.

    Viel schlimmer ist, dass sich der geneigte Administrator, der einem gern überschätzten Verein nahe steht, mir teilweise meine tollen Punkte vom ersten Spieltag geklaut hat – da war der Herr Klatt ja wohl noch im Rennen. Dass nenne ich Wettbewerbsverzerrung. Vor lauter Kummer schmelzen hier schon die Eisberge.

  101. Die Reaktion des Administrators zeigt schon mal auf, dass er wohl nur mit unqualifizierten Schimpfwörtern antworten kann. So bezweifle ich, dass er die korrekte Definition des Adjektives „unreflektiert“ kennt! So will ich hier gar nicht darüber reden bzw. schreiben, dass die deutsche Sprache und Grammatik für einige Menschen nicht so einfach ist. Aber – wollen wir ihm die beiden Fehler in seinen Sätzen einfach mal verzeihen. Man muss auch mal darüber hinwegsehen können.

  102. Samstag, den 24.08.2019 – 14.23 Uhr: Leider sind unsere Tipps in der Tabelle noch nicht aufgeführt (außer das Freitagsspiel). Da bewahrheitet sich wieder die These: Rentner haben kaum Zeit!

    1. Solch eine Äußerung kann wohl nur von einem hohlen Flachgeist stammen, der unreflektiert einfach überall dran rumnörgelt.
      Gerne hätte der für die Veröffentlichung der Tipps zuständige Mitarbeiter diese längst kundgetan. Leider gibt es immer wieder Tippbrüder, welche sich nicht an die vereinbarten Abgabetermine halten.

  103. Schon aufgefallen:
    @ Bübel RWE = 1.!
    @ Kropp HSV = 1.!
    @ Nörnberg BVB = 1.!
    @ Hauschildt Bayern = 8.
    @ Schwichtenberg Wyker SV = 10.

  104. Euer Tippkönig hat ja auf der ganzen Linie versagt.
    Den Deppen wird wohl bald ein anderer ablösen.
    Wenn das so weiter geht ja vielleicht der Unentschieden-Tipper Kropp.
    Der bekommt für zwei glückliche Nullen 17 (siebzehn!) Punkte.

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